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tricky2

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Freitag, 10. März 2017, 13:31

Antrag

Mich würde interessieren wo ich den Antrag für diese Opferpension stellen muss?
Muss ich das auch wenn ich bereits eine Entschädigung erhalten habe?
Gibts dazu ein Formular? und wo bekomme ich es.
Dachte wenn man Entschädigung erhalten hat, geht es automatisch!
Lieben Dank für Hinweise
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Freitag, 10. März 2017, 13:42

Re: Antrag

wieso kann ich nur im Gästeforum schreiben. Bin Mitglied hier im Forum sozusagen seit der ersten Stunde.
Habe allerdings schon Jahre nicht mehr geschrieben. Bitte um Freischaltung
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Freitag, 10. März 2017, 13:48

Re: Antrag

Mich würde interessieren wo ich den Antrag für diese Opferpension stellen muss?
Muss ich das auch wenn ich bereits eine Entschädigung erhalten habe?
Gibts dazu ein Formular? und wo bekomme ich es.
Dachte wenn man Entschädigung erhalten hat, geht es automatisch!
Lieben Dank für Hinweise


Hallo liebe Tricky, schön dich wieder hier zu lesen,

das Antragsformular gibt es noch nicht. Ich bin mit dem BSA in Kontakt.

Den Antrag kannst du über deine pensionsauszahlende Sozialversicherungsstelle (PVA, Magistrat, usw) stellen. Dazu benötigst du:

Auszug aus dem HOG (Heimopferrentengesetz)

(4) Die in Frage kommenden Datenarten sind:

1. Stammdaten der antragstellenden Personen:

a) Namen (Vornamen, Nachnamen),
b) Sozialversicherungsnummer und Geburtsdatum,
c) Geschlecht,
d) Adresse des Wohnsitzes oder Aufenthaltsortes,
e) Telefon- und Faxnummer,
f) E-Mail-Adresse,
g) Bankverbindung und Kontonummer,

2. Daten betreffend Heimunterbringung:

a) Bezeichnung, Ort, Zeitraum und Art der Gewaltausübung,
b) Entscheidung (Entschädigungsleistung bzw. Ablehnung), .......................... Bestätigung vom Weissen Ring über die Auszahlung der Entschädigung, oder Ablehnung.

3. Daten über Vertretungsverhältnisse. .......... Rechtsanwalt, Familienmitglied, Sachwalter

Falls du noch Fragen hast, ich beantworte sie gerne.

Liebe Grüße

Robert


Heimopferrentengesetz (HOG): http://www.wir-heimkinder.at/index.php?p…d&threadID=7416

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Freitag, 10. März 2017, 13:51

Re: Antrag

wieso kann ich nur im Gästeforum schreiben. Bin Mitglied hier im Forum sozusagen seit der ersten Stunde.
Habe allerdings schon Jahre nicht mehr geschrieben. Bitte um Freischaltung


Ich werde es Karl weiter geben.

LG Robert

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Freitag, 10. März 2017, 19:33

Re: Antrag

Ich möchte hier noch mal was anmerken bzw darauf hinweisen jeder der eine ausgleichszulage erhält bzw dann auch wohnbeihilfe bekommt bzw giss befreiung soll sich rechtlich genau informieren ob er diese Sozialleistungen verliert wenn er die 300 Euro bekommt! Ich weiße auf die gängige sruchspraxis des ogh hin jedlicher einkommen ist als einkommen zu sehn betrefflich Sozialleistungen wie wohnbeihilfe bzw ausgleichzulage Rezeptgebühren giss usw! Lg nicht das man dann weniger hat als jetzt! Und die hr bzw politiker enden gern Ihre Gesetze wie es für sie gerade paßt!

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Freitag, 10. März 2017, 19:45

antrag

man kann noch nirgends einen antrag machen ,telephoniere seit 3 tagen mit allen Ämtern das dauert sicher noch bis Herbst und wenn dann bei der pva

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Freitag, 10. März 2017, 20:35

Re: Antrag

Ich möchte hier noch mal was anmerken bzw darauf hinweisen jeder der eine ausgleichszulage erhält bzw dann auch wohnbeihilfe bekommt bzw giss befreiung soll sich rechtlich genau informieren ob er diese Sozialleistungen verliert wenn er die 300 Euro bekommt! Ich weiße auf die gängige sruchspraxis des ogh hin jedlicher einkommen ist als einkommen zu sehn betrefflich Sozialleistungen wie wohnbeihilfe bzw ausgleichzulage Rezeptgebühren giss usw! Lg nicht das man dann weniger hat als jetzt! Und die hr bzw politiker enden gern Ihre Gesetze wie es für sie gerade paßt!



Die Rente obliegt nicht der Einkommenssteuer. Auch Krankenkassabeitrag schmälert diese Rente nicht ein. Sie ist kein Einkommen, sondern eine Sonderzahlung und gilt eben als Rente. Sie ist auch nicht pfändbar.

Es kann aber sein, dass Bundesländer diese Rente heranziehen, um Wohnbeihilfen usw. zu kürzen. Ich selber bin gespannt, wie sich diese Rente österreichweit entwickeln wird

LG

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Samstag, 11. März 2017, 00:08

Re: Antrag

man kann noch nirgends einen antrag machen ,telephoniere seit 3 tagen mit allen Ämtern das dauert sicher noch bis Herbst und wenn dann bei der pva


Da das Gesetz erst eine Regierungsvorlage ist, also jederzeit abgeändert werden kann, gibt es noch keine Antragsformulare. Erst nach der Beschlussfassung durch den Nationalrat, wird das Gesetz in Kraft treten und man wird auch das Antragsformular bei der pensionsauszahlenden Sozialversicherung (PVA. usw) erhalten können.

LG

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Samstag, 11. März 2017, 08:01

Re: Antrag

guten morgen boney111


danke, somit hat sich meinen nächste frage schon beantwortet.
noch schönes we.
lg detlef. :s4uspbl08:

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MaxMumann

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Samstag, 11. März 2017, 08:42

Re: Antrag

Hallo!

Danke für die übersichtlichen Informationen!

Ist schon bedenklich, dass man sich jetzt auch noch vor der PVA deklarieren muß, um zu dem Geld zu kommen.

UND dann wird die Opferpension im Rentenbescheid vermerkt UND überall wo man hin geht sieht jeder, dass man als Kind ........

Könnte man das nicht so lösen, dass man 2 Bescheide bekommt.
Einen für die Regelpension und Einen für die Opferpension.

Dann bleibt das datenschutzrechlich ohne Probleme.

Ich kenn mich da noch nicht so gut aus, da ich noch nicht in Pension bin, aber wäre das nicht vernünftiger ?????????

LG
Georg

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Samstag, 11. März 2017, 17:27

Re: Antrag

Lieber MaxMu,

ich weiß dass das neuerliche Outing besch... ist. Aber wir haben das Gesetz heute von einem Rechtsanwalt überprüfen lassen. Er meint es sei "wasserdicht"

Zum neuerlichen Outing: wenn man in Pension, Frühpension, Invaliditätspension usw, versetzt worden ist, dann braucht man zum Anmelden nicht mehr den Missbrauch inhaltlich angeben, sondern vermerken, dass man mit Gewalt, oder sexuell missbraucht wurde. So verlangt es das Gesetz.

Erst wenn einer sich beim BSA wegen einer Rente neu meldet, dann muss er seinen Missbrauch bekanntgeben (auch inhaltlich, es kommt auf den Sachbearbeiter an, was er verlangt).

Für uns ist dieses Outing nichts Neues, und die Sozialversicherung (PVA usw) dürfen deine Daten sowieso nicht hergeben. Sie sind diesbezüglich nur dem BSA gegenüber verantwortlich und müssen diese Daten dem BSA übermitteln, da das BSA die Rente monatlich an den Sozialversicherungsträger überweist


Danke für deine wohlwollenden Worte.


LG

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Meinhard

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Samstag, 11. März 2017, 19:45

Opferpension bei Mindestsicherung????

Einen schönen Abend!
Ich weiß das ich schon lange nichts von mir hören lies, aber dieses neue Gesetz hat mich hinter dem Ofen hervorgelockt.

Mir stellt sich nämlich die Frage, was ist mit diesen Opfern welche gar keinen Anspruch auf eine Rente haben weil sie die JAHRE nicht zusammengebracht haben, Mindestsicherung vom Sozialamt beziehen in der Höhe von € 835.- und dies 14 mal im Jahr?

Man darf sich in diesem Fall nicht mal 10 Euro so nebenbei erarbeiten. Man muss diesen" Verdienst" deklarieren und der wird einen dann auch gleich von der Mindestsicherung abgezogen.
Ein normaler Rentner darf sich zur Rente ja etwas dazuverdienen aber ein Sozialfall hat dieses Recht nicht.
Wird es da eine Reduktion vom Sozialamt geben und es bleibt eine reine Umschichtung aber die Höhe der Auszahlung bleibt die gleiche, weil man ist ja ein Sozialfall!

Würde mich über ein paar Meinungen und Überlegungen freuen.
Grüße von Meinhard

Boney111

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Samstag, 11. März 2017, 21:22

Re: Antrag

Hallo Meinhard, schön, dass ich Dich wieder lesen darf,

Wenn Du die Mindestsicherung erhältst und Du noch nicht in Pension (Frühpension, Invaliditätspension, Eigenpension, Alterspension, Korridorpension usw) bist, steht Dir diese Rente nicht zu.

Erst mit Erlangen der Alterspension z.Zt. Frauen 60 und Männer 65 Jahren, steht dir die Heimopferrente nach dem HOG (Heimopferrentengesetz) zu.

Ich weiß, es ist eine trockene Angelegenheit. Sollte etwas unverständlich sein, bitte hier Fragen stellen. Danke.

Ich darf auf das Gesetz verweisen: Bundesgesetz, mit dem eine Rentenleistung für Opfer von Gewalt in Heimen eingeführt und das Verbrechensopfergesetz geändert wird

LG

Boney111 (Robert)

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Samstag, 11. März 2017, 22:05

Re: Antrag

Na ob dieses Gesetz mit der Streichung des verdienstendgang so durchgewunken werden kann ich werde mich jedeNS falls dort hinwenden Obwoll ich noch Frist gerecht um den verdienstendgang Angesucht habe! Und ich empfehle es jeden betroffenen eben falls! Nicht das ich das Gesetz zur heimkinder opfer pension ganz vr Teufeln will Nein es ist ein wichtiger Schritt für die jenigen die schon in pension sind und endweder abgelehnt wurden beim verdienstendgang nach den verbrechensopfrgeset Gesetz oder sich Es nicht antun wollen oder können den ohne Anwalt ohne stichhaltige akten Beweise usw ist es nur sehr schwer den verdienstendgang zu bekommen! Grundsätzlich ist das verbrechensopfrgesetz eine tolLe erungenschaft der zevillisation in einen Sozialstaat! Jedoch war österreich gezwungen worden die richtlinien des europäischen gerichtshof für menschenrechte umzusetzen das ist mal Fakt! Jetzt wirt versucht verbrechensopfrgeset des Staates kummenen Ländern usw ungleich gegen übrigens anderen verbrechensopfrgesetz zu behandeln in dem man heimkindern so nennt man uns Obwoll Behörden mit schuld tragen an der Vertuschung von schwerst verbrechen in dem man akte manipulierte! Mein Anwalt hat vor dem zeviel gericht feldkirchen bewiesen das weder im Heim akt noch im Fürsorge akt meine befunde von den gesichtsknochen Brüche die ich erlitten habe nach dem ich kopfstösse von Einen erzieher bekam! Es fanden sich aller lei befunde drinnen Nasen fraktur handfraktur Zehen fraktur usw nur dieser eine Befund den ich aus den Archiv des lkh klagenfurt ausgraben war nirgends drinnen komisch nicht! Heimkinder wenn ich das schon höre es War ein System des sattes das diese Verbrechen zu vranworten hatte und hat!


[url=http://www.antidiskriminierungsstelle.de/SharedDocs/Downloads/DE/publikationen/Rechtsprechungs%C3%BCbersicht/eugh_entscheidungen_zusammenfassung.html]Antidiskriminierungsstelle - Publikationen - Zusammenfassung ausgewählter EuGH-Entscheidungen zum Antidiskriminierungsrecht ab dem Jahr 2000[/url]

[url=http://www.gleichbehandlungsanwaltschaft.at/site/7701/default.aspx]Österreich : links Gleichbehandlung/Antidiskriminierung[/url]

Es ist eine erungenschaft für all jene die abgelehnt wurden oder älter sind oder aus welchen Grund auch immer sie sich diese tatuor des ansuchen des verdienstendgang nach dem verbrechensopfrgesetz nicht antun wollen oder können! Weit sind wir gekommen aber eine diskreminierung eine Ungleichbehandlung eine Erniedrigung das kommt für mich nicht in frage Obwoll ich ja nicht betroffen bin weil ich Glück hatte fristgerecht eingereicht zu haben! Lg mike :feminist_en:

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Samstag, 11. März 2017, 22:13

Re: Antrag

Für Scheinbar übersetze

Antidiskriminierungsstelle - Publikationen - Zusammenfassung ausgewählter EuGH-Entscheidungen zum Antidiskriminierungsrecht ab dem Jahr 2000

Österreich : links Gleichbehandlung/Antidiskriminierung

Zum Beitrag, lieber Scheinbar:

Es kann keiner mehr den Antrag auf Verdienstentgang seit 01.März 2017 mehr stellen. Dieser Antrag wird als Antrag für die Rente nach dem Heimopferrentengesetz (HOG) gewertet und als solcher anerkannt. Leider


LG

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Sonntag, 12. März 2017, 09:24

Opferpension bei Mindestsicherung????

Servus Robert!
Danke für Deine Antwort auf meine Frage!
Meine Situation sieht wie folgt aus. Bin in vier Wochen 70 Jahre "jung" und musste mich noch mit 67 Jahre mit dem Arbeitsamt herumschlagen weil ich die erforderlichen Arbeitsjahre nicht zusammenbrachte.
Sklavenarbeit im Heim und Knast wird ja nicht zur Erreichung einer Pensionszeit anerkannt! Ernst Walter Stummer, als Einbrecherkönig abostrophiert, [url=https://www.google.at/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=32&cad=rja&uact=8&ved=0ahUKEwjbzefmwNDSAhVH7xQKHa4FDCI4HhAWCBwwAQ&url=http%3A%2F%2Fwww.ots.at%2Fpresseaussendung%2FOTS_20030415_OTS0021%2Feinbrecherkoenig-klagt-republik-oesterreich&usg=AFQjCNHD6M05Zkll9wQznDoNfRW5Aavsrg&sig2=7VxQ-GfIFO8g0YKIoN99Aw&bvm=bv.149397726,d.d24]https://www.google.at/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=32&cad=rja&uact=8&ved=0ahUKEwjbzefmwNDSAhVH7xQKHa4FDCI4HhAWCBwwAQ&url=http%3A%2F%2Fwww.ots.at%2Fpresseaussendung%2FOTS_20030415_OTS0021%2Feinbrecherkoenig-klagt-republik-oesterreich&usg=AFQjCNHD6M05Zkll9wQznDoNfRW5Aavsrg&sig2=7VxQ-GfIFO8g0YKIoN99Aw&bvm=bv.149397726,d.d24[/url] ging mit seiner Klage bis nach Straßburg.

Das Urteil aus Straßburg lautete; Österreich hat so ein gutes Sozialsystem das niemand durch den Rost fällt, auch wenn er sich keinen Pensionsanspruch erarbeitet hat!!!
Wir haben ein gutes Sozialsystem, das ist richtig und darauf können wir auch Stolz sein! Aber als Sozialfall bist du ganz einfach immer im Nachteil und musst ums Überleben kämpfen! Auch als sogenannter Pensionist, der keinen Anspruch auf eine Pension hat aber die Grundsicherung halt 14x im Jahr bekommt. Die Frage ist halt immer wieder, gibt es vielleicht doch noch eine Kürzung oder stellen die die Grundsicherung vielleicht ein, weil für die Ärmsten kein Geld mehr vorhanden ist.
Und meine Befürchtung ist halt das man die, welche als Pensionist von der Mindestsicherung leben müssen, gesetzlich ausbremst und die 300.- Euro ganz einfach von der gesetzlichen Mindestsicherung abzieht. Rechtlich ganz einfach möglich weil dir stehen rechtlich eben nur der Betrag von der Mindestsicherung zum Leben zu! Darfst nicht mal was dazuverdienen weil das wird dir gleich in Rechnung gestellt und die Mindestsicherung wird gekürzt bis du den zu "Unrecht" erarbeiteten Betrag ab bezahlt hast.
Wünsch Dir einen schönen Tag!
Liebe Grüße
Meinhard

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Sabine62

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Sonntag, 12. März 2017, 18:33

Re: Antrag

Aber hallo boney111,

so ist es denn auch wieder nicht, die Rente wird sehr wohl als Einkommen gesehen. Einziger Unterschied ist das es nicht mehr Gehalt, das du von einer Firma erhältst, sondern Pension genannt wird die der Staat (PVA) ausbezahlt.

Sobald du dir in der Pension einen Job (Mini, Geringfügig,- oder Honorarbasis) suchst um diese aufzubessern musst du von Amtswegen einen Steuerausgleich machen!

LG Sabine

Boney111

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19

Sonntag, 12. März 2017, 18:59

Re: Antrag

Aber hallo boney111,

so ist es denn auch wieder nicht, die Rente wird sehr wohl als Einkommen gesehen. Einziger Unterschied ist das es nicht mehr Gehalt, das du von einer Firma erhältst, sondern Pension genannt wird die der Staat (PVA) ausbezahlt.

Sobald du dir in der Pension einen Job (Mini, Geringfügig,- oder Honorarbasis) suchst um diese aufzubessern musst du von Amtswegen einen Steuerausgleich machen!

LG Sabine


Leistung


§ 2. Die monatliche Rentenleistung beträgt 300 €. Auf die Rentenleistung ist ein nach dem
Verbrechensopfergesetz (VOG), BGBl. Nr. 288/1972, wegen einer Schädigung in einem Heim erbrachter
Ersatz des Verdienstentganges samt einer einkommensabhängigen Zusatzleistung anzurechnen.

Die Rentenleistung gilt nicht als Einkommen im Sinne der Sozialversicherungs- und
Sozialentschädigungsgesetze. Von der Rentenleistung sind keine Beiträge zur Krankenversicherung zu
entrichten.


LG

Boney111 :top


Ich bin froh, wenn mich einer ausbessert, wenn es gerechtfertigt ist! Aber eine Rente ist kein steuerliches Zubrot, die der Einkommenssteuer unterliegt, lest mal bitte den genauen Gesetzestext durch, bervor ihr schreibt, "aber hallo Boney111". Danke

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Boney111« (12. März 2017, 19:50)


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Sabine62

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Sonntag, 12. März 2017, 19:01

Re: Antrag

Steuern Für Arbeitnehmer/innen & Pensionist/innen

Persönliche Steuerpflicht

Die persönliche Steuerpflicht ist eines der Grundprinzipien des österreichischen Einkommensteuergesetzes. Wer nun in Österreich steuerpflichtig ist und welche Arten der Steuerpflicht unterschieden werden, wollen wir Ihnen hier näher bringen.

Unbeschränkte Steuerpflicht

Unbeschränkt steuerpflichtig sind Personen, die in Österreich ihren Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben. Einen Wohnsitz in Österreich haben Personen, die im Bundesgebiet über eine Wohnung verfügen, die sie offensichtlich längerfristig als solche nutzen (werden). Die Wohnung muss nicht der Hauptwohnsitz sein, sie muss aber den persönlichen Verhältnissen entsprechend zum Wohnen geeignet sein. Zur Begründung eines Wohnsitzes muss die Wohnung zwar nicht ununterbrochen, aber zumindest wiederkehrend benützt werden.
Ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Österreich haben Personen, die sich im Bundesgebiet nicht nur vorübergehend (Urlaub, Geschäftsreise, Besuch etc.), sondern offensichtlich für längere Zeit aufhalten (werden). Auf jeden Fall tritt nach sechs Monaten Aufenthalt in Österreich, und zwar rückwirkend, die unbeschränkte Steuerpflicht ein. Die Staatsbürgerschaft ist dabei nicht entscheidend.

Die unbeschränkte Steuerpflicht bedeutet, dass grundsätzlich alle in- und ausländischen Einkünfte in Österreich steuerlich erfasst werden.

Beschränkte Steuerpflicht

Beschränkt steuerpflichtig sind Personen, die in Österreich als Arbeitnehmerin/Arbeitnehmer oder von Österreich Einkünfte (zB Sozialversicherungspensionen) erzielen, aber in Österreich keinen Wohnsitz und auch nicht ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben.
Auch beschränkt steuerpflichtige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können eine Veranlagung lohnsteuerpflichtiger Einkünfte beantragen und dabei Werbungskosten und inlandsbezogene Sonderausgaben geltend machen.

Bedenken Sie aber, dass im Falle einer Veranlagung von beschränkt Steuerpflichtigen der Steuerbemessungsgrundlage ein Betrag von 9.000 Euro hinzugerechnet wird, der bei der laufenden Lohnverrechnung nicht zum Tragen kommt.

Dies geschieht deswegen, weil das steuerfreie Existenzminimum grundsätzlich vom Wohnsitzstaat zu berücksichtigen ist. Auf Grund der tarifmäßigen Steuerfreigrenze von 11.000 Euro verbleibt für beschränkt Steuerpflichtige damit ein steuerfreies Basiseinkommen von 2.000 Euro.
EU-/EWR-Bürgerinnen und -Bürger, die zwar keinen Wohnsitz, aber die Haupteinkünfte in Österreich haben (90 % der Einkünfte werden in Österreich erzielt oder die Auslandseinkünfte betragen insgesamt nicht mehr als 11.000 Euro), können in der Erklärung zur Arbeitnehmerveranlagung auf unbeschränkte Steuerpflicht optieren. Dabei werden trotz unbeschränkter Steuerpflicht nur die österreichischen Einkünfte besteuert. Es entfällt aber die Hinzurechnung von 9.000 Euro bei der Veranlagung. Außerdem können persönliche Absetzbeträge (Alleinverdiener-, Alleinerzieher-, Unterhaltsabsetzbetrag) sowie außergewöhnliche Belastungen geltend gemacht werden.

Doppelbesteuerungsabkommen verhindern, dass mehrmals Steuer für dasselbe Einkommen bezahlt wird, wenn man in mehreren Staaten einen Wohnsitz hat oder Einkünfte erzielt.

Besonderheiten gelten für Grenzgängerinnen und Grenzgänger, die ihren Wohnsitz in Österreich haben, jedoch in Deutschland, Italien oder Liechtenstein arbeiten und täglich pendeln. Ihre Einkünfte werden grundsätzlich in Österreich besteuert. Dabei steht ihnen der Grenzgängerabsetzbetrag zu.

Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter werden bereits ab dem ersten Tag ihres Aufenthaltes in Österreich als unbeschränkt steuerpflichtige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer behandelt. Voraussetzung ist eine zumindest sechsmonatige Arbeitserlaubnis oder ein zumindest sechsmonatiger Arbeitsvertrag.

Bei Saisonarbeiterinnen und Saisonarbeitern tritt die unbeschränkte Steuerpflicht in der Regel dann ein, wenn der Aufenthalt im Inland länger als sechs Monate dauert. Die unbeschränkte Steuerpflicht besteht in diesem Fall vom ersten Tag an.

Stand: 01.01.2017
Abgenommen durch: Bundesministerium für Finanzen

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