Sie sind nicht angemeldet.

Ernestro

Hütteldorfer Oidspotz

  • »Ernestro« ist männlich

Beiträge: 472

Registrierungsdatum: 21. Juni 2015

Aktivitätspunkte: 3654

Danksagungen: 1289

  • Nachricht senden

481

Mittwoch, 21. März 2018, 08:52

Wünsche

IM KINDERHEIM HATTEN WIR VIELE WÜNSCHE, DIE LEIDER NIE IN ERFÜLLUNG GINGEN. WÜNSCHE, AN DIE WIR UNS ZU SEHR KLAMMERTEN, RAUBEN UNS LEICHT ETWAS VON DEM, WAS WIR SEIN SOLLEN UND KÖNNEN.

LIEBE GRÜSSE ERNESTRO:

Es haben sich bereits 4 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Klagenfurt (21.03.2018), arnolddarfalles (22.03.2018), scheinbar (24.03.2018), Boney111 (28.03.2018)

Klagenfurt

Fortgeschrittener

  • »Klagenfurt« ist männlich

Beiträge: 160

Registrierungsdatum: 26. November 2013

Aktivitätspunkte: 1278

Danksagungen: 443

  • Nachricht senden

482

Freitag, 23. März 2018, 10:36

Kinderheim Hütteldorf 1950-1986 August Aichhorn Haus

Vielleicht hast Du den Fehler gemacht, lieber Ernsti, jeden Deiner Wünsche bekannt zu geben. Dorfer war einer Deiner größten Gegner der alles unternahm um Dir das Leben so schwer wie möglich zu machen. Nich einmal das Mitsingen einer Schallplatte von Freddy Quinn hat er Dir vergönnt, ist logisch, daß Deine Wünsche nicht in Erfüllung gingen.
 Wünsche sollten wie eine Pflanze heranwachsen, damit sie nachher Kräftig genug sind sich zu behaupten. 
 Es wird ausser Dorfer auch andere in Deinen Leben gegeben haben, die mit allen Mitteln versucht haben Dich zu hindern etwas Positives zu erreichen. 
Wir lebten damals in der Seuttergasse wo persönliche Wünsche nicht viel gegolten haben und nur als Tagträumerei hingestellt wurden. Hätte ich damals bei Neuwirth einen  Wunsch geäußert, wäre er mit Sicherheit nicht unterstützt worden. Michael hat jedoch wieder einen anderen Lebensabschnitt im Heim erlebt, wo es ihm viel besser erging als bei uns. Jeden Donnerstag war Besprechung und dabei konnte jeder sein Anliegen vorbringen, wollte einer zB in einen anderen Schlafraum verlegt werden, wurde ihm das genehmigt ohne lange zu hinterfragen. 
Relativ spät ist die lockere Zeit in Hütteldorf angekommen, wo wir bereits schon in Berufsleben andere Wünschen nachgingen. Wir waren damals einfach die Unterlegenen und die Erzieher die Großen und Starken, bei Michael war es eben anders. 

Meint: Johann

Es haben sich bereits 4 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Ernestro (23.03.2018), andihohewarte (24.03.2018), arnolddarfalles (26.03.2018), Boney111 (28.03.2018)

Ernestro

Hütteldorfer Oidspotz

  • »Ernestro« ist männlich

Beiträge: 472

Registrierungsdatum: 21. Juni 2015

Aktivitätspunkte: 3654

Danksagungen: 1289

  • Nachricht senden

483

Sonntag, 25. März 2018, 11:04

Gesteuert

SEIT UNSERER KINDHEIT WURDEN WIR IM KINDERHEIM- HÜTTELDORF BIS ZUR ENTLASSUNG GESTEUERT. DANACH MÜSSEN WIR UNSER LEBEN SELBST IN DIE HAND NEHMEN. GESTEUERT WIRD ES VON WOANDERS.

LIEBE GRÜSSE ERNESTRO:

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

arnolddarfalles (26.03.2018), Klagenfurt (27.03.2018), Boney111 (28.03.2018)

Beiträge: 50

Registrierungsdatum: 8. Dezember 2012

Aktivitätspunkte: 423

Danksagungen: 163

  • Nachricht senden

484

Montag, 26. März 2018, 11:16

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

SEIT UNSERER KINDHEIT WURDEN WIR IM KINDERHEIM- HÜTTELDORF BIS ZUR ENTLASSUNG GESTEUERT. DANACH MÜSSEN WIR UNSER LEBEN SELBST IN DIE HAND NEHMEN. GESTEUERT WIRD ES VON WOANDERS.

LIEBE GRÜSSE ERNESTRO:
Wenn ich genau daran zurückdenke, werde ich sehr nachdenklich. Es gibt heute noch Situationen, mit denen ich mich sehr schwer auseinandersetzen kann. Aber Dank guter Therapien werde ich auch da schon selbstbewusster und ruhiger.
Lange hat es gebraucht.

Gruss
"arnolddarfalles"

Es haben sich bereits 4 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Ernestro (26.03.2018), Karin1958 (26.03.2018), Klagenfurt (27.03.2018), Boney111 (28.03.2018)

Klagenfurt

Fortgeschrittener

  • »Klagenfurt« ist männlich

Beiträge: 160

Registrierungsdatum: 26. November 2013

Aktivitätspunkte: 1278

Danksagungen: 443

  • Nachricht senden

485

Dienstag, 27. März 2018, 15:08

Kinderheim Hütteldorf 1950-1986 August Aichhorn Haus

Meine letzten Tage im Hütteldorf

Es war im Jahr 1980 die Schulferien waren fast vorüber und ich verbrachte wie immer die ganzen Sommerferien im Heim. Weder meine Mutter noch andere Verwandte kamen mich im Kinderheim jemals besuchen. Marianne die ich besonders mochte, hatte ihre Arbeit  in Hütteldorf für immer zurückgelegt und ist nach Salzburg übersiedelt. Daher kam ich zu Heimmutter Hilde, wo etwa zwanzig Kinder den Gruppenraum teilten. Eines Tages kam Blazek am frühen Vormittag zu mir und wir fuhren gemeinsam neue Bekleidungen für mich zu kaufen. Als wir zurückkamen,  gab mir  Hilde etwa  4oo,- Schilling in ein Kuvert und wünschte mir alles Gute für die Zukunft. Niemand konnte oder wollte mich genau aufklären wohin eigentlich meine Fahrt hinführt. Ich war einfach froh und stolz zugleich mit Blazek seinen Cabrio VW Käfer mitzufahren zu dürfen. In der geschützten Werkstätte  Rodaun endete schließlich meine Fahrt die ich sehr genossen hatte. Ich kam in eine Gruppe, wo Jugendliche in einer großen Werkstätte einer handwerklichen Beschäftigung ausübten.
Sie mußten große Mengen an Besenstangen mit den Besen zusammenstecken oder Zünder in die Schachtel einfüllen, auch ich wurde zu dieser Tätigkeit eingeteilt. Durch neugierige Blicke erfuhr ich, daß noch drei andere  ehemalige Hütteldorfer hier anwesend waren. Ich plauderte mit ihnen und war glücklich hier zu sein. Ohne meiner Gegenwart wurde viel von den Vorgesetzten herum diskutiert wie es mit mir weitergehen soll. Es stellte sich heraus, Wien war für mich nicht mehr zuständig und somit mußte ich die Anstalt wieder verlassen.
Am nächsten Tag kam eine Frau um mich abzuholen und wir fuhren mit den Zug nach Klagenfurt, man gab mir die 4oo,- Schilling Taschengeld zurück jedoch meine Wäsche und mein Stammbuch mit Namen und Adressen haben sie behalten. Daher glaubte ich am Abend wieder in Rodaun zu sein. In Klagenfurt angekommen, bezahlte mir die Begleiterin noch ein Essen und wir fuhren dann weiter zu meiner Mutter. Als wir vor ihrer Tür standen, wollte sie von mir nichts wissen, es kam zu einen lauten Wortgefecht. Die Polizei wurde verständigt, sie brachten mich in das Landeskrankenhaus Klagenfurt für  Psychiatrie.  Dort wurde ich abgelehnt mit der Begründung ich sei zu jung für die Anstalt, erst in der Kinder und Jugendpsychiatrie wurde ich dann doch aufgenommen. Auch hier glaubte ich wieder nach Rodaun zurückkehren zu dürfen, weil mein Gewand sowie persönlich Sachen noch dort lagen. Doch mein Schicksal wollte es anders und ich blieb im Klagenfurt. Auch später versuchte ich meine persönlichen Erinnerungen aus Hütteldorf von Rodaun zu bekommen, jedoch ohne Erfolg. Man teilte mir mit, daß  meine Sachen  entsorgt wurden. 

liebe grüße euer Klagenfurt

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

arnolddarfalles (27.03.2018), Ernestro (28.03.2018), Boney111 (28.03.2018)

Ernestro

Hütteldorfer Oidspotz

  • »Ernestro« ist männlich

Beiträge: 472

Registrierungsdatum: 21. Juni 2015

Aktivitätspunkte: 3654

Danksagungen: 1289

  • Nachricht senden

486

Mittwoch, 28. März 2018, 11:14

Das SCHwimmbecken Kinderheim-Hütteldorf

IM SOMMER, WENN ES SEHR HEISS WAR GINGEN WIR ZUM SCHWIMMBECKEN HINTER DEN NEBENGEBÄUDE. ALS ES SOWEIT WAR, BEKAMEN WIR NACH DEM MITTAGESSEN DIE BADEHOSEN. DANN GINGEN WIR MIT DER SCHW. MARIA HINTERS NEBENGEBÄUDE WO DAS SCHWIMMBECKEN WAR. WIR DURFTEN 1BIS 2 STUNDEN IM WASSER VERWEILEN, DENN DANACH KAM DIE NÄCHSTE GRUPPE. WIR WAREN KINDER ZWISCHEN 6-10 JAHREN UND DIE GROSSEN GINGEN INS BAUMGARTNERBAD SCHWIMMEN. WIR GINGEN WIEDER IN DEN TAGRAUM UND SPIELTEN BIS ES ABEND WURDE. DANACH GINGEN WIR IN DEN WASCHRAUM UM UNS ZU REINIGEN UND ZÄHNEPUTZEN. ICH WUNDERE MICH HEUTE NOCH, WARUM WIR VOR DEM NACHTMAHL UNSERE ZÄHNE REINIGEN MUSSTEN. NACH DEM NACHTMAHL GINGEN WIR IN UNSERE SCHLAFRÄUME UND UM 20 UHR WAR NACHTRUHE.

LIEBE GRÜSSE ERNESTRO:

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Boney111 (28.03.2018), Klagenfurt (28.03.2018), arnolddarfalles (28.03.2018)

Klagenfurt

Fortgeschrittener

  • »Klagenfurt« ist männlich

Beiträge: 160

Registrierungsdatum: 26. November 2013

Aktivitätspunkte: 1278

Danksagungen: 443

  • Nachricht senden

487

Samstag, 31. März 2018, 18:55

Kinderheim Hütteldorf 1950-1986 August Aichhorn Haus

Wenn in Frühling das frische saftige Gras die Erde bedeckte und zwischendurch die Primeln in gelber Farbe leuchteten, ist der Tag der Osterfeier nicht mehr weit. 
Während eines Mittagessens, schlich sich Schwester Strohmierer heimlich in den Garten um den Osterhasen zu spielen. Sie versteckte mit einigen Kindern die bemalten Eier, welche in der Küche nur darauf warteten.
Am frühen Nachmittag gingen dann die jüngeren Kinder in den Garten, um die bunten Eier zu suchen. Nicht nur im Gras sondern auf dem Bäumen und unter den Sträuchern sowie im Laub waren sie gut versteckt.
Die gefundenen bemalte Eier wurden in einer große Kartonschachtel sorgfältig eingelegt  und gesammelt, auch einige  beschädigte lagen darunter. Es war immer spannend das letzte Ei zu suchen, jeder wollte es gleich finden. Manchmal dauert es lange bis auch dieses  Ei in die Schachtel landete, einige sind  bereits von der Suche müde geworden und wollten nicht mehr weitermachen. Solange jedoch das letzte Ei nicht gefunden wurde, durfte sie keiner vorher verspeisen. Immer wieder trieb uns Schwester Strohmeier an das Osterei zu suchen. Als es endlich gefunden war, verteilte sie die Eier an die anwesenden Kindern. Zufrieden saßen wir dann um den Eisenbrunnen herum im Gras und aßen die gesuchten Eier, einige prahlten damit wieviele sie eigentlich gefunden haben. 
 
So war es damals, liebe Grüße: Johann

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Boney111 (31.03.2018), Ernestro (01.04.2018)

Ernestro

Hütteldorfer Oidspotz

  • »Ernestro« ist männlich

Beiträge: 472

Registrierungsdatum: 21. Juni 2015

Aktivitätspunkte: 3654

Danksagungen: 1289

  • Nachricht senden

488

Sonntag, 1. April 2018, 03:59

Ostern Kinderheim - Hütteldorf

ZU MEINER ZEIT GAB ES KEINE OSTEREIER SUCHE. WIR WURDEN WEITER GESCHLAGEN AUCH ZU OSTERN. ES GAB KEINEN OSTERFRIEDEN. LEIDER WAR ES SO UND UNS BESCHÜTZTE NIEMAND.

GRUSS ERNESTRO:

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Boney111 (01.04.2018), Klagenfurt (01.04.2018), arnolddarfalles (08.04.2018)

Klagenfurt

Fortgeschrittener

  • »Klagenfurt« ist männlich

Beiträge: 160

Registrierungsdatum: 26. November 2013

Aktivitätspunkte: 1278

Danksagungen: 443

  • Nachricht senden

489

Sonntag, 1. April 2018, 10:45

Kinderheim Hütteldorf 1950-1986 August Aichhorn Haus

Osterferien im Heim

Nach dem Mittagessen, mußten wir uns alle im Hof vor den Springbrunnen versammeln. Stiedry schnitt gerade die Sträucher zurecht und registrierte unser kommen. Wir waren etwa um die dreißig Kinder die nicht nach Hause durften oder konnten. Die Heimmutter Hilde stand neben einer braunen Plastikbox, mit kleinen vollen Plastiksackerln darin. Sie verlaß die Namen auf der Packung, welche mit Osternascherei gefüllt waren und verteilte sie den Anwesenden. Wir ältere Buben gaben die Süßigkeiten weiter, weil wir es zu kindisch fanden hier mitzumachen. Neuwirth überredete uns den Osterhasen einfach anders zu betrachten. Unerwartet tauchte Direktor Häusler auf, gestützt von Strohmeier und fragte uns „ was hat der Osterhase gebracht“ Wir gaben eine kurze unbedeutende Antwort und zogen uns zurück. Die Heimmutter mahnte uns, für die gespendeten Sachen sich beim Direktor persönlich zu bedanken. Die Jüngeren freuten sich über den Inhalt und zeigten sich dankbar darüber. Dann flüsterte Strohmeier den Direktor was ins Ohr und wir bekamen danach eine Geldzuwendung für das kommende Fußballspiel im Stadion. Als der Direktor sichtlich von seinen Alter gezeichnet die Runde mit Begleitung verlies, löste sich die Versammlung auf. Den restlichen Nachmittag durften wir das Heimareal bis zum Abendessen verlassen.


Wünsche euch allen schöne Ostern euer Klagenfurt (Michi) :ostern

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Ernestro (01.04.2018), Boney111 (01.04.2018), arnolddarfalles (08.04.2018)

Ernestro

Hütteldorfer Oidspotz

  • »Ernestro« ist männlich

Beiträge: 472

Registrierungsdatum: 21. Juni 2015

Aktivitätspunkte: 3654

Danksagungen: 1289

  • Nachricht senden

490

Dienstag, 3. April 2018, 09:13

Vertrauen

ZU MEINER ZEIT ALS ZÖGLING, KONNTE ICH NIEMANDEN VOM ERZIEHUNGSPERSONAL MEIN VERTRAUEN SCHENKEN. AUCH UNTER DEN MEISTEN KINDERN WAR KEIN VERTRAUEN VORHANDEN. MAN WURDE SOFORT VERTRATSCHT UND DANACH GAB ES VON DEN ERZIEHERN ODER ERZIEHERINEN HIEBE. ALS ICH AUS DEM HEIM KAM, TAT ICH MICH SEHR SCHWER, ANDERE ZU VERTRAUEN. ES DAUERTE EINIGE JAHRE, BIS ICH MEIN VERTRAUEN WIEDER GEFUNDEN HATTE.

LIEBE GRÜSSE ERNESTRO:

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Klagenfurt (03.04.2018), arnolddarfalles (08.04.2018), Boney111 (17.04.2018)

Klagenfurt

Fortgeschrittener

  • »Klagenfurt« ist männlich

Beiträge: 160

Registrierungsdatum: 26. November 2013

Aktivitätspunkte: 1278

Danksagungen: 443

  • Nachricht senden

491

Samstag, 7. April 2018, 16:47

Kinderheim Hütteldorf 1950-1986 August Aichhorn Haus

Zur Steige hinauf im Halbstock befand sich ein Fenster, mit dem Blick ins freie Grün und mit  lebhaften zwitschernden Vogelgesang. Bäume und Sträucher wuchsen wild um das Planschbecken herum, ein Weg aus Betonplatten trennte das Gebüsch von Becken. 
Das glasklare Wasser im Becken spiegelte die Sonnenstrahlen wieder, und lässt das helle Blau der Schutzfarbe des Betrachters noch mehr leuchten als sonst. Jeden Frühlingsanfang befreite der Hausmeister das Becken von Laub und  Ästen die der Herbst zurückgelassen hatte. Als Krönung versetzte Peter danach der Betonwanne noch einen neuen glänzenden Anstrich. Nachdem das  Wasser sich im Lichtstrahl wieder erstrahlte, begann die große Schwermeierei unter den Kindern, hier Planschen zu dürfen. Auch ich durfte als Kind, in heißen Sommertagen mich hier abkühlen. Wir versuchten zu Schwimmen oder Spielten einfach darin, andere saßen wiederum am Beckenrand und zappelten mit ihren zarten Füßen im Wasser umher. Ein lautes  lustiges Kindergeschrei gemischt von plätschern des Wassers, war bis auf die Seuttergasse hinunter zu vernehmen. Neugierige blicke von Spaziergänger sahen hinauf und konnten nur die grünen Sträucher die als grüne Schutzzone dienten sehen. Nach einiger Zeit rief uns Schwester Strohmeier alle zusammen und wir setzten uns auf den groben Betonboden zwischen Haus und Becken, ohne ein Handtuch als Sitzunterlage verwenden zu dürfen. Beim lebhaften Quatschen ließen wir uns nicht unterbrechen und aßen mit zittrigen Körpern von der Kälte des Wasser die Käsebrote auf, welche Helli vorbei brachte.
 Als Schwester Strohmeier zum Fenster lächelnd  hinauf sah und freundlich grüßte, sahen wir das Dir. Häusler herunter schaute. Er erwiderte die Begrüßung und verschwand wieder, so wie er leise aufgetaucht war. Danach durften wir  uns nochmals austoben und sprangen gestärkt von der Jause wieder ins Wasser zurück. Als die Zeit vorüber war, gingen wir in den Duschraum und anschließenden hinauf zum Abendessen. Ich habe nur zwei oder drei Mal beim Planschen teilgenommen, es war immer ein Privileg der Jüngsten im Heim. Einige Jahre später stand das Becken leer und verlassen da, der Hausmeister Peter versuchte noch die Risse im Beton zu Kletten und strich darüber die dicke Farbe, jedoch ohne Erfolg.  Der Aufwand dürfte zu teuer gewesen sein, da der Beton bereits in die Jahre gekommen sei.  Nie mehr wurde eine Sanierung angestrebt und so verfiel das einzige Schwimmbecken im Heim immer mehr. Wenn ich heute aus den Fenster sehe, ist der Hauch der Vergangenheit vorüber, unter den Grün der Sträucher verdeckt und vergessen, nur die Erinnerung an jenen Tagen sind geblieben.

Meint: Johann

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Ernestro (08.04.2018), arnolddarfalles (08.04.2018), Boney111 (17.04.2018)

Klagenfurt

Fortgeschrittener

  • »Klagenfurt« ist männlich

Beiträge: 160

Registrierungsdatum: 26. November 2013

Aktivitätspunkte: 1278

Danksagungen: 443

  • Nachricht senden

492

Samstag, 7. April 2018, 16:51

Kinderheim Hütteldorf 1950-1986 August Aichhorn Haus

Von den einst viel beschriebenen Schwimmbecken, mit dem ihr verbunden ward, ist in meiner Zeit  nichts mehr zu sehen. Alte Holzlatten zum Teil verwittert und vermorscht bedeckten das Becken, wo einst Kindern bei schönen Sommertagen ihren Badespiel nachgingen. Unser älterer Hausgärtner  Stiedry war immer damit beschäftigt, die offenen Stellen mit Laub und anderen Gartenabfälle zu befühlen, damit keiner sich dort verletzten konnte.
Doch fanden wir immer wieder neue Schlupflöcher um ins  Becken zu kriechen. Ein ideales Versteck um beim Suchen nicht sofort entdeckt zu werden.  Einige berichteten Neuwirth wo sich die Kinder beim Becken aufhielten, jedoch er gönnte ihnen die Freude am Spiel und lies sie weiter toben.
Wir die größeren Buben fuhren ab und zu allein ins Laaberger Bad, ins Theresien Bad oder ins Hütteldorfer Bad, nie in einer geschlossenen Gruppe.  Dort verbrachten wir zu fünft oder weniger Jungendlichen das Badevergnügen. Marianne erzählte uns mit Wehmut in den Augen oft über das Schwimmbecken, wie es damals gerade den Höhepunkt erlebte. Doch für mich war es eine Vergangenheit mit der ich nichts anfangen konnte. Der Zyklus der Zeit geht vorüber und nachher kommt ein neuer Abschnitt, nichts bleibt Ewig, alles unterliegt einen Wandel. 

Klagenfurter

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Ernestro (08.04.2018), arnolddarfalles (08.04.2018), Boney111 (17.04.2018)

Klagenfurt

Fortgeschrittener

  • »Klagenfurt« ist männlich

Beiträge: 160

Registrierungsdatum: 26. November 2013

Aktivitätspunkte: 1278

Danksagungen: 443

  • Nachricht senden

493

Samstag, 7. April 2018, 17:17

Kinderheim Hütteldorf 1950-1986 August Aichhorn Haus

Es wurde soviel von Neuwirth erzählt und geschrieben, jeder hatte seine eigene Geschichte mit ihm erlebt. Ich hatte den Eindruck, Neuwirth hörte sich oft gerne Reden und liebte es wenn andere seinen Worten lauschten. Sicherlich gab es welche die seinen Ausführungen gut fanden und ihm dadurch bewunderten. Er sprach gerne einen ganzen Satz zu Ende, sah dann in die staunende Runde, ob alle seine Worte auch verstanden haben. Dann redete er weiter, es war manchmal ermüdend ihm bis zum Schluß zu folgen. Es gab auch Tage wo seine Vorträge eine halbe Stunde in Anspruch nahm. Er schilderte meistens über den Tagesablauf und die Einteilung neuer Gruppen, wenn ein Betreuer erkrank war. Seine Sprach klang immer trocken und ohne freundlichen Unterton, als würde ein Rechtsgelehrter trocken seinen Lernstoff vortragen. Er verstand es immer wieder uns kurz zu halten. Mir ist zu Ohren gekommen, daß jemand was gegen mich auszusetzen hatte, sagte er eines Tages im Speisesaal, welcher voll besetzt war. Wir wußten nicht wenn er hier gemeint hatte, jeder fühlte sich irgendwie angesprochen. Ich durchging in meinen Gedanken die letzten fünf Tage, wo Neuwirth auf Urlaub war. Mit wenn habe ich über ihm gesprochen und ihm kritisiert, wer könnte das Gespräch mitverfolgt haben. Dann plötzlich wurde ich sofort aus meinen Gedanken gerissen, weil jetzt das Opfer mit einer Watschen auf den Hinterkopf fest stand.  Er wurde vor uns diskriminiert und geschlagen, auch hatte es keine Möglichkeit sich sprachlich zu verteidigen. Unser Wortschatz war bewußt begrenzt, weil niemand interessiert war uns zu verteidigen. Sich richtig zu Artikulieren wurde weder gefördert noch unterstützt. Das einzige was hier half war die körperliche Muskelkraft hervorzuheben um das Martyrium zu bestehen.  Anderseits konnte Neuwirth wieder ganz nett und freundlich sein, indem er die Jüngeren gegen die älteren Buben bei Streitigkeiten unterstützte. Auch tolerierte er es nicht, wenn schwächere  Kinder von stärkeren ausgespottet oder geschlagen wurden. Er war für solche unbeholfenen Kindern eine schützende Hand. Ich selbst hatte nie Probleme mit ihm gehabt und war  auch gerne in seiner Gruppe Gast. Sicherlich gab es Buben in Heim die ihm gerne provozierten um sich vor anderen zu behaupten. Es dauerte oft lange bis der Herr Neuwirth das Spiel durchschaute, dann aber schlug er mit voller Härte zurück.  Neuwirth war eben eine eigene Persönlichkeit, die niemand richtig einschätzen konnte und so jeder auf Distanz blieb.

Klagenfurter 

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Ernestro (08.04.2018), arnolddarfalles (08.04.2018), Boney111 (17.04.2018)

Ernestro

Hütteldorfer Oidspotz

  • »Ernestro« ist männlich

Beiträge: 472

Registrierungsdatum: 21. Juni 2015

Aktivitätspunkte: 3654

Danksagungen: 1289

  • Nachricht senden

494

Montag, 9. April 2018, 09:56

Die Schule im Kinderheim- Hütteldorf

ZU MEINER ZEIT VON 1952-1960 GAB ES DIE SCHULE NOCH IM KINDERHEIM. ES GAB 4 VOLKSKLASSEN UND 4 HAUPTSCHULKLASSEN. DANN GAB ES NOCH 7 KLASSEN-SONDERSCHULEN. ICH HATTE DAS GLÜCK, DAS ES DAMALS IN DER HEIMSCHULE KEINE SCHLÄGE GAB. ABER DAFÜR DANN IN DEN GRUPPEN. WIR HATTEN DAMALS 7 GRUPPEN UND DIE GEFÜRCHTESTE GRUPPE WAR DIE GRUPPE 6 MIT ERZ. DORFER. ICH HATTE 3 JAHRELANG DIE HÖLLE AUF ERDEN. MEIN SCHÖNSTER MOMENT WAR, ALS ERZ. DORFER RAUSGESCHMISSEN WURDE. SOMIT BEGANN FÜR MICH EINE SCHÖNERE ZEIT.

HERZLICHE GRÜSSE ERNESTRO:

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

koarl (09.04.2018), Boney111 (09.04.2018), Klagenfurt (11.04.2018)

Ernestro

Hütteldorfer Oidspotz

  • »Ernestro« ist männlich

Beiträge: 472

Registrierungsdatum: 21. Juni 2015

Aktivitätspunkte: 3654

Danksagungen: 1289

  • Nachricht senden

495

Montag, 16. April 2018, 09:00

Die Kegelwiese

ES WAR IM JAHR 1956. WIR GINGEN AN EINEM SCHÖNEN NACHMITTAG MIT DER SCHW. EMMA ZUR KEGELWIESE. FRÜHER WAR DORT EINE KEGELBAHN, DESWEGEN DER NAHME. DORT ANGEKOMMEN, DURFTEN WIR FUSSBALL SPIELEN UND DIE ANDEREN GINGEN ZUM BACH HINUNTER UM DIE FISCHE ZU BEOBACHTEN. ES GAB SOGAR AM UFER NEBEN DEN BACH RINGELNATTERN, ABER MIT INS HEIM DURFTEN WIR SIE NICHT MITNEHMEN. WIR MUSSTEN SIE LEIDER ZURÜCK LASSEN. UM 17 UHR GINGEN WIR WIEDER RICHTUNG KINDERHEIM UND UNTERWEGS GAB ES EIN ZUCKERSTANDL. DORT BLIEB SCHW. EMMA MIT UNS STEHEN UND FRAGTE UNS, OB WIR EIN EIS WOLLEN. WIR SAGTEN NATÜRLICH ALLE " JA, BITTE! UND ES BEKAM JEDER VON UNS KINDERN EINEN EISLUTSCHER. WIR BEDANKTEN UNS BEI SCHW. EMMA UND GINGEN FRÖHLICH IN DAS KINDERHEIM ZURÜCK. SO GING WIEDER EIN SCHÖNER TAG ZU ENDE.

LIEBE GRÜSSE ERNESTRO:

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Klagenfurt (16.04.2018), Boney111 (17.04.2018)

Klagenfurt

Fortgeschrittener

  • »Klagenfurt« ist männlich

Beiträge: 160

Registrierungsdatum: 26. November 2013

Aktivitätspunkte: 1278

Danksagungen: 443

  • Nachricht senden

496

Montag, 16. April 2018, 13:40

Kinderheim Hütteldorf 1950-1986 August Aichhorn Haus

Bei den sogenannten Nachkriegskindern zu welchen wir zählten, war niemand bestrebt uns mit Allgemeinwissen voll zu stopfen. Wir wurden kurz gehalten um nicht gegen das bestehende alte System aufzulehnen. Ein befreundeter Pädagoge erzählte mir, daß sich damals ein 14 jähriger in einer Kinderanstalt sich heftig gegen die Heimordnung mit allen Mitteln protestierte, körperliche und geistige Strafen prahlten an ihn ab, die Erzieher waren einfach machtlos gegen seine Ausbrüche. Daraufhin steckte man ihm einfach in eine Physische Anstalt, wo er noch heute als Erwachsener sein Leben dahinvegetiert. Heute weis man mit solchen Jugendlichen umzugehen, damals hat man unüberlegt brutal gehandelt. Seit den 50ziger und 60ziger Jahren gab es die Möglichkeit Junglehrer anzufordern, um mit den Schülern persönlich zu lernen. Die Kosten hätte damals der Bund getragen, weil es sich um ein Pflichtpraktikum handelte, welches für ein Diplomabschluss die Voraussetzung war.
Dankend haben die staatlichen Einrichtungen das kostenlose Angebot abgelehnt, um das gewohnte System weiter aufrecht zu erhalten.
Ich selbst hätte davon auch profitieren können, da ich mehrmals mehrere Wochen im Krankenhaus verbringen mußte. Der fehlende Lernstoff wurde mir nie beigebracht, daher entstand hier eine Wissenslücke die ich im späteren Leben nachgeholt habe, um meinen Wunsch als Gärtner nachzugehen. Statt im Heim als Strafe eine Bücherseite abzuschreiben um eventuell sich im Deutsch zu verbessern. Bestand man darauf die Deppenschrift als Bestrafung einzuführen. Das sind kleine Quadrate, die nebeneinander gezeichnet werden, bis das ganze Blatt Papier voll war. Ohne Ankündigung kam eines Tages eine Kommission von drei Herren in unsere Klasse um uns zu prüfen. Die Lehrerin Strohmaier stand hinter den Leuten und deutete uns das richtige Ergebnis zu. Die Herrschaften lobten uns für unser können und verließen zufrieden das Klassenzimmer. Die Lehrerin tat es nicht für uns, sondern hier stand Eigeninteresse im Vordergrund.
Unser Leben war vorgezeichnet mit mangelhafter Aus - oder Weiterbildung und somit ohne zufriedenen Arbeitsplatz. Es ist nicht zu verwundern, daß ein Großteil unserer Jugendfreunde auf die schiefe Bahn geraten sind. Die Schuld meines Erachtens lag in den Erziehungssystem wie wir erzogen wurden, welches sich bis in den achtziger Jahren erstreckte. Als Jugendlicher war mir alles Egal, doch später verstand ich wie viel wir eigentlich hier versäumt hatten. Was leider nicht mehr aufzuholen war, die damalige Erziehung habe uns so gesteuert lieber Ensti, daß nur ein ganz kleines Stück des großen Wirtschaftskuchen uns nehmen konnten.

Euer Klagenfurter

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Ernestro (16.04.2018), Boney111 (17.04.2018)

Ernestro

Hütteldorfer Oidspotz

  • »Ernestro« ist männlich

Beiträge: 472

Registrierungsdatum: 21. Juni 2015

Aktivitätspunkte: 3654

Danksagungen: 1289

  • Nachricht senden

497

Donnerstag, 19. April 2018, 06:18

Die Sommerferien im Hütteldorfer-Kinderheim

WIR ALLE FREUTEN UNS JEDES JAHR AUF DIE SOMMERFERIEN. ES WAR NACH DEM 2.WELTKRIEG IN DEN FÜNFZIGERJAHREN. DIE FERIEN VERBRACHTEN WIR VIEL IM GARTEN, MIT VERSCHIEDENEN SPIELEN. SELTEN GINGEN WIR MIT DER GRUPPE AUSERHALB DES HEIMES SPAZIEREN. WIR BEKAMEN EINMAL IM MONAT VON DEN ELTERN BESUCH. AM SONNTAG NACHMITTAGS, STELLTEN WIR UNS IN DER HEIMKÜCHE GRUPPENWEISE AUF. DAMALS GAB ES 7 GRUPPEN UND EIN GROSSER ZÖGLING LIEF HINUNTER UND HINAUF. ER RIEF DIE NAMEN AUF, DIE BESUCH BEKAMEN. HINTER DEM HAUPTGEBÄUDE, WO DIE SÄULEN SIND, STANDEN TISCHE UND SESSELN FÜR DEN BESUCH BEREIT. ZIRKA 2 STD. WAR BESUCHSZEIT. MAN DURFTE MIT DEN ELTERN HINAUF IN DEN GARTEN SPAZIEREN GEHEN. UM 17 UHR WAR BESUCHSENDE. ES GAB AUCH KINDER, DIE NIEMAND BESUCHTE UND MUSSTEN BIS 17 UHR IN DER KÜCHE VERWEILEN. SO WAR ES DAMALS IN DEN SOMMERFERIEN.

LIEBE GRÜSSE ERNESTRO:

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Klagenfurt (23.04.2018), Boney111 (23.04.2018)

Ernestro

Hütteldorfer Oidspotz

  • »Ernestro« ist männlich

Beiträge: 472

Registrierungsdatum: 21. Juni 2015

Aktivitätspunkte: 3654

Danksagungen: 1289

  • Nachricht senden

498

Freitag, 20. April 2018, 08:19

Mediziner Hans Asperger

DR. ASPERGER WAR AUCH IN DEN JAHREN 1950-1959 IM KINDERHEIM-HÜTTELDORF TÄTIG. ICH SELBER KANN NICHTS NEGATIVES ÜBER IHN BERICHTEN.

LIEBE GRÜSSE ERNESTRO:

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Klagenfurt (23.04.2018), Boney111 (23.04.2018)

scheinbar

Meister

  • »scheinbar« ist männlich

Beiträge: 1 292

Registrierungsdatum: 2. Juni 2012

Aktivitätspunkte: 11518

Danksagungen: 4964

  • Nachricht senden

499

Samstag, 21. April 2018, 13:25

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

Hans asperger! War einer der Förderer von Dr. Franz wurst er hat auch bei diesen studiert, und der Insbruck er heilpädagogischen primar Ärztin Vogel! Nur so viel zu diesen feinen hr! Weiteres waren seine überstellungen von schwerst behinderten in der natizeit in diversen einrichtungen der Nazis wo diese kinder dann ermordet wurden gerade in diversen Medien! Das Grund Problem ist das schwerst Verbrechen a soziale pädophile wahnsinnige mann oder Frau sich immer ihre opfr suChen! Generäle ist zu schreiben das diese verbrecher meist hoch gebildet sind bzw nazistische verbrecher innen so ihre soziale wie berufliche Umgebung manipulieren und mittragen innen haben die sie jahrzehnte lang schützen! Franz wurst ist der größte pädophile verbrecher östereich seine opfr waren in ganz östereich verteilt ob in privaten Bereich ob in seiner privaten ordition ob an der heilpädagogischen Anstalt klagenfurt ob in diversen behinderten vreins wie Lebenshilfe kärnten oder in klosterschulen intravenös usw! Heute gehen seine Kollegen innen sogar hr und behaupten öffentlich das der Wurst nur das gemacht hat was die kinder so wie so schon kannten von ihren zu hause!
:feminist_en: der dr. Aspernig hat selber genug Trecker am stecken das diesen Eisen nähen ins Grab hinein geschleudert gehören! Diese feinen hr haben nach den Krieg troz schwerste verbrechen Karriere gemacht groß wurst Vogel die kannten und studierten ja untr einer Universität!

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Ernestro (22.04.2018), Klagenfurt (23.04.2018), Boney111 (23.04.2018)

Ernestro

Hütteldorfer Oidspotz

  • »Ernestro« ist männlich

Beiträge: 472

Registrierungsdatum: 21. Juni 2015

Aktivitätspunkte: 3654

Danksagungen: 1289

  • Nachricht senden

500

Montag, 23. April 2018, 08:57

Das Leiterwagerl

ES WAR IM JAHR 1960 DA WURDE ERZ. DORFER IM FEBRUAR GEKÜNDIGT. DANACH DURFTE ICH BEIM HAUSARBEITER HERRN HIRWECK AUSHELFEN. WIR HATTEN EIN ALTES LEITERWAGERL UND MIT DEM FUHREN WIR IN DEN LAINZERTIERGARTEN UM BRENNHOLZ FÜR DEN WINTER AUFZULADEN. ALS ES VOLL WAR, FUHREN WIR DAMIT INS KINDERHEIM ZURÜCK. DENN DAS BRENNHOLZ BRAUCHTE HERR HIRWECK FÜRS HEIZHAUS ZUM UNTERZÜNDEN FÜR DEN KOKS. WIR FUHREN NOCH 3 BIS 4 MAL IN DEN WALD UM GENUG HOLZ FÜR DEN WINTER ZUSAMMELN. SOMIT HATTEN WIR FÜR DEN WINTER VORGESORGT. BEIM HAUSARBEITER HERRN HIRWECK WAR ES FÜR MICH DIE SCHÖNSTE ZEIT UND ICH WERDE SIE NIE VERGESSEN.

LIEBE GRÜSSE ERNESTRO:

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Klagenfurt (23.04.2018), Boney111 (23.04.2018)

Zurzeit sind neben Ihnen 2 Benutzer in diesem Thema unterwegs:

2 Besucher