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Ernestro

Hütteldorfer Oidspotz

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621

Donnerstag, 11. Juli 2019, 08:50

Fremde Welt

NACH DEM KINDERHEIM TAT ICH MICH SEHR SCHWER. MIR WURDEN ZEITWEISE STEINE IN DEN WEG GELEGT. ICH HATTE AUCH DAS ÜBERWUNDEN UND GING EINER SCHÖNEREN ZEIT ENTGEGEN. ZUM GLÜCK KAM ICH IN KEINE SCHLECHTE GESELLSCHAFT!
LIEBE GRÜSSE ERNESTRO:

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scheinbar

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622

Donnerstag, 11. Juli 2019, 20:39

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

lieber enestro deine seele ist zu gut das du in schlechter Gesellschaft kommen konntest bei mir war es leider anders ich war selber schuld an dem was ich angestellt hatte war kein anderer schuld die insgesamt fast 7 Jahre die ich für meine Sünden bzw Eigentumsdelikte ausgefast hatte haben mir auch wenn sie beschießen waren das leben geredet die Drogen der Alkohol die Spielsucht die haben sicherlich meine Hemmschwelle zu den Einbrüchen heruntergeschraubt Spezial wie ich Spielsüchtige war war ich nicht ich selber an einen Abend ging ich spielen und wie das Geld weg war brach ich ohne lange nach zu denken in das nächst beste Geschäft ein Gottseidank brach ich nie in privat Wohnungen bzw Häuser ein da hatte ich immer im Kopf das tut man nicht bzw wenn da einer zu hause ist! DIE SCHLECHTE GESELLSCHAFT WAR ES BEI MIR NICHT es war meine Zerrissenheit und die sucht die mich arglos zu einen menschen machten der ich eigentlich nicht bin! JETZT NACH LANGER THERAPIE UND MEINER FAMILIE BZW KINDERN HABE ICH GOTTSEIDANK DIE kurve GEKRIEGT THERAPIE GAB ES DAMALS KEINE IN DER HAFT NICHT UND SCHON GAR NICHT VON RICHTER HEUTE GEHEN SIE GOTTSEIDANK ANDERS UM BZW MANCHE RICHTER INNEN ERKENNEN BEIM JUNGEN MENSCHEN DA KÖNNTE WAS GEHEN! PÄDOPHILIE STRAFTÄTER IN HAFT DEHNEN GEBEN SIE THERAPIE DIE HABEN SOGAR IN DER KARLAU EINEN EIGENEN STOCK MIT TISCHTENNIS UND BILLARD TISCH DIE ZELLEN SIND LÄNGER OFFEN USW EINEN EINBRECHER WIE MICH SPERRTEN SIE ZU DEHN PÄDOPHILIEN ALS ICH DESWEGEN IN DEN KELLER GING SAGTE DIE PSYCHOLOGIN DES HAUSES KOMMEN SIE MAL ZU EINER GRUPPE SIE WERDEN SEHEN DAS SIND AUCH NUR MENSCHEN WIE SIE EINER SIND! JA SO WAR ES DAMALS HEUTE IST ES GOTT SEI DANK ANDERS heute bekam ich bescheid vom Bundessozialamt mein Antrag auf Verdienstentgang wurde abgelehnt sie erkennen die posttraumatische Belastungsstörung an die auch diagnostiziert wurde von psychiatrischen Gutachter jedoch meint der ich habe eine angeborene Persönlichkeitsstörung so nennt man das in Österreich nach all den Jahren nach all den finanziellen Aufwand was ich hatte ist nun Schluss ich sehe keinen sinn mehr darin mich derart psychisch zu belasten was habe ich von 400 Euro mehr im Monat wenn ich noch Jahre darum kämpfen müsste es ist zeit für mich das kapitel zu den Akten zu legen das Bundessozialamt bzw die dort tätigen beamten innen und Ärzte sind nicht für uns da sondern die handlanger der politischen kräfte die ihnen per Weisung zu diesen a sozialen handhaben mit Verbrennungsopfern geraten haben e ist eine schande für eine n sozial staat mit Verbrennungsopfern so um zu gehen trotz europäischen Gesetz trotz österreichischen Gesetz wirt mittels schein gutachten den menschen ihr recht genommen Tatsachen umgedreht wissenschaftliche Erkenntnis einfach ignoriert damit man ja nicht zahlen muss! WAS IST DAS GELD WERT nichts wenn man da durch psychisch ein krank wirt! DIE OPFER PENSION IST WENIGSTENS EIN ZEICHEN EINE WIEDER GUTMACHUNG GIBT ES NICHT KEINE SUMME DER WELT KANN SEELISCHES LEID WIEDER Gutmachung ! MEIN SOHN HAT DIE MATURA UND DAS DIPLOM ZUM PÄDAGOGEN MIT GUTEN ERFOLG GEMACHT DIE FÜHRERSCHEIN DIESE WOCHE GLEICH DAZU JETZT GEHT ER AUF DIE UNI PSYCHOLOGIE UND INFORMATIK STUDIEREN MEINE TOCHTER DIE SCHLAUE HAT EINEN DREIER IM " GYMNASIUM ALLE SIND GESUND WIR HABEN EIN DACH ÜBER DEN KOPF FINANZIELL EIGENTLICH KEINEN SORGEN GENUG ZUM ESSEN EINEN HUND HABEN WIR AUCH WIEDER WAS WILL DER MENSCH MEHR! ICH GRÜß euch alle und hoffe mal es geht euch so halbwegs gut lg mike

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623

Samstag, 13. Juli 2019, 13:40

Kinderheim Hütteldorf 1950-1986 August Aichhorn Haus

Hallo, hier bin ich wieder aus Klagenfurt und möchte mich wieder zu Wort melden.


Jeder Zeitabschnitt im Heim hatte seine eigenen Spielregeln, wobei wir mehr Freiheitsluft geatmet haben, als noch vor einigen Jahren für unmöglich gehalten wurde. Der Umgang mit der Frisur war viel lockerer geregelt, als manche Beträge es schilderten.

Die Heimmutter Hilde die zum alten Inventar gehörte, war bekannt dafür die Schere zu nehmen um einen Zögling ein Büschel Haar abzuschneiden, wenn diese zu weit die Ohren oder das Gesicht verdeckten. Daher achteten einige Zöglinge genau darauf, ihre Haare zu schützen, wenn sie in die Kanzlei kamen. Die regelmäßig am Wochenende nach Hause durften, sind mit ihren Eltern oder Verwandten zum Friseur gegangen. Einige kamen sogar mit gefärbten Haare zurück und wurden von die Erzieher belächelt. Bei blonden Haare kam die Bemerkung der Vorgesetzten, ob er nicht von anderen Ufern sei. Da ich sehr selten abgeholt wurde, konnte das Heim mich jederzeit zum Friseur schicken. Mit einigen Kindern und einer Betreuerin sind wir zum Friseurgeschäft gegangen um die Haare zu schneiden. Zum Schluss hat die Betreuerin die offene Rechnung beglichen. Für mich war der Haarwuchs keine besondere Sache, daher wehrte ich mich auch nicht den Friseur zu besuchen.


Euer Michael aus Klagenfurt

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Dienstag, 16. Juli 2019, 01:06

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

Der Umgang mit der Frisur war viel lockerer geregelt, als manche Beträge es schilderten

...das hing sicher auch vom jeweiligen Erzieher, ob wer Jemandes "besonderer" Liebling war,
und später auch durch HeimleitungsWechsel, Häusler-ging, Dr.Otto-kam, ab!
Man kann vom Otto halten, was jeder will, aber er hat diesen stocksteifen Flair,
der zumindest bis 1983 in jeder HÜ-Gruppe vorherrschte,
für uns Kinder/Jugendliche deutlich gelockert!
Ein paar Anekdoten, die mir noch so einfallen:

Mit (immerhin)klapprigen Fahrrädern nach Stadt-des-Kindes (und zurück) fahren,
war spätestens ab Frühjahr 1984 in den "wärmeren" Monaten häufig möglich.

Sonntag Abend mit eigenem Radio im Zimmer die Ö3-Hitparade hören dürfen

1984 war BreakDance "in"; Otto erlaubte, dass wir im linken Gebäude ganz oben im TV-Raum
mittels eigenem Radiorekorder und anderen Kameraden zusammen BreakDance üben konnten.
Damalige Hits wie "Hey you the rock steady crew", StreetDance, Uprock...etc.
spielten wir bis zum Erbrechen der "Schwestern", aber der Otto hatte es uns ja erlaubt... :D

Die Grösseren (13+) durften ab 1986 Hasen / Meerschweinchen / Goldhamster in Käfigen halten

1983/84 war ja NENA sehr populär, aber wer von uns hatte schon das Geld, sich ihre Platten zu kaufen?
Dr.Otto besass damals beide LP´s und hat sie jedem von uns, wer wollte, auf Cassette(n) aufgenommen.
Wir mussten ihm nur eine (Leer)Cassette geben ;)

Klingt ja alles "banal", aber uns Langzeit-Hütteldorfer hat all das damals sehr viel bedeutet :)

LG,CB

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625

Heute, 16:25

Kinderheim Hütteldorf 1950-1986 August Aichhorn Haus

Unsere Fahrräder im Heim



Es waren einfache gebrauchte Fahrräder, lieber Christian B., die uns damals irgendjemand zur

Verfügung gestellt hat. Anfangs gab es drei oder vier Kinderräder, später erhöhte sich die Zahl der gespendeten (zB. schwarze Puch) Fahrräder auf über zehn Stück.

Neben der Heizraum- Eisentür standen die Räder kreuz und quer durcheinander und warteten darauf in betrieb genommen zu werden.

Bei straken Regen tauchte plötzlich Stiedry mit einer Plastikplane auf, um die freistehenden Fahrräder vor Nässe zu schützen.

In der Eile war es einigen Knaben wurscht, ob sie Herren- oder Frauenräder sich genommen haben. Blazek fand es immer besonders Lustig, wenn Heimkinder mit Frauenfahrräder unterwegs waren, somit war der Zögling den Spott ausgesetzt.

Einige Kinder haben sich dabei so geschämt, daß sie sofort die Räder wechselten oder sie einfach stehen liessen.

Hilde wiederum motivierte jeden damit, die Fahrräder öfters zu benützten, sie sagt dann meistens: „ nimm dir doch einen Drahtesel, dann bist du schneller unterwegs“.

Für die Wartung der Räder sprang Stiedry und der Hausmeister Peter ein, sie achteten darauf das die Reifen aufgepumpt und die Ketten geölt waren.

Sicherlich gab es auch Jugendliche, die an die Fahrräder selbst herumgebastelt haben, damit diese besser zur Geltung kamen und auch schneller fuhren.

Mich reizte es kaum die Fahrräder zu benützen, um vielleicht die Gegend unsicher zu machen, ich beobachtete lieber das Trieben der Kinder und ging lieber zu Fuß meine Wege.

euer Michael aus Klagenfurt

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Heute, 20:36

Fahhrräder im Kinderheim Hütteldorf

...natürlich waren´s alles gebrauchte Fahrräder, aber wir waren dennoch froh darüber
und wo Du es erwähnst: Ich glaube mich (wieder) an Blazeks Spott wegen Damenfahrräder
erinnern zu können, aber es war mir damals-wie-heute einfach wurscht!

Heraussen sind die Drahtesel nur unmittelbar vor "Ausritt" der einen oder anderen Gruppe gestanden,
ansonsten waren diese stets in einem Raum neben der Waschküche eingesperrt.

Dran-herumbasteln habe ich zumindest 1984 und später nur den Erzieher Roman Sandler(Gruppe6)
mit 1-2 Jugendlichen aus seiner Gruppe gesehen.

An schwarze Puch´s kann ich mich nicht erinnern, aber es waren min. ein Highriser-Fahrrad dabei,
welche bei einigen Kameraden als Fortbewegungsmittel sehr begehrt waren.

Mir war es egal, welches ich hatte; Hauptsache, es funktionierte :)

Da ich ab 1983 in Gruppen war, deren "Schwestern" (Inge & Edith Czermak) nicht radfahren konnten,
habe auch ich erst relativ spät (1984) "on freestyle" das Radfahren gelernt;
Da kam mir ein einfaches Fahrrad ohne Gangschaltung und sonstigem Schnick-Schnack gerade recht :D

...und den Herrn Peter gab es noch Jahre nach meiner Zeit in Hütteldorf... :)

LG,CB

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