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oldpapa73

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Samstag, 16. Februar 2013, 22:35

Offener Brief an den österr. Bundespräsidenten !

]Danke Herr BP Fischer!
Sie haben am 14. 02. 2013 einen offenen Brief an die Votivkirchenbesetzer gesandt; Zitat:" ........Ich hoffe, Sie spüren und glauben mir, dass ich Ihnen wirklich helfen möchte, aber ich kann meinen verfassungsmäßigen Spielraum nicht überschreiten und bin außerdem überzeugt, Ihnen mit diesem Vorschlag am besten zu helfen", so der Bundespräsident."
Schön, das heißt im Umkehrtext, dass es ihnen Leid tut , weil sie sich über die, für jeden österr. Staatsbürger gültigen Gesetze nicht hinwegsetzen dürfen, (versteh ich das richtig?? dass sie gern wollen, aber sie dürfen nicht!! Bin aber sicher, dass sie alles in ihrer Macht stehende unternehmen werden, damit diese Leute, mit einem schönen finanziellen Polster ( natürlich ganz diskret , mit einen kleinen Wink an ihre ehemaligen Parteifreunde) zufrieden gestellt werden!!
Habe noch nie, seit ich die österr. Innenpolitik verfolge,( bin demnächst 74 Jahre) ähnliches Mitleid und großer Sorge, des Herrn BP, in Beziehung auf uns, ehemaligen Heimkinder vernommen. Ich selbst war fast 8 - meiner Kinder- und Jugendjahre in Erziehungsheimen und musste unter vielen Qualen, (nur weil ich ärmer als arm war) mir die schönsten Jahre eines Menschen, durch den österr. Staat "rauben" lassen! Dieser Staat weigert sich heute noch, als zuständiger ehemaliger Heimerhalter der Bundeserziehungs -anstalten, sich seiner Verantwortung, gegen die menschenunwürdigen Erziehungs-Methoden gegenüber den ehemaligen Heimkindern zu stellen, beziehungsweise entsprechend zu entschädigen. Ich weiß nicht, wie weit sie in dieser Causa informiert sind, ich nehme berechtigt an, gar nicht, denn warum auch? wir sind ja keine Wirtschafts-Emigranten oder Scheinasyl anten ! Ich helfe ihnen weiter Herr BP; das Justizministerium hat nach langen bitten und betteln, der armen Betroffenen, sowie nach Anfragen von Nationalratsabgeordneten, an die Justizministerin Dr. Karl erreicht, dass sage und schreibe, 317.000,- Euro an den "WEISSER RING", in Form von Teilzahlungen, natürlich nach einen aufwendigen Procedere, wie Anmeldung beim WR, monate- oder jahrelanges Warten, dann endlich Clearinggespräche bei Psychologen, mit Aufarbeitung der damaligen psychischen und physischen Qualen. Ich stelle an sie nun die Frage, wissen sie wie viele " Insassen", in der Zeit von 1945-ca. 1980, in den "Jugendstrafanstalten" Kaiserebersdorf und Wr. Neudorf unter grauslichen Bedingungen dort, oft jahrelang angehalten wurden? Natürlich wissen sie es nicht, aber sie werden es erahnen ( sie sind nur ein paar Jahre älter als ich (74) )
Es waren tausende, wenn nicht gar zigtausende Burschen und Mädchen und für alle, die noch nicht das Zeitliche gesegnet haben, will der Staat, "generös" in Worten dreihundertsiebzehntausend Euro auf Teilzahlung locker machen, ehrlich gesagt ich schäme mich für so einen Staat, beziehungsweise für so eine Regierung, einschließlich ihnen!! es kotzt mich an!!!
Ein kleines Beispiel gefällig, wie es anders auch geht!! Die Gemeinde Wien hat mit 14. Dezember 2012 im Gemeinderat beschlossen die Entschädigungszahlungen für ehemalige Heimkinder die der Zuständigkeit
der Gemeinde Wien obliegen, auf 21,5 Millionen Euro aufzustocken!!
Werter Hr. Bundespräsident, sollten sie doch einmal Zeit und Muse haben, sich auch für die Probleme ihrer vom Schicksal benachteiligten Österreicher zu kümmern, bin ich gerne bereit, ihnen, mit entsprechenden Unterlagen und Beweisen, auszuhelfen!!
Freundliche Grüße von einen verbitterten Staatsbürger
:top

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »oldpapa73« (24. Februar 2013, 18:01) aus folgendem Grund: Antwort des BP Österreichische Präsidentschaftskanzlei Mag. Barbara Reininger Justiz- und Verwaltungsrechtsangelegenheiten A-1014 Wien, Hofburg, Ballhausplatz Tel. +43-1-53422-330, Fax 43-1-53422-9330 barbara.reininger@hofburg.at GZ S711100/32-STR/2013 Wien, am 20. Februar 2013 Sehr geehrter Herr---------! Im Auftrag des Herrn Bundespräsidenten bestätige ich den Eingang Ihres Schreibens vom 17. Februar 2013. Der Herr Bundespräsident hat Ihr Schreiben mit Sorgfalt gelesen. Ich bin mit der Beantwortung Ihres Briefes beauftragt und möchte sagen, dass den Herrn Bundespräsidenten – wie viele andere Österreicher – die Geschehnisse in der Votivkirche sehr beschäftigen. In Beantwortung eines an ihn gerichteten Schreibens eines Flüchtlings, der sich gerade in der Votivkirche aufhält, wollte der Herr Bundespräsidenten mit seinem – ebenfalls an diesen Flüchtling gerichteten – Brief ein Zeichen setzen. Die darin verwendeten Formulierungen sind wohl abgewogen, denn es hätte ja keinen Sinn – es wäre sogar kontraproduktiv – würde der Herr Bundespräsident Hoffnungen erwecken, die er nicht einhalten kann. Diese Feststellung leitet mich zu Ihrem Anliegen und Ihrer Aussage über, dass Sie „seit (Sie) die österreichische Innenpolitik verfolgen, noch nie ein ähnliches Mitleid und große Sorge des Herrn Bundespräsidenten in Beziehung auf ehemalige Heimkinder vernommen hätten“. Dass Sie diesen Eindruck gewonnen haben, tut mir leid. Es ist mir daher wichtig, Sie wissen zu lassen, dass dieser Eindruck nicht den Tatsachen entspricht. Der Herr Bundespräsident hat in zahlreichen Schreiben auf die oft sehr berührenden Schreiben von Gewalt- und Missbrauchsopfern reagiert. Diese Schreiben wurden aber nicht öffentlich gemacht. Er nimmt an dem Leid, das die betroffenen Menschen durch viele Jahre hindurch erlitten haben, aufrichtig Anteil und tritt für eine umfassende Aufklärung und – soweit dies angesichts der entsetzlichen Vorkommnisse überhaupt denkbar sein kann – eine Wiedergutmachung im Rahmen des Möglichen ein. Aber auch hier ist festzuhalten, dass dem Herrn Bundespräsidenten weder was die Aufklärung dieser Missstände, noch was Wiedergutmachungsverfahren bzw. -leistungen anlangt, verfassungsrechtlich Kompetenzen zukommen. Ich darf in diesem Zusammenhang aber berichten, dass der Herr Bundespräsident die sog. „Klassnik-Kommission“ im Herbst vergangenen Jahres in die Präsidentschaftskanzlei einge2 laden und die Möglichkeiten einer Aufarbeitung bzw. Wiedergutmachungsmaßnahmen erörtert hat. Ebenso hat die Einsetzung weiterer Untersuchungskommissionen seine große Zustimmung gefunden. Ich hoffe auf Ihr Verständnis, dass der Herr Bundespräsidenten wie jeder staatliche Funktionsträge nur im Rahmen seines spezifischen verfassungsrechtlichen Wirkungsbereiches tätig werden kann und ihm daher in dieser traurigen Angelegenheit keine direkten Veranlassungen möglich sind. Ich darf Ihnen alles Gute wünschen und bin mit besten Grüßen Mag. Barbara Reininger eh. elektronisch gefertigt Herrn --aon.913116808@aon.at Signaturwert krPZkB0heR6jQgPWVFFPNEufrtH5GUoe7XDDf/T2tIMA9oUL8EGoGV0XENg/H0dnqRA1YX xgk2oah8Kwwsk5rjVLRxK4JYTvjzTvGaAbHRCNGjQA7csVzDrZhkL+Yi/aKWNGV/8kz5Zo 3bDLXnViKCtqpEqeKrevSR4XoKRYGxk= Unterzeichner EMAIL=buergerservice@hofburg.at,serialNumber=54048629422 1,CN=Praesidentschaftskanzlei,OU=Praesidentschaftskanzle i,O=Praesidentschaftskanzlei,C=AT Datum/Zeit-UTC 2013-02-20T11:47:12Z Aussteller-Zertifikat CN=a-sign-corporate-light-02,OU=a-sign-corporate-light- 02,O=A-Trust Ges. f. Sicherheitssysteme im elektr. Datenverkehr GmbH,C=AT Serien-Nr. 656041 Methode urn:pdfsigfilter:bka.gv.at:binaer:v1.1.0 Parameter etsi-bka-moa-1.0 Prüfinformation Informationen zur Prüfung des elektronischen Dokuments finden Sie unter http://www.signaturpruefung.gv.at. Informationen zur Prüfung des Ausdruckes finden Sie unter http://www.bundespraesident.at/amtssignatur


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Samstag, 16. Februar 2013, 23:09

Re: Offener Brief an den österr. Bundespräsidenten !

Lieber Oldpapa73, der BP kann in solchen Sachen niemanden helfen. Selbst wenn er es wollte, wäre er längste Zeit Bundespresident gewesen. Selbst die Amnestyangelegenheiten zu Weihnachten wollen die Parteien ihm aberkennen, mit der Meinung es wäre eine Einmischung einer nicht politischen Angelegenheit.

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analysis (18.02.2013)

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Sonntag, 17. Februar 2013, 04:46

L.oldpapa!

H. Fischer ist ja *der Repräsentant von Österreich!*
Er war auch der Abkömmling, von dem in unserer Zeit zuständigen Justizminister Christian Broda.
Meiner Meinung nach, würde Österreich ganz gut ohne einen Präsidenten auskommen, denn für dieses Amt zahlt der Steuerzahler mehr als genug!
L.G.M.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »margit« (17. Februar 2013, 06:26)


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hakö

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Sonntag, 17. Februar 2013, 05:59

Re: Offener Brief an den österr. Bundespräsidenten !

Hallo oldpapa,
dein Brief wird den roten Heinzi soviel interessieren, wie wenn in China ein Sack Reis umfällt,
er hat sich seine ganze Karriere lang vor Entscheidungen, die Mut verlangen , gedrückt.
Warum soll er jetzt gegen seine Parteifreunde was unternehmen?

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Sonntag, 17. Februar 2013, 06:07

Re: Offener Brief an den österr. Bundespräsidenten !

Aber der BP, kann ja gar nix unternehmen gegen seine Parteifreunde weil sonst ist er ja gleich weg vom Fenster. Er selbst kann ja nicht einmal in die Verfassung eingreifen. Der sitzt halt auf seinen Kasperlthron auf Kosten der Bürger, predigt Wein und trinkt dabei Wasser, weil sonst wäre er immer Fett. :D

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analysis (18.02.2013)

rotweintrinker

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Sonntag, 17. Februar 2013, 06:20

Re: Offener Brief an den österr. Bundespräsidenten !

Zitat


Meiner Meinung nach, würde Österreich ganz gut ohne einen Präsidenten auskommen, denn für dieses Amt zahlt der Steuerzahler mehr als genug!

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Der Kerl in der Hofburg ist überflüssig wie ein Kropf! Der Typ kassiert ca. 23.000€/Monat, das ist ungefähr soviel wie man uns für jahrelange Qualen als "Entschädigung" zugestanden hat. Wenn der gelegentlich im ORF seine schwülstigen und überflüssigen Ansprachen hält, nützt man diese Zeit am besten, um was zu trinken zu holen od. auf`s Häusl zu gehen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Heimkind« (17. Februar 2013, 06:21) aus folgendem Grund: zitat markiert!


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Sonntag, 17. Februar 2013, 06:29

Re: Offener Brief an den österr. Bundespräsidenten !

Lieber Rotweintrinker, es müsste und sollte in Österreich das Schweizermodell eingeführt werden. Da gebe dann keinen solchen Schindluder mit dem Steuergeld und es könnte anderwertig verwendet werden. Leider sind halt die Österreicher etwas Aristokratisch und pochen auf einen Presitenten der mehr den Herrenschneider und Pfeifen im Hirn hat, als die Sorgen und Bedürfnisse des Volkes.

Waldfee

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Sonntag, 17. Februar 2013, 18:20

Re: Offener Brief an den österr. Bundespräsidenten !

Dazu möchte ich sagen:Die Schweiz war eigentlich immer schon Neutral. Auch das Regierungsystem der Schweiz ist mit der andauernden Neutralität gewachsen und hat sich ständig verändert. Ferner stehen die Schweizer selbst in jedem Fall zu ihrem Staaat und hinter ihrer Regierung.
Bei denen gibt es sehrwohl eine/n Präsidenten/In und 2 Vize.
Sie haben u. praktizieren die Direktedemokratie!

Hätten die Österreicher nur halb soviel polit. Engagement wie die Schweizer. hätte sich bei uns die D.Demokratie auch umsetzen lassen.
Da aber Herr u. Frau Österreicher immer den Weg des geringsten Widerstandes geht und auch keinen Gebrauch von seinem pol. Recht macht, stehen wir da wo wir Heute sind.
Ganz ehrlich; richtige Proteste gegen Diktate von "Oben" gabe es bei uns kaum.
Wir haben und machen es auch noch Heute, alles hingenommen. Sicher, manche haben gejammert, geraunzt u. gemeckert, aber wirklich was dagegen unternommen hat niemand.
Zwentendorf u. Hainburg, dass sind die beiden Sachen die mir noch im Gedächnis sind. Aber sonst?
Nicht einmal die Generation unserer Eltern hat sich wirklich gewehrt.

Wir Heimkinder sind bis jetzt die Einzigen die den Staat fordern!
Und was sagt das Volk? Die feinden uns an. Warum wohl?

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Montag, 18. Februar 2013, 17:53

betreffend: offener Brief an den Bundes-Heinzi...

Lieber Oldpapa! Ich habe lange überlegt, ob Ich Dir als Freund eine PN. schicken, oder hier im Forum zu Deinem Schreiben Stellung nehmen soll. Ich habe mich nun für Zweiteres entschieden, weil ich der Meinung bin, die folgenden Zeilen könnten auch für andere Betroffene nützlich sein.
Ohne hier als "Oberlehrer" aufzutreten oder Dir nahe treten zu wollen, muss ich feststellen, dass Dein an sich sehr gut formuliertes Schreiben drei Haken hat:

Zitat

Bin aber sicher, dass sie alles in ihrer Macht stehende unternehmen werden, damit diese Leute, mit einem schönen finanziellen Polster ( natürlich ganz diskret , mit einen kleinen Wink an ihre ehemaligen Parteifreunde) zufrieden gestellt werden!!


Zitat

Ich weiß nicht, wie weit sie in dieser Causa informiert sind, ich nehme berechtigt an, gar nicht, denn warum auch? wir sind ja keine Wirtschafts-Emigranten oder Scheinasylanten !


Zitat

ehrlich gesagt ich schäme mich für so einen Staat, beziehungsweise für so eine Regierung, einschließlich ihnen!! es kotzt mich an!!!

Lieber Olpapa - glaubst Du wirklich, dass er sich Deines Falles annimmt, indem Du Ihn dreimal auf den edlen Schlips trittst? Wie schon erwähnt: ich will Dich nicht belehren, verstehe Deine Emotionen nur allzu gut und bewundere Dich, wie Du für Deine Sache kämpfst wie ein Löwe! Emotionen - so sehr sie auch berechtigt sein mögen, dienen der Sache nie. Was zählt sind Fakten und selbst die nur kurz und bündig. Mit emotionalen Äußerungen wie im dritten Zitat, wiegelst Du Ihn nur gegen Dich selber auf. Solche Äußerungen will er nicht hören, geschweige denn lesen. Natürlich kann man auch der Meinung sein: so, dem erzähl ich jetzt was und dem sag/schreib ich jetzt frei von der Leber weg, aber ob das sinnvoll ist, wage ich zu bezweifeln. Es geht ja darum, Ihn mit DEINEM Schreiben, auf DEINE Seite zu ziehen!

Nochmals: ich kritisiere hier niemanden für (noch dazu berechtigte) Emotionen im Forum, gebe jedoch zu bedenken, dass Sie in einem Brief, in dem man um Unterstützung in einer Sache bittet, nichts verloren haben.

Liebe Grüße.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »romy« (18. Februar 2013, 20:57) aus folgendem Grund: zitat markiert


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Montag, 18. Februar 2013, 21:10

Re: Offener Brief an den österr. Bundespräsidenten !

Auch wenn Oldpapa jetzt unserm BP den sogenannten Honig ums Maul schmieren würde, könnte er keine Hilfe von ihm erwarten, denn der sitzt auf seinem hohen Ross und interessiert sich nicht im mindesten, wie es Herrn und Frau Österreicher geht und schon gar nicht einem ehemaligen Heimkind.
Auch den Brief an die Votivkirchenbesetzer hat er wahrscheinlich höchstens unterschrieben und mehr nicht, denn für solchen Firlefanz hat er seine Handlanger.
Ist er doch mit wichtigerem Beschäftigt, wie etwa Orden verleihen.

Er hat schon als kleiner Politiker keine Leistung gebracht und jetzt macht er sich erst Recht nicht die Finger schmutzig, geschweige denn, dass er etwas gegen seine eigene Partei unternehmen würde.

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Montag, 18. Februar 2013, 23:13

Re: Offener Brief an den österr. Bundespräsidenten !

Hallo Romy! Grundsätzlich respektiere ich Deine Meinung - und zwar so, wie sie hier geschrieben steht! Von meiner Warte aus kann ich dazu nur folgendes Bemerken: wenn sich Oldpapa brieflich an den BP wendet, erwartet er sich insgeheim natürlich Hilfe - und das ist sein legitimes Recht, sonst würde er ihm ja nicht schreiben. Wie der BP darüber denkt, wissen wir in Wahrheit alle nicht. Es werden vielleicht einige parteiinternen Gedankengänge eine Rolle spielen, aber vielleicht bewegt er sich doch einmal - wer weiss..? Wenn wir von vornherein alles nur negativ Betrachten würden, wäre doch unser Kampf um Anerkennung völlig sinnlos - oder? Steter Tropfen höhlt den Stein - immer weitermachen - positiv denken - niemals aufgeben! Liebe Grüße.

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analysis (19.02.2013)

rotweintrinker

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Dienstag, 19. Februar 2013, 04:43

Re: Offener Brief an den österr. Bundespräsidenten !

Auch wenn Oldpapa jetzt unserm BP den sogenannten Honig ums Maul schmieren würde, könnte er keine Hilfe von ihm erwarten, denn der sitzt auf seinem hohen Ross und interessiert sich nicht im mindesten, wie es Herrn und Frau Österreicher geht und schon gar nicht einem ehemaligen Heimkind.


Egal was Oldpapa an den Kerl in der Hofburg schreibt. Der wird den Brief zu 99,9% gar nicht lesen. Wir brauchen den Kerl auch keinen "Honig ums Maul schmieren", es würde nichts nützen.
Was wir brauchen wäre ein Anwalt, so ein Typ wie Ed Fagan der die Naziopfer vertreten hat. Da könnten die zwei Bonzen im Rathaus und in der Hofburg, das Thema Heimkinder nicht mehr totschweigen.

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jocki (19.02.2013)

13

Dienstag, 19. Februar 2013, 05:24

Dr. Fischer

Hilfe zu erwarten, ist reine Illusion (Wunschdenken),da er als Repräsentant von Österreich, keine Befugnisse hat in die Politik einzugreifen.
Er kann einzig allein Empfehlungen abgeben und das wird er nicht tun, da er sowieso nie eine eigene Meinung hat.
L.G.M.

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jocki (19.02.2013)

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Dienstag, 19. Februar 2013, 06:44

Re: Offener Brief an den österr. Bundespräsidenten !

Was wir brauchen wäre ein Anwalt, so ein Typ wie Ed Fagan der die Naziopfer vertreten hat.
Genauso ist es, die Heimkinderheimzeit sollte genauso wie die Judenzeit die Restitution nach dem Nazis bekommen haben, behandelt werden nur so können wir etwas erreichen. Bei den Juden ging es damals um geraubtes Hab und Gut und Menschenvernichtung in den KZ. Und bei uns geht es um gestohle Lebensjahre im Allgemeinen und nicht nur in der Kindheit und um Kinderfolter und nicht um Kindererziehung. Manchmal mit tödlichen Ausgang.
Daher kann man nur hoffen das, dass neue Novellierungsgesetz greift. Uns steht daher nicht nur die einmal Entschädigung zu sondern eine Folterrente der Heime auf Lebenszeit, würde ich meinen. Und die nicht angerechnet auf die Normalpension sofern man eine erhält. Diese Verbrechensopferschutzentschädigung oder Pension darf und soll unter keinen Umständen der anständigen Pension hinzugerechnet werden. Weil das wäre wieder ein Verdienst an dem Staat. Moralisch wie auch finanziell.
Novelle bringt mehr Rechte für Verbrechensopfer « DiePresse.com

Ja der Staat ist selber Schuld, wenn wir Heimkinder jetzt aufbegehren und verlangen und zurück fordern. Hätte er damals nach der Nazizeit und nach den Nürnberger Gesetzen nicht die NS Kindererziehung und Fürsorge mit ihren Methoden übernommen, hätte es niemals soweit kommen müssen. So gesehen war der Vater Staat ein Hitler und eine NS Zeit in kleinerer Ausführung und das Jahre hindurch ohne bleibende Schäden an sich aber an uns Kindern bis zum Tode.
Weil kein Traumatherapeut kann geschehenes ungeschehen machen, die Kerben und Narben bleiben.

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Dienstag, 19. Februar 2013, 08:04

Re: Offener Brief an den österr. Bundespräsidenten !

Lieber Erich,
zuerst bedanke ich mich einmal, dass du meine Meinung respektierst!

Wie schon geschrieben, wäre es egal, was und in welchem Stil Oldpapa das Schreiben aufgesetzt hätte. Daran zu glauben, dass wir von dieser Seite Hilfe bekommen, wäre als würde man an Engerln glauben.
Sicher bewegt sich unser BP, aber nur um wieder einmal einen Berg zu besteigen oder sonstige Aktivitäten zu tätigen, von denen der Staat Österreich nicht viel hat, außer wieder ein neues Seitenblickthema.
Aber ich lasse mich gerne überzeugen, wenn du mir aufzeigen kannst, was und wann er seit seiner Karriere in der Politik für unser Land und sein Volk geleistet hat.

Diese Meinung kann man nicht negativ nennen, sondern Realistisch.
Du hast sicher Recht damit, dass steter Tropfen den Stein höhlt, aber nicht den Stein, der unsere Politiker ausmacht.
Da müssen wir schon schauen, dass wir noch einige Tropfen (am besten aus Salzsäure) als Hilfe von anderer Seite bekommen.
Lg Romy

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Dienstag, 19. Februar 2013, 08:12

Re: Offener Brief an den österr. Bundespräsidenten !

Du hast sicher Recht damit, dass steter Tropfen den Stein höhlt (...)

ein prozess der über jahrtausende geht!
so lange haben wir nicht zeit, auch der bp nicht ... :P

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Dienstag, 19. Februar 2013, 08:16

Re: Offener Brief an den österr. Bundespräsidenten !

ich bin echt enttäuscht, ja uns ist schlimmes widerfahren und ja man ist zu Recht zornig. Aber was mir echt missfällt ist das alles und jeder in den Dreck gezogen wird. Was bitte kann der BP dafür ? Ok er hat nicht auf den Brief von Oldpapa reagiert, denke er wird ihn nie zu Gesicht bekommen haben!

Aber kann/darf er das überhaupt, drauf reagieren ? Wir wissen alle das der BP ein Titel ohne Mittel ist. Ich selbst habe keinerlei negative Erinnerungen an Heinz Fischer. Er war immer korrekt und das es in unserem Staate einen Bundespräsidenten gibt und er dieses Amt ausfüllt, soll ihm nicht negativ angelastet werden! Er war auch als Präsidenten des Österreichischen Nationalrates immer korrekt. Ich kann nicht negatives über ihn sagen.

Vielleicht wäre es eine Idee, das wir gemeinsam einen offenen Brief an ihn zu schreiben, aber ohne darin andere in den Dreck zu ziehen, dieses in den Dreck ziehen bewirkt nur eines, das solche Schreiben nicht ernst genommen werden und in der Rundablage landen!

hier ein Beispiel was er persönlich machte um ein Zeichen zu setzen:

Zitat

Fischer trat 1995 aufgrund der „Affäre Groer“ aus der Kirche aus
Lg RDJL

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Dienstag, 19. Februar 2013, 09:39

Re: Offener Brief an den österr. Bundespräsidenten !

die antwort uhbp an mich. vor 14 monaten...

unter anderem:....ich hoffe auf ihr verständnis, dass der herr bundespräsident-so wie alle staatlichen funktionsträger-nur im rahmen seines ihm durch die gesetze zugewiesenen wirkungsbereiches tätig werden kann.


zitat ende. was immer dieser satz auch heißen mag

liebe grüße, franz

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Dienstag, 19. Februar 2013, 10:28

Re: Offener Brief an den österr. Bundespräsidenten !

lieber Herr Ketterl,

das heißt das er für uns nicht zuständig ist, is leider so, das Amt des Bundespräsidenten sieht nicht vor sich um unsere Belangen zu interessieren! hier steht genau zu was er berufen ist. Außerdem hat er einige ehrenamtliche Tätigkeiten selbst angenommen (steht unter sonstiges)

Zitat

Als Bundespräsident hat er die Schirmherrschaft über nachstehende Institutionen übernommen:

Lg RDJL

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Dienstag, 19. Februar 2013, 10:51

BP

Offiziell kann er dazu keine Stellung beziehen,doch Parteiintern könnte er als Sozi sicher etwas bewirken!
L.G.M.

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