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michael wimmersdorf

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Mittwoch, 3. Juni 2015, 11:10

Die-Kinder-des-Staates


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Mittwoch, 3. Juni 2015, 17:57

Re: Die-Kinder-des-Staates

Eh gut das wieder was erscheint! Doch ich frag mich auch warum nicht einmal beleuchtet wirt wie viele durch kriminelle traumatisierte menschen es gibt, die tag ein tag aus sich abkämpfen! Um das vom System vertuscht leid heute noch im Form von psychischen Symptomen und körperlichen Gebrechen frieden traumatisierten aktuell! Immer zu Beweissicherungs mäßig vor Ämtern der PVA dem Bundessozialamt dem Gerichten usw tatuor gebetsmühlenartig über sichergehen lasen müssen Alles was man gesetzlich gedeckt bekommen müsste wirt seitens den Behörden mit deren List und Taktik versucht ab zu lehnen was muss ein mensch den ertragen noch dazu kinder bzw. Kleinstadt kinder die früh schon im Baby alter Gewalt ausgesetzt waren das sich dann so weit steigerte wie sie eben wuchsen bzw wie alt sie waren dann kam der mehrfache sexueller Missbrauch dazu! Aber pension wirt gestrichen! Die zuerkannt Familienbeihilfe gleich dazu und die Psychotherapie nehmen wir im auch noch weg! Das selbe sie mal flächendeckend analysieren und in Buch Form gießen all die Herren und Frauen die Psychologische soziale Wissenschaft hat nicht mal den charakter vor den Vorhang treten und öffentlich sich für all das Systemhaus kriminelle versagen ihrer Vorgänger sich zu entschuldigen an zu klagen das der eigene Berufsstand bis hinauf zu den Universität Jahrzehnte lang hoch kriminelle alles erduldet gefördert und vertuscht hat die größten Wissenschaftler innen (uns sind eh bekannt und auch ihnen) waren die größten kriminellen perversersten und alle könnten sie frönen in ihrer abartigekeit und gut Honoraren Welt! Und unser eines muss betteln geht um Anerkennung in allen belangen und wirt da bei wieder mal gedemütigt bis aufs Blut!
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Mittwoch, 3. Juni 2015, 18:03

Re: Die-Kinder-des-Staates

Verzeihung michael ih hab so ah Wut! Ich weiß schon das es auch gute gibt die schreiben usw!

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angi52 (26.06.2015)

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Was wäre das Leben, hätten wir nicht den Mut, etwas zu riskieren?

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Samstag, 6. Juni 2015, 07:19

Re: Die-Kinder-des-Staates

Kann deine Wut verstehen. Aber wie du ja selber festgestellt hast gibt es viele Gute die “in unserem Sinne“ schreiben und diese werden mit jedem Tag mehr.

Ich denke dass das Thema Missbrauch in Kinderheimen nicht mehr so schnell in Vergessenheit geraten wird/kann. Dazu sind es bereits zu viele Menschen die das System, das damals herrschte, anprangern und verurteilen!

Ja das fehlende Rechtsbewusstsein hat auch seine Wurzeln in den Universitäten gehabt. Vor allem in der Psychiatrie. In den 60igern uns 70igern war dort Prof. Asperger eine führende Kraft deren Stimme große Aussagekraft hatte. Er hat seine Patienten Großteils nicht mal gekannt sondern einzig alleine an Hand von zugereichten Testergebnissen seine Diagnosen/Urteile gefällt! Ich weiß wovon ich schreibe – ich war eins der Kinder damals die durch dieses Verfahren in den Genuss eines Heim Aufenthaltes kam. Wäre es nach ihm gegangen hätte ich mich am Wilhelminenberg wiedergefunden, dank meiner Mutter und Großeltern wurde es dann aber „nur“ Biedermannsdorf. Was Rückblickend auch keine echte Verbesserung war. Klosterschwestern können manchmal noch fieser sein als weltliche Angestellte. Die Nonnen verfügten Großteils nicht mal über eine pädagogische Ausbildung! :frage

Glaube mir wenn ich dir sage dass bereits, zumindest aus der medizinischen Sicht, einiges getan wird. Es wurden die Zusammenhänge zwischen Krankheitsausbruch und Erlebnis beforscht und festgestellt dass es da signifikante Zusammenhänge gibt, die nicht von der Hand zu weisen sind.

Ja es gibt leider noch immer viele in unseren Reihen die mit den Dämonen ihrer Vergangenheit kämpfen. Ich denke auch das die Zahl derer die heute, auf Grund ihrer Erlebnisse im Heim, leider nicht mehr leben nicht wenige sind. Leider ist es bei Behörden und Ämtern auch heute oft noch so dass die Beweislast bei uns liegt. Was mit der Zeit verständlicherweise mühsam ist wenn man immer wieder Gebetsmühlenartig die Missstände von damals aufzählen muss obwohl man annehmen sollte das die ganze Welt auf Grund von Medienartikel usw. bereits Bescheid weiß.

Manchmal denke ich dass einige Ämter/Behördenangestellte einfach davor Angst haben im Falle eines Zugeständnisses mit weiteren Regressforderungen überhäuft zu werden. Sie verstehen nicht das es hier nicht nur um das finanzielle geht sondern in erster Linie vor allem um Recht und Anerkennung unserer Vergangenheit. Das damals Fehler gemacht wurden und die Menschenrechte eigentlich damals schon Gültigkeit gehabt hätten müssen! Im Grunde herrscht bei vielen heute noch die Devise „Wer sagt das das Leben Fair ist/war?!“ und wir Bürger sollen es am besten kommentarlos runterschlucken.

Trotzdem oder gerade deshalb will und werde ich nicht aufgeben oder mich ins System quetschen lassen. ;)

LG Sabine

PS. Als Kind hatte ich keine Chance das meine Stimme gehört wurde, das hat sich geändert ich bin Erwachsen und setzte alles daran zu meinem Recht zu kommen.

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Mittwoch, 17. Juni 2015, 12:23

Re: Die-Kinder-des-Staates

Ich kann die Wut, bzw. das Bedürfnis nach Aufarbeitung, Wiedergutmachung usw. der ehemaligen, misshandelten Heimkinder sehr gut verstehen und auch die psychischen Folgen usw., bin ja selbst ein gebranntes Kind aber für mich und all die anderen, mittlerweile Erwachsenen, ist es längst zu spät, niemand kann jenes Unrecht mehr gutmachen, denn die meisten Leben sind verpfuscht (habe z.B.: von einigen Kindern, die mit mir im Heim waren gehört, die sich das Leben nahmen, oder wegen Drogen und Alkohol verstarben) ABER was mich viel wütender macht, ist, dass sich nicht wirklich viel geändert hat, in all den Jahren... für die heutigen Kinder und zukünftigen, ist es nämlich nicht zu spät, da könnte sich so vieles zum Besseren verändern. Es ist aber nicht wirklich besser geworden... das einzige, was sich verändert hat, ist, dass es nicht mehr diese Großheime gibt, sondern kleine WGs, das ist aber schon alles. Achja und das schon Kleinstkinder mit Psychopharmaka ruhig therapiert werden und auch normale Kinder unbedingt Therapien brauchen. Das Jugendamt hat noch immer schier unbegrenzte Macht, Sozialarbeiter, aka 'Erzieher' sind noch immer - entweder komplett inkompetent, überarbeitet, überfordert, sadistisch veranlagt (oder Schlimmeres) und natürlich vollkommen unterbezahlt - und bei den wenigen Skandalen, die ans Licht kommen, sind die Verantwortlichen sich niiiiiie einer Schuld bewusst oder wussten von nichts. Und kaum haben sich die Wogen geglättet, geht die Sch...e fröhlich weiter... bis zum nächsten Skandal, wo man dann wieder einige Zeit ständig in den Medien davon liest, hört und scheinbar heißdiskutiert wird... mit dem Ergebnis, dass nichts weiter passiert - alles heiße Luft. Es ist auch eine ziemliche Frechheit, dass Kinder von ihren Eltern weggerissen werden (einerlei ob zurecht oder unrecht) dann bis zu ihrem 18. Lebensjahr in diesen Unterbringungen industrialisiert und hernach einfach wieder ausgespuckt werden - sie haben keinerlei Ansprüche mehr auf Hilfe und Unterstützung durchs Jugendamt, wo andere Kinder oft bis 20 oder länger, bei den Eltern wohnen dürfen. Natürlich können sie beantragen, dass sie in so einer WG z.B.: die Lehre beenden können oder eine Wohnung bekommen aber ist halt Glück, wenn das gestattet wird, Rechtsanspruch haben sie nicht. Auch die Rechtslage bei Kindesabnahmen haben sich kaum verbessert, außer, dass das Jugendamt jetzt - wenn ich mich nicht irre, innerhalt von 8 Wochen - bei Gericht die Abnahme begutachten lassen muss, bzw. bestätigen. Auch der Auftrag, das gelindeste Mittel zu verwenden, das Kinder eben nicht sofort abgenommen werden, wird oft sträflichst vernachlässigt. Die Maschinerie 'Kindeswohl' muss nämlich gefüttert werden! Versteht mich nicht falsch, es gibt sehr wohl Eltern, die diesen Namen nicht verdienen und da muss hart eingegriffen und durchgegriffen werden, keine Frage, aber die meisten Eltern sind nicht wirklich bösartig, sondern hatten selbst keine gute Kindheit, bräuchten Hilfe, sei es materiell oder mit Ratschlag und Tatkraft. Doch dafür ist dann kein Geld da oder viel zu arbeitsintensiv und umständlich - lieber ab ins Heim, verdienen viele und so wird die Wirtschaft angekurbelt! Mich regt das so auf, dass man unsere Kinder, unsere Zukunft, noch immer so sträflichst vernachlässigt und das dieses Thema kein 'gutes' Thema für die Politik ist... wer sich für Heimkinder und zur Verbesserung jener einsetzt, gewinnt keine Wahl. So schauts in unserem reichen, supertollen Österreich nämlich aus - wegschauen, ignorieren, leugnen. Die Zeit wirds schon richten und wenn nicht, macht nichts, haben wir halt wieder einen Skandal, der geht auch vorüber!

Sorry für den ellenslangen Text aber ich wollte es einfach mal loswerden. Ich persönlich bin durch meine Ursprungsfamilie und den zwei Heimen sowas von total verkorkst :D, mir ist eh nicht mehr zu helfen, bzw., der Zug ist längst abgefahren, darum will ich meine Akten gar nicht sehen und brauche auch keine Entschädigung, lieber sollen sie das Geld da investieren, wo es noch etwas bringt... in die nächste Generation, Schulen usw.

Just my two cents!
LG
Sich glücklich fühlen können auch ohne Glück – das ist Glück! (Marie von Ebner)

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