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johann

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Dienstag, 24. Januar 2017, 13:30

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

WENN ROBERT ES VERSTEHT, WARUM NICHT DU. BEMÜHE DICH EIN WENIG MEHR, DANN WIRST DU ES AUCH VERSTEHN.


Schade um die vergebene Chance, ich habe mir eigentlich etwas anderes erwartet. Auch die Formulierung entspricht nicht deiner Art zu argumentieren. Du hättest bestimmt eine andere Wortwahl gewählt, als die des Schreiber dieser oberen Zeilen.
Michael und ich kennen uns weiterhin nicht aus, was mit deinen Beitrag gemeint ist, vielleicht wird sich das mit der Zeit von selbst lösen.
Ich kann damit leben und hab somit wieder eine neue Erfahrung im Forum gemacht.

Johann

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Dienstag, 24. Januar 2017, 22:01

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

Dann will ich es versuchen, Euch zu erklären:

AUCH DANKBARKEIT MUSS GRENZEN HABEN EHE SIE, VON ANDEREN MENSCHEN, AUSGENUTZT WIRD.

"Die Dankbarkeit endet dort, wo der Mensch beginnt sie auszunutzen. "


Nur das Ausnutzen muss man erst erkennen, dazu bedarf es ein wenig Menschenkenntnis.

LG

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Mittwoch, 25. Januar 2017, 04:29

Dankbarkeitsgrenze

LIEBER JOHANN

ICH HATTE DAMALS VOR 35 JAHREN DIE GRENZE DER DANKBARKEIT ÜBERSCHRITTEN. MIT MEINER FREUNDIN LEBTE ICH 2 JAHRE LANG ZUSAMMEN. DANN REICHTE ES MIR UND SIE BEKAM DEN LAUFPASS. DAMALS WAR ICH SEHR FROH UND DANKBAR, WEIL SIE FÜR MICH KOCHTE UND DIE WÄSCHE WUSCH. NATÜRLICH VERWÖHNTE ICH SIE SEHR. DAS NUTZTE SIE SCHAMLOS AUS UND SIE LEBTE NUR VON MEINEN GELD. SIE NUTZTE MICH 2 JAHRE LANG AUS. DAHER DIE DANKBARKEITSGRENZE.DURCH SCHADEN WIRD MAN KLUG.


SCHÖNE GRÜSSE ERNESTRO:

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Mittwoch, 25. Januar 2017, 14:19

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

Aus Gesundheitlichen gründen und nach sehr sehr langen Überlegungen bin ich zu den Entschluss gekommen mich aus der Heimkinderseite zur verabschieden ich möchte mich beim Verein der Eehmaliegen Heimkinder und allen anderen rechtherzlich bedanken für die Unterstützung in den letzten drei Jahren und wünsche euch alles gute für die Zukunft


euer Klagenfurt

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Mittwoch, 25. Januar 2017, 20:49

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

Lieber Klagenfurt,

ich wünsche Dir alles Gute für Deinen weiteren Lebensabschnitt. Viel Gesundheit und es sollen alle Deine Wünsche in Erfüllung gehen. Ich hoffe, dass diese 3 Jahre (ich denke es war länger) nicht umsonst für Dich waren und dass Du ein wenig Deine Vergangenheit bewältigen und aufarbeiten konntest. Solltest Du später einmal unsere Hilfe brauchen, lasse es uns wissen. Wir helfen gerne, wenn jemand unsere Hilfe braucht. Das sind keine leeren Phrasen, sondern es ist ein Versprechen, welches ich Dir gerne geben und einhalten werde.

Nochmals danke, dass ich Dich kennen lernen durfte. Kopf hoch!

LG

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Mittwoch, 25. Januar 2017, 22:04

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

Hallo lieber Robert

ich bin 2013 zu euch gestoßen und Anfang 2014 bin ich dann immer zur denn Treffen gekommen die Treffen waren sehr gut für mich ich habe einige freunde gefunden und es war auch alles ok nur ich möchte mich aus der heim Seite zurück ziehen wie gesagt aus gesundheitlichen gründen ich hoffe sehr das ich ab und zu wenn es geht zu euern treffen kommen kann wenn es mir aus geht Robert ich bitte dich lass mich noch bitte angemalte danke denn ich möchte noch einiges rein schreiben

mlg Klagenfurt (Michl) :D

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Mittwoch, 25. Januar 2017, 22:18

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

Lieber Klagenfurt,

ich werde hier nix ändern, Du bleibst solange Du willst. Du bist hier ein gern gesehenes Mitglied, ich hoffe dass es so bleibt ;)

LG

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Freitag, 27. Januar 2017, 20:50

Faching

Ich hatte von der Wäschekammer mein Faschingsgewand geholt und angezogen. Alle Kinder haben sich entweder als Indianer, Cowboy, Könige oder Frauen verkleidet. Danach saßen wir und warteten auf den Direktor Häusler. Als er hereinkam, ging ein Bub verkleidet als Frau zum Direktor und ersuchte ihn als Erzieherin aufgenommen zu werden. Sie sagte, ich interessiere sich sehr für die Kinder und möchte auch hier arbeiten. Die Schwersten Marianne, Hilde und Strohmaier standen daneben und hielten sich vor Lachen den Bauch. Ja, kommen sie morgen bei mir vorbei, sagte mit einer tiefen ruhigen Stimme der Direktor. Plötzlich sprang ein Kind auf und riss die Perücke von der verkleideten Dame herunter. Auf ein Mal fingen alle laut zu lachen an. Der Direktor streifte sich mit seiner Hand über den Kopf und sagte, jetzt habt ihr mich hinter das Ohr geführt. Danach lies der Direktor, Nascherei von seiner Kanzlei holen. Von der Küche gab es noch Frankfurter mit Senf und Brot dazu und jede menge Himbeersaft. Ich war damals glücklich bei solcher Feier dabei zu sein.

euer Klagenfurt :EVADB5~117: :EVADB5~117: :EVADB5~117:

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Samstag, 28. Januar 2017, 04:12

Wo Bleibt Der Frieden

LIEBER JOHANN

SO WIRD ES NIE EINEN FRIEDEN GEBEN. MIR WÄRE ES LIEBER , WENN IHR EUCH WIEDER VERTRÄGT. ICH WÜRDE MICH DARÜBER SEHR FREUEN. JETZT LIEGT DER BALL BEI EUCH.


FRIEDLICHE GRÜSSE ERNESTRO:

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Samstag, 28. Januar 2017, 07:30

Fasching Im Kinderheim-Hütteldorf

ZU MEINER ZEIT IM HEIM, WAR DER FASCHING NICHT SO LUSTIG. WENN MAN ZU ÜBERMÜTIG WAR, WURDE MAN SOFORT BESTRAFT. ES WAREN DAMALS SEHR HARTE ZEITEN. SO RICHTIG AUSTOBEN DURFTE MAN SICH NICHT. SOMIT WAR ES FÜR MICH EHER EIN NEGATIVER FASCHING UND DAS 8 JAHRE LANG.


LIEBE GRÜSSE ERNESTRO:

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Montag, 30. Januar 2017, 08:02

Faschingsfeier unter Neuwirth

Ich denke lieber Ernestro,

dass der Fasching nur nach Wohlwollen der ErzieherInnen gefeiert wurde. Es war auch zu meiner Zeit nach Gutdünken der Erzieher und Erzieherinnen gefeiert worden. Wenn man feierte war immens viel Zeit für die Proben angefallen. Diese Proben musste man "neben" dem Lernen am Nachmittag durchziehen. Daher war auch das Außer-Haus-Gehen bis zur Feier hinten angestellt worden. Zu meiner Zeit - das sage ich bewusst, da einige hier meinen, bei ihnen war es anders und es muss auch zu meiner Zeit so gewesen sein - hatten wir nur 2 Faschingsfeier. Ich war über 7 Jahre in Hütteldorf. Ein besonderen Faschingsausklang hatte unsere Neuwirth-Gruppe gemeinsam mit Sr. Hilde-Gruppe mit einer Feier abgeschlossen. Dieses Gedicht war das Werk aller Gruppen-Zöglinge der Gruppe 10 (Neuwirth) und ich durfte es vortragen:

Schwester Hilde ist ganz nett.
Aber manches Mal ist’s mit ihr ein G’frett.
Das Schul’ Gehen und der Schnee,
Ist für uns Kinder ein Juche.
Da ist die Schwester Hilde,
Mit der Strafe nicht sehr milde.
Kaum in der Schule angekommen,
Haben wir es von ihr vernommen:
„Stellt die Schuhe unter die Bank,
Spielt euch nicht so lang.
Den Mantel hängt ihr auf den Haken,
Sonst bekommt ihr eine in den Nacken.“
Stehen die Schuhe nicht am Platz,
Springt die Schwester Hilde mit einem Satz –
Wir Herren machen ihr majestätisch Platz –
Zu dem missratenen Zögling hin,
Zieht es Schwester Hilde hin und nicht bange,
Bekommt er von ihr eine Watsche auf die Wange.
Ihre Augen beginnen zu funkeln,
Die Wangen werden rot.
Das Blut kommt ins Getriebe.
Das bedeutet für uns alle Hiebe.
Wir gehen in die Klassen rein.
Schwester Hilde sagt dann: „Fein,
Wartet nur, wenn ihr ins Heim gekommen,
Dann seid ihr ganz benommen
Von meinen schrecklichen Hieben,
Denkt daran, meine Lieben.“
Ist die Schule aus,
Gehen wir vergnügt nach Haus’.“


Nun denn, Sr. Hilde musste diese ernst gemeinte Schellte über sich ergehen lassen. Ja mir kam vor, als würde sie bei einzelnen Passagen dieses Gedichts lächeln und triumphieren ihr Gesicht verziehen.

LG

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Montag, 13. Februar 2017, 13:00

Aktuelle Berichterstattung im Radio von 13.2.2017

Papst Franziskus hat ein ehemaliges Missbrauchsopfer aus der Schweiz motiviert, seine eigene Erlebnisse über seine Kindheit in Buchform zu verfassen.
Als Vorwort in seinem Buch lobt der Papst seine unermüdliche treue zu Christus, obwohl er schlimme Zeiten im Internat verbrachte.
Als achtjähriges Kind wurde er von einem Pater der Katholischen Kirche vier Jahre lang sexuell
Missbraucht. Der Bub befand sich damals in einem Christlichen Internat in der
Schweiz, wo er seine Kinderheit verbrachte.

Im späteren Leben wurde er Pfarrer, gründete eine eigene Familie mit Kindern. Heute lebt er als siebenundfünfzigjähriger Pfarrer zurückgezogen in einem Kloster in der Schweiz.
So etwas gab es noch nie in der Kirche, dass der Heilige Vater seine ehrliche Anteilnahme in das
Buch selbst hineinschrieb.

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Montag, 13. Februar 2017, 16:45

film

hallo!

bin neu hier und durchstöbere gerade die seiten.
gleich am anfang wird von einem film geschrieben, leider bin ich zu faul all die seiten durchzulesen um zu erfahren, ob der film gedreht wurde oder noch in arbeit ist.
finde jedenfalls die beste idee, die man zu diesem thema haben kann.
wenn man das wissen und können hat einen film zu machen, der realitätsnahe nicht besser sein kann.
wer kann es besser erzählen und filmen als die, die es vor ort erlebten.
finde ich einfach nur suuuuuuuper :top .

ich wäre da sofort dabei, wenn über das knabenheim in biedermannsdorf auch ein film gedreht würde.
das ist aber seit jetzt verkauft und somit würde das auch gar nicht mehr gehen.
sollte euer film schon fertig sein, bitte wo kann man sich den ansehen, oder wenn nicht, wie weit seid ihr damit.
lg detlef.

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Freitag, 3. März 2017, 10:41

Ist es sinnvoll einen Heimfilm zu drehen?

Einen Spielfilm über das Kinderheim Hütteldorf zu drehen, ist einfach meiner Meinung nach eine Utopie. Einige Kameraden im Forum haben sich bereits durch ihre Beiträge darüber schon geäußert einen Heimfilm zu drehen. Bis heute gibt es keine Anzeichen, weil es niemand finanzieren kann oder möchte. Zu meiner Kinderzeit gab es keine gravierenden Situationen die für ein Drehbuch von besondere Beteutung wären.
Vielleicht könnte man die Zeit von Dr. Otto als Heimleiter genauer hinterfragen, da in den Medien damals darüber berichtet wurde.
Die Spitze eines Eisberges über die laufenden Missbrauchsfälle in den Heimen ist bereits überschritten und nicht mehr so Aktuell wie zum Beginn der Aufarbeitungen. Die Öffentlichkeit ist oftmals genau Informiert worden, der Staat hat darauf reagiert und sich Entschuldigt sowie Entschädigungszahlungen in Millionenhöhe laufen ausbezahlt.
Somit schliesst sich wieder der Kreis und man geht zu anderen Themen über.
Es gibt schon so viele gute CD-Filme über verschiedene Heime wie zum Beispiel: Sleepers mit Robert de Niro und Brad Pitt.
Ich kenne einige ehemalige Heimkinder, welche schlechte Zeiten erlebt haben, diese wollen lieber alles vergessen als darüber ständig zu berichten.

Liebe Grüße: Johann

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Dienstag, 7. März 2017, 11:56

Heimkinderopferhilfe

In Radio "Wien" ist folgendes heute durchgegeben worden.
Es wurde beschlossen, das ehemalige Heimkinder jetzt die Möglichkeit haben Heimkinderopferhilfe von monatlich € 300 zu bekommen. Endlich werden nun die Ärmsten in unserer Runde finaziell Unterstützt, welche in der Vergangenheit hauptsächlich in Leben benachteiligt waren. Der richtige Weg wurde somit eingeschlagen, um die Geschädigten wieder ein wenig Hoffnung für die Zukunft zu geben.

Liebe Grüße: Johann

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Dienstag, 7. März 2017, 16:29

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

Ein Verdienst des Vereins Ehemalige Heimkinder Österreichs.

Wir schreien unsere Erfolge nicht hinaus in die Welt, sondern arbeiten im Hintergrund für viele Exheimkinder und Missbrauchsopfer.

Da ich mal gefragt wurde: Was mach schon der Verein? Ich denke, damit ist die Frage beantwortet, zumal wir auch nicht die Hintergrund-Arbeiten für den Verein rausposaunen. Wer schreit hat meistens unrecht! Und Selbstbeweihräucherungen haben wir auch nicht nötig!

Ich kenne sehr viele Heimkinder, die die Zeit nicht weg radieren wollen, sondern erst recht alles aufarbeiten wollen, ohne deswegen gleich denunziert zu werden! Und diejenigen, die darüber nicht berichten wollen, sollen die anderen nicht der Unwahrheit bezichtigen, wenn diese in Schriftwerken ihre Vergangenheit erzählen.

Meint

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Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Boney111« (7. März 2017, 21:32)


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Donnerstag, 9. März 2017, 22:05

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

Ein dank an die veranwortlichen des Vereins wie auch immer eure Arbeit für die sache aussah! Gut so das es dies jetzt gibt! Nur will ich auch anmerken das ich finde das jeder seinen Beitrag für unsere Sache bzw das an uns verübte verbrechen bzw deren aufarbeitung geleistet hat! Vielleicht nicht im Saal bzw des Gebäudes im palament ( ich War ja ein geladen schaft es aber psychisch nicht teil zu nehmen!) Oder dann mit den veranwortlichen usw! Wie viele sind zu Grunde gegangen vorher gestorben wie viele haben es bis heute nicht Geschaft darüber zu reden diese erreichen steht keiner Gruppe keinen einzelnen von uns betroffenen zu sonder ist im kollektiv erreicht worden! Da mit will ich nicht die Leistung der mitwirkenden des Vereins oder einzellen bewerten bzw herunter drehn! Ich Danke auch den jenigen der bzw die dieses Forum gegründet haben dann den jenigen die es jetzt weiter führen ich Danke jeden jeden einzellen auch dehnen die nicht mehr unter uns weilen! Und ich verfluche die jenigen die uns unsere Kindheit geraubt haben ich verfluche die jenigen beamten Ärzte Psychologen innen erzieher usw. Es ist wie es ist man hat uns nicht mundtod machen können wir standen auf und benannten das unrecht manche an forderster Front manche in der Schlange und manche alleine mit sich und ich denke gerade heute an die die es nicht schaften sich das Leben nahmen ( ich kenne drei aus kärnten) lg mike

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Freitag, 10. März 2017, 12:27

Alle sollen es wissen, das neue Gesetz

Bevor ein Gesetz überhaupt im Hohen Haus beschlossen wird, werden Interessengruppen und Kommissionen gebildet, die für die Regierung Vorschläge erarbeiten.
Umsonst hat nicht der Staat die Universität Wien beauftragt für uns ehemalige Heimkinder ein Gesamtgutachten zu erstellen. Auch der Weiße Ring wird beim Verhandlungstisch mit anderen Spezialisten über unsere Zukunft mitverhandelt haben. Jedoch private Organisationen erhielten kaum eine Einladung für das sensible Thema in der Arbeitsgruppe, da sie ganz andere Interessen und Meinungen vertreten, als das vorgeschriebene Ziel der Regierung.
Der eigentliche Knackpunkt wird wohl die zukünftige Finanzierung der Opferpension eine große Rolle gespielt haben. Erst als der Rohbericht abgeschlossen wird, und die zuständigen Ministerien ihre Wünsche geäußert hatten, befasst sich danach
das Parlament.
Dort werde das neu entstandene Gesetz zur Begutachtung und zur Abstimmung an den Nationalrat
weitergeleitet.

Es ist eine Pflicht, die beschlossenen Gesetze zu veröffentlichen, diese Arbeit übernehmen die Medien, wo auch ausführlich darüber geschrieben und diskutiert wird.
Somit hat jeder auch zusätzlich die Möglichkeit im Amtsblatt oder Gesetzbuch das neue Gesetz nachzulesen, dazu bedarf es keiner dritten Person.
Im ersten Bezirk am Graben befindet sich die Bücherei " Manz" dort werden alle aktuellen Gesetzbücher von " Abbruch
eines Hauses bis zum (Zorro) Vereinsgesetz " verkauft.

Somit ist keiner abhängig und gleichzeitig am neuesten Stand.

Liebe Grüße: Johann

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »johann« (10. März 2017, 12:42)


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Freitag, 10. März 2017, 13:19

Reden ist Silber. Schweigen ist Gold

Bevor man unqualifizierte Äußerungen hier loslässt, lieber Johann, sieh dir mal die RIS (Bundeskanzleramt Rechtsinformationssystem) an:


[url='https://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?ResultFunctionToken=7890d619-e46a-4058-bb1d-be6192b0aed6&Position=1&Abfrage=Gesamtabfrage&SearchInAsylGH=False&SearchInAvn=False&SearchInAvsv=False&SearchInBegut=False&SearchInBgblAlt=False&SearchInBgblAuth=False&SearchInBgblPdf=False&SearchInBks=False&SearchInBundesnormen=False&SearchInDok=False&SearchInDsk=False&SearchInErlaesse=False&SearchInGbk=False&SearchInGemeinderecht=False&SearchInJustiz=False&SearchInBvwg=False&SearchInLvwg=False&SearchInLgbl=False&SearchInLgblNO=False&SearchInLgblAuth=False&SearchInLandesnormen=False&SearchInNormenliste=False&SearchInPvak=False&SearchInRegV=False&SearchInUbas=False&SearchInUmse=False&SearchInUvs=False&SearchInVerg=False&SearchInVfgh=False&SearchInVwgh=False&ImRisSeit=Undefined&ResultPageSize=100&Suchworte=hog&Dokumentnummer=REGV_COO_2026_100_2_1353671']


weiters siehe Dir mal die PDF Datei die Regierungsvorlage an:

https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/RegV…0_2_1353671.pdf

weiter: Erläuterungen

https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/RegV…0_2_1353740.pdf


weiter: Vorblatt ... Rentenleistung für Heimopfer

[url=https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/RegV/REGV_COO_2026_100_2_1353671/COO_2026_100_2_1353739.pdf]https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/RegV/REGV_COO_2026_100_2_1353671/COO_2026_100_2_1353739.pdf
[/url]

Ich würde dir empfehlen, erst ordentlich zu recherchieren, bevor du unqualifizierte hier jemanden denunzieren willst. Zufälligerweise sind diese §§ des HOG (Heimopferrentengesetz) bereits dem Parlament vorgelegt worden und bedarf den Beschluss durch den Nationalrat, In Kraftsetzung mit 01. März 2017, Erste Auszahlung der Rente ist mit 01.07.2017 vorgesehen...

Du warst nicht dabei, als der Verein die Zeremonie mit dem Büro von Frau Nationalratspräsidentin Bures mitgestaltet hat. Du warst nicht dabei, wie der Verein Vorgespräche wegen Heimopfer-Rente geführt hatte. Selbst der Reporter in der Sendung der Zeremonie hat unsere Forderungen der Öffentlichkeit kundgetan. Gerne kannst du das Video (original vom ORF) ansehen.

Du darfst dir die Gesetzesstelle gerne hier im Forum begutachten:

http://www.wir-heimkinder.at/index.php?p…d&threadID=7416

Da das Gesetz eine Regierungsvorlage des Ministerrates ist, nehme ich an, dass dieses auch vom Nationalrat beschlossen wird. Es bedarf nur mehr Tage bis zur Beschlussfassung. Was auch heißen kann, dass diese Vorlage jederzeit geändert werden kann.

Wenn du weitere Fragen hast beantworte ich sie dir sehr gerne.

LG

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Freitag, 10. März 2017, 13:57

Deine Post ist noch ungeöffnet

Als "pflichtbewusstes" Mitglied im Forum, lieber Johann

ist es dir entgangen, dass du deine Mails noch nicht angesehen hast. Diese wurden von mir am 27. Jänner 2017 an dich gesendet.

Wer andere "belehren" will, was zum Machen sei, der sollte mal vor seiner eigenen Türe kehren.

LG
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