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klasnic-kommission Unabhängige Opferschutzanwaltschaft: Opfer von Missbrauch oder

Gewalt durch VertreterInnen und Einrichtungen der katholischen Kirche

in Österreichim Kindes- oder Jugendalter

So erreichen Sie die Unabhängige Opferschutzanwaltschaft:

 

Unabhängige Opferschutzanwaltschaft

Bösendorferstraße 4/3/Tür 18

1010 Wien

Telefon: 01 / 29 53 838 oder 05 / 0245 (zum Ortstarif vom österr. Festnetz)

Mobil: 0664 / 980 78 17 (Mo.-Fr.: 9.00-12.00 Uhr)

E-Mail: office@opfer-schutz.at

Web: www.opfer-schutz.at oder www.opferschutzanwaltschaft.at

 

Was ist die Aufgabe der Opferschutzanwältin?

Die Opferschutzanwältin versteht sich als ein zusätzliches Angebot für all jene Betroffenen, die sich

- aus welchen Gründen auch immer - nicht an eine pfeil kirchliche Ombudsstelle wenden möchten.

Auch die Opferschutzanwältin wird mit den Daten und Informationen der Opfer absolut vertraulich

umgehen. dieses Angebot ist für die Betroffenen kostenlos.

 

Die Unabhängige Opferschutzanwaltschaft wird von pfeil Waltraud Klasnic geleitet, die sich bei ihren

Aktivitäten auf die Entscheidungen und Empfehlungen der Unabhängigen Opferschutzkommission

stützt.

Die Entscheidungen über finanzielle Hilfestellungen trifft die Unabhängige Opferschutzkommission.

 

Basis der Bemessungen ist die Judikatur der letzten Jahre, wobei die Kommission beschlossen hat,

dass die freiwillige Entschädigungsleistung der katholischen Kirche über den durchschnittlichen

staatlichen Sätzen liegen soll.

Die vorgeschlagenen Beträge verstehen sich als Richtwerte für reine Schmerzengeldzahlungen –

Therapiekosten, die auch ein Mehrfaches betragen können, werden besonders abgegolten.

 

Das Modell sieht vier Stufen vor, die Schwere, Dauer und Folgen der Übergriffe berücksichtigen:

 

1. € 5.000,--

2. € 15.000,--

3. € 25.000,--

4. Darüber hinaus gehende Entschädigung in besonders extremen Einzelfällen.

 

Sie sind betroffen?

Die Ombudsstellen der Diözesen nehmen Ihre Meldungen entgegen und geben diese auf Wunsch an

die Unabhängige Opferschutzanwaltschaft weiter.

 

Hier finden Sie Ihre Ansprechpartner bei den Ombudsstellen:

 

pfeil Burgenland

pfeil Vorarlberg

pfeil Steiermark

pfeil Kärnten

pfeil Tirol

pfeil Oberösterr.

pfeil Niederösterr.

pfeil Salzburg

pfeil Wien

pfeil Militärdiözese

 

Dabei steht Ihnen selbstverständlich frei, sich an die Ombudsstelle Ihrer Diözese oder an jede andere

österreichische Ombudsstelle Ihres Vertrauens zu wenden.

Selbstverständlich können Sie sich auch an die Opferschutzanwältin Waltraud Klasnic wenden.

 

Sowohl die Ombudsstellen als auch die Opferschutzanwältin wird sich ganz nach Ihren Wünschen und

Bedürfnissen richten - ob Sie Aussprache suchen, Hilfe bei der Recherche oder konkreten Beistand.

Die Hilfe ist selbstverständlich streng vertraulich und kostenlos.

 

Was erwartet Sie in den Ombudsstellen?

Nachdem Sie sich telefonisch, per Mail oder postalisch an die Ombudsstelle gewendet haben, werden

die Mitarbeiter der Stelle Kontakt mit Ihnen aufnehmen.

Bei allen weiteren Schritten richten sich die Ombudsstellen, die sich als Opferanwaltschaft verstehen,

ganz nach Ihren Wünschen. Sollten Sie etwa ein persönliches Gespräch bzw. eine klärende Aussprache

wünschen, so stehen Ihnen dazu psychologische, juristische und seelsorgerische Fachleute zur

Verfügung.

Die Ombudsstelle führt weiters eine erste Prüfung der Sachlage durch und ermittelt etwaige Täter.

Auf Ihren Wunsch kann es in der Folge zu einer von der Ombudsstelle assistierten Begegnung von

Opfer und Täter kommen. Selbstverständlich steht man Ihnen auch beratend zur Seite, wenn Sie

gegen einen Täter Anzeige erstatten wollen.

 

Allgemein gilt der Grundsatz: Das Opfer entscheidet die Vorgagsweise, nichts geschieht gegen den

Willen des Opfers, alles wird vertraulich behandelt.

 

Welche Kosten trägt die Kirche?

Sämtliche Angebote der Ombudsstellen und der Opferschutzanwältin sind selbst-verständlich

kostenlos. Sollten den Opfern Kosten für Beratung oder Therapie entstehen, so werden in der Regel

die Täter selbst in die Pflicht genommen, für diese Kosten aufzukommen. Sollte der Täter bereits

verstorben sein, so übernimmt die jeweilige Diözese bzw. Ordensgemeinschaft die Kosten.

 

Wenn es von Seiten der Opferschutzanwältin Vorschläge für Therapiezahlungen oder Entschädigungen

gibt, wird man von Seiten der Kirche diese für bindend erachten. Die Zahlung von fixen

Entschädigungssummen, wie sie derzeit etwa von Anwälten Betroffener medienwirksam gefordert

werden, lehnt die Kirche indes ab. Die Frage, ob einzelfallbezogen finanzielle Entschädigungen gezahlt

werden, wird derzeit noch diskutiert. Die Kosten der Arbeit der Opferschutzanwältin und ihres Teams

werden im nicht aus Mitteln des Kirchenbeitrags bestritten.

 

Weitere Informationen:

pfeil Grundsätze für die Zuerkennung finanzieller und traumatherapeutischer

   Hilfeleistungen (PDF-Datei)

pfeil http://www.opfer-schutz.at/

pfeilhttp://www.ombudsstellen.at/content/ombudsstellen/home/index.html

 

 

pfeil Wissenswertes

 

 

Stand: 03.03.2013