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dagmar

Schüler

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Mittwoch, 29. Juni 2016, 18:59

Informationen über den weiteren Verlauf, meiner Pflegeeltern Zeit und Heimaufenthalten

Liebe Heimkinder Freunde und Betroffene ehemalige,

heute finde ich wieder einmal den Mut hier ein paar Zeilen zu schreiben.
Seit meinen ersten Antrag ,Gespräch und Akteneinsicht, ist ja schon wieder einige Zeit verstrichen.
Die Akteneinsicht war März 2015. Die Angelegenheit wegen der Pflegeeltern wurde entschieden,von der
Opferschutz - Kommision in OÖ. Bekam circa Jannuar 2016 den Bescheid. Nach Prüfung des der schrecklichen Erlebnisse während der Zeit bei der Pflegemutter,ist in meinem Fall , kein Versäumnis der Jugendwohlfahrt, somit auch nicht des Landes Oberösterrreich ! aus amen pasta !!!!!! Entschuldigt hat man sich für meine schreckliche Kindheit ! Ok, ändern kann mann es so nicht mehr.
Möchte nicht mehr auf die Zeit damals eingehen - mit dem Brief war dies für mich erledigt, nur ich fühlte mich wieder irgendwie " Besudelt "
Ich hatte eine Biografie über mein Leben ( so ab 3 Jahre hatte ich eine Erinnerung ) verfasst, bis zum letzten Jahr alles einbezogen.

WIE MICH ALL DAS, MEIN LEBEN, AM LEBEN GEHINDERT HAT !

Für mich war die Angelegenheit Pflegemutter erledigt, wollte damit nichts mehr zu tun haben und denke es ist gut so
für mich.

dann war ja noch das mit meiner langen Heimzeit in Salzburg und Baumgartenberg, Kinderheim, da war ich auch.
War in Salzburg, hatte ein Gespräch und ich konnte jederzeit anrufen und sprechen, da mich ja diese Akteneinsicht auch aus der Spur geworfen hat.Das erste Mal hat echt jemand an unseren erlebten Interresse gezeigt,ich vergesse dies nicht!!
es wurde auch der Anrag ausgefüllt für die Heime ( verschiedene ) unterschrieben und dann sagte die Frau Magister, ein wenig Geduld müssen sie mitbringen. War natürlich verständlich. Dies war im Mai 2015.

Ehrlich, als ich von Linz einen negativen Bescheid bekam - wo gerade dort am Pflegeplatz, das Martyrium für ein Kind begann und eine geschundene zerstörte Kinderseele hinterlies, dachte ich jetz glauben die mir wieder nicht!

Heute kam ich nach Hause und hatte das Gefühl, da ist was ! Öffnete den Postkasten, nahm den Brief und sagte, ist nur was unwichtiges aus Österreich, na, niemals von der OAW. ( Kürzel am Absender ) enthielt einen Brief
Ich lies mir Zeit, den ich wurde ganz nervös!
Der Brief war meine Anerkennung meiner ganzen Schilderungen ( Biografie auch dazu dies trug zur zur vorliegenden Entscheidungsgrundlagen., finanzieller sowie Therapie Leistungen.
Ein wenig Geduld , es wird mir von der Stiftung Opferschutz mitgeteilt und ausgezahlt.

Ich hatte nicht mehr gerechnet damit, ich könne auch vor Gericht gehen - aber nein, ich möchte dies endgültig abhacken. Es nimmt uns einfach Energie und die brauche ich jetzt für mein weiteres Leben.

NUR WENN MAN FRIEDEN IM HERZEN FINDET UND ZULÄSST, GEHT ES UNS BESSER

Ich wollte euch eben mitteilen wie so ein Fall dann zum Abschluß kam, den ihr habt den Weg geebnet ,das ich Mut bekam. ICH DANKE EUCH

Nun wünsche ich euch weiterhin einen guten Weg, vielleicht kommt auch für euch der Tag, wo ihr mit der Vergangenheit abschliesen könnt,ich wünsche es euch von Herzen.
Ihr wart mir ein Stück des Weges immer eine Stütze,da wir alle das gleiche Schiksal erlebt haben.
Werde ab und zu mal reinlesen, habe verständnis für euer Anliegen.
Ich bin nun endlich in Rente, jetzt bestimme ich über mein LEBEN und das ist schön.

Dagmar :s4uspbl13:

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