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Ernestro

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Donnerstag, 11. Juli 2019, 08:50

Fremde Welt

NACH DEM KINDERHEIM TAT ICH MICH SEHR SCHWER. MIR WURDEN ZEITWEISE STEINE IN DEN WEG GELEGT. ICH HATTE AUCH DAS ÜBERWUNDEN UND GING EINER SCHÖNEREN ZEIT ENTGEGEN. ZUM GLÜCK KAM ICH IN KEINE SCHLECHTE GESELLSCHAFT!
LIEBE GRÜSSE ERNESTRO:

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scheinbar

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Donnerstag, 11. Juli 2019, 20:39

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

lieber enestro deine seele ist zu gut das du in schlechter Gesellschaft kommen konntest bei mir war es leider anders ich war selber schuld an dem was ich angestellt hatte war kein anderer schuld die insgesamt fast 7 Jahre die ich für meine Sünden bzw Eigentumsdelikte ausgefast hatte haben mir auch wenn sie beschießen waren das leben geredet die Drogen der Alkohol die Spielsucht die haben sicherlich meine Hemmschwelle zu den Einbrüchen heruntergeschraubt Spezial wie ich Spielsüchtige war war ich nicht ich selber an einen Abend ging ich spielen und wie das Geld weg war brach ich ohne lange nach zu denken in das nächst beste Geschäft ein Gottseidank brach ich nie in privat Wohnungen bzw Häuser ein da hatte ich immer im Kopf das tut man nicht bzw wenn da einer zu hause ist! DIE SCHLECHTE GESELLSCHAFT WAR ES BEI MIR NICHT es war meine Zerrissenheit und die sucht die mich arglos zu einen menschen machten der ich eigentlich nicht bin! JETZT NACH LANGER THERAPIE UND MEINER FAMILIE BZW KINDERN HABE ICH GOTTSEIDANK DIE kurve GEKRIEGT THERAPIE GAB ES DAMALS KEINE IN DER HAFT NICHT UND SCHON GAR NICHT VON RICHTER HEUTE GEHEN SIE GOTTSEIDANK ANDERS UM BZW MANCHE RICHTER INNEN ERKENNEN BEIM JUNGEN MENSCHEN DA KÖNNTE WAS GEHEN! PÄDOPHILIE STRAFTÄTER IN HAFT DEHNEN GEBEN SIE THERAPIE DIE HABEN SOGAR IN DER KARLAU EINEN EIGENEN STOCK MIT TISCHTENNIS UND BILLARD TISCH DIE ZELLEN SIND LÄNGER OFFEN USW EINEN EINBRECHER WIE MICH SPERRTEN SIE ZU DEHN PÄDOPHILIEN ALS ICH DESWEGEN IN DEN KELLER GING SAGTE DIE PSYCHOLOGIN DES HAUSES KOMMEN SIE MAL ZU EINER GRUPPE SIE WERDEN SEHEN DAS SIND AUCH NUR MENSCHEN WIE SIE EINER SIND! JA SO WAR ES DAMALS HEUTE IST ES GOTT SEI DANK ANDERS heute bekam ich bescheid vom Bundessozialamt mein Antrag auf Verdienstentgang wurde abgelehnt sie erkennen die posttraumatische Belastungsstörung an die auch diagnostiziert wurde von psychiatrischen Gutachter jedoch meint der ich habe eine angeborene Persönlichkeitsstörung so nennt man das in Österreich nach all den Jahren nach all den finanziellen Aufwand was ich hatte ist nun Schluss ich sehe keinen sinn mehr darin mich derart psychisch zu belasten was habe ich von 400 Euro mehr im Monat wenn ich noch Jahre darum kämpfen müsste es ist zeit für mich das kapitel zu den Akten zu legen das Bundessozialamt bzw die dort tätigen beamten innen und Ärzte sind nicht für uns da sondern die handlanger der politischen kräfte die ihnen per Weisung zu diesen a sozialen handhaben mit Verbrennungsopfern geraten haben e ist eine schande für eine n sozial staat mit Verbrennungsopfern so um zu gehen trotz europäischen Gesetz trotz österreichischen Gesetz wirt mittels schein gutachten den menschen ihr recht genommen Tatsachen umgedreht wissenschaftliche Erkenntnis einfach ignoriert damit man ja nicht zahlen muss! WAS IST DAS GELD WERT nichts wenn man da durch psychisch ein krank wirt! DIE OPFER PENSION IST WENIGSTENS EIN ZEICHEN EINE WIEDER GUTMACHUNG GIBT ES NICHT KEINE SUMME DER WELT KANN SEELISCHES LEID WIEDER Gutmachung ! MEIN SOHN HAT DIE MATURA UND DAS DIPLOM ZUM PÄDAGOGEN MIT GUTEN ERFOLG GEMACHT DIE FÜHRERSCHEIN DIESE WOCHE GLEICH DAZU JETZT GEHT ER AUF DIE UNI PSYCHOLOGIE UND INFORMATIK STUDIEREN MEINE TOCHTER DIE SCHLAUE HAT EINEN DREIER IM " GYMNASIUM ALLE SIND GESUND WIR HABEN EIN DACH ÜBER DEN KOPF FINANZIELL EIGENTLICH KEINEN SORGEN GENUG ZUM ESSEN EINEN HUND HABEN WIR AUCH WIEDER WAS WILL DER MENSCH MEHR! ICH GRÜß euch alle und hoffe mal es geht euch so halbwegs gut lg mike

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Samstag, 13. Juli 2019, 13:40

Kinderheim Hütteldorf 1950-1986 August Aichhorn Haus

Hallo, hier bin ich wieder aus Klagenfurt und möchte mich wieder zu Wort melden.


Jeder Zeitabschnitt im Heim hatte seine eigenen Spielregeln, wobei wir mehr Freiheitsluft geatmet haben, als noch vor einigen Jahren für unmöglich gehalten wurde. Der Umgang mit der Frisur war viel lockerer geregelt, als manche Beträge es schilderten.

Die Heimmutter Hilde die zum alten Inventar gehörte, war bekannt dafür die Schere zu nehmen um einen Zögling ein Büschel Haar abzuschneiden, wenn diese zu weit die Ohren oder das Gesicht verdeckten. Daher achteten einige Zöglinge genau darauf, ihre Haare zu schützen, wenn sie in die Kanzlei kamen. Die regelmäßig am Wochenende nach Hause durften, sind mit ihren Eltern oder Verwandten zum Friseur gegangen. Einige kamen sogar mit gefärbten Haare zurück und wurden von die Erzieher belächelt. Bei blonden Haare kam die Bemerkung der Vorgesetzten, ob er nicht von anderen Ufern sei. Da ich sehr selten abgeholt wurde, konnte das Heim mich jederzeit zum Friseur schicken. Mit einigen Kindern und einer Betreuerin sind wir zum Friseurgeschäft gegangen um die Haare zu schneiden. Zum Schluss hat die Betreuerin die offene Rechnung beglichen. Für mich war der Haarwuchs keine besondere Sache, daher wehrte ich mich auch nicht den Friseur zu besuchen.


Euer Michael aus Klagenfurt

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Dienstag, 16. Juli 2019, 01:06

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

Der Umgang mit der Frisur war viel lockerer geregelt, als manche Beträge es schilderten

...das hing sicher auch vom jeweiligen Erzieher, ob wer Jemandes "besonderer" Liebling war,
und später auch durch HeimleitungsWechsel, Häusler-ging, Dr.Otto-kam, ab!
Man kann vom Otto halten, was jeder will, aber er hat diesen stocksteifen Flair,
der zumindest bis 1983 in jeder HÜ-Gruppe vorherrschte,
für uns Kinder/Jugendliche deutlich gelockert!
Ein paar Anekdoten, die mir noch so einfallen:

Mit (immerhin)klapprigen Fahrrädern nach Stadt-des-Kindes (und zurück) fahren,
war spätestens ab Frühjahr 1984 in den "wärmeren" Monaten häufig möglich.

Sonntag Abend mit eigenem Radio im Zimmer die Ö3-Hitparade hören dürfen

1984 war BreakDance "in"; Otto erlaubte, dass wir im linken Gebäude ganz oben im TV-Raum
mittels eigenem Radiorekorder und anderen Kameraden zusammen BreakDance üben konnten.
Damalige Hits wie "Hey you the rock steady crew", StreetDance, Uprock...etc.
spielten wir bis zum Erbrechen der "Schwestern", aber der Otto hatte es uns ja erlaubt... :D

Die Grösseren (13+) durften ab 1986 Hasen / Meerschweinchen / Goldhamster in Käfigen halten

1983/84 war ja NENA sehr populär, aber wer von uns hatte schon das Geld, sich ihre Platten zu kaufen?
Dr.Otto besass damals beide LP´s und hat sie jedem von uns, wer wollte, auf Cassette(n) aufgenommen.
Wir mussten ihm nur eine (Leer)Cassette geben ;)

Klingt ja alles "banal", aber uns Langzeit-Hütteldorfer hat all das damals sehr viel bedeutet :)

LG,CB

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625

Sonntag, 21. Juli 2019, 16:25

Kinderheim Hütteldorf 1950-1986 August Aichhorn Haus

Unsere Fahrräder im Heim



Es waren einfache gebrauchte Fahrräder, lieber Christian B., die uns damals irgendjemand zur

Verfügung gestellt hat. Anfangs gab es drei oder vier Kinderräder, später erhöhte sich die Zahl der gespendeten (zB. schwarze Puch) Fahrräder auf über zehn Stück.

Neben der Heizraum- Eisentür standen die Räder kreuz und quer durcheinander und warteten darauf in betrieb genommen zu werden.

Bei straken Regen tauchte plötzlich Stiedry mit einer Plastikplane auf, um die freistehenden Fahrräder vor Nässe zu schützen.

In der Eile war es einigen Knaben wurscht, ob sie Herren- oder Frauenräder sich genommen haben. Blazek fand es immer besonders Lustig, wenn Heimkinder mit Frauenfahrräder unterwegs waren, somit war der Zögling den Spott ausgesetzt.

Einige Kinder haben sich dabei so geschämt, daß sie sofort die Räder wechselten oder sie einfach stehen liessen.

Hilde wiederum motivierte jeden damit, die Fahrräder öfters zu benützten, sie sagt dann meistens: „ nimm dir doch einen Drahtesel, dann bist du schneller unterwegs“.

Für die Wartung der Räder sprang Stiedry und der Hausmeister Peter ein, sie achteten darauf das die Reifen aufgepumpt und die Ketten geölt waren.

Sicherlich gab es auch Jugendliche, die an die Fahrräder selbst herumgebastelt haben, damit diese besser zur Geltung kamen und auch schneller fuhren.

Mich reizte es kaum die Fahrräder zu benützen, um vielleicht die Gegend unsicher zu machen, ich beobachtete lieber das Trieben der Kinder und ging lieber zu Fuß meine Wege.

euer Michael aus Klagenfurt

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Sonntag, 21. Juli 2019, 20:36

Fahhrräder im Kinderheim Hütteldorf

...natürlich waren´s alles gebrauchte Fahrräder, aber wir waren dennoch froh darüber
und wo Du es erwähnst: Ich glaube mich (wieder) an Blazeks Spott wegen Damenfahrräder
erinnern zu können, aber es war mir damals-wie-heute einfach wurscht!

Heraussen sind die Drahtesel nur unmittelbar vor "Ausritt" der einen oder anderen Gruppe gestanden,
ansonsten waren diese stets in einem Raum neben der Waschküche eingesperrt.

Dran-herumbasteln habe ich zumindest 1984 und später nur den Erzieher Roman Sandler(Gruppe6)
mit 1-2 Jugendlichen aus seiner Gruppe gesehen.

An schwarze Puch´s kann ich mich nicht erinnern, aber es waren min. ein Highriser-Fahrrad dabei,
welche bei einigen Kameraden als Fortbewegungsmittel sehr begehrt waren.

Mir war es egal, welches ich hatte; Hauptsache, es funktionierte :)

Da ich ab 1983 in Gruppen war, deren "Schwestern" (Inge & Edith Czermak) nicht radfahren konnten,
habe auch ich erst relativ spät (1984) "on freestyle" das Radfahren gelernt;
Da kam mir ein einfaches Fahrrad ohne Gangschaltung und sonstigem Schnick-Schnack gerade recht :D

...und den Herrn Peter gab es noch Jahre nach meiner Zeit in Hütteldorf... :)

LG,CB

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Montag, 22. Juli 2019, 08:33

Fahrrad

ZU MEINER ZEIT GAB ES KEINE FAHRRÄDER. WIR GINGEN ALLES ZU FUSS. ABER IN MEINER LEHRZEIT HATTE ICH EIN FAHRRAD. ICH LERNTE ERST MIT 14 JAHREN RADFAHREN. SPÄTER HATTE ICH DANN EIN MOPED UND FUHR MIT STIEDRY AM WOCHENENDE IN DIE NATUR HINAUS. ES WAR FÜR MICH EINE WUNDERBARE ZEIT.
LIEBE GRÜSSE ERNESTRO:

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Donnerstag, 25. Juli 2019, 08:22

Unser bester Radfahrer heißt: Ernsti

Es gehört wohl erwähnt, welche spitzen Leistungen Du als Radfahrer unternommen hast, die kaum jemand von uns geschafft hätte.
Zur Urlaubszeit saß Stiedry bequem auf seiner Vespa mit Gebäck beladen in Richtung Schweiz, um sich dort zu erholen. Als Sportsfreund hast Du Dich auf das Rennrad geworfen, und bist die ganze Streck zum Urlaubsort Schweiz geradelt.
Unterwegs kam der unerwartete Regen der Dir die Fahrt erschwert hat und trotzdem hast Du nicht aufgegeben, ich hätte die Fahrt unterbrochen und die Bahn genommen.
Die gleiche Strecke bist Du wieder nach Wien zurückgefahren, es waren beträchtliche Kilometer die Du zurückgelegt hast. Wenn man bedenkt im Heim gab es kein Training oder Fahrrad zum üben.
Auch den Großglockner hast Du bezwungen und auch geschafft, wie genau die Fahrt dort verlief habe ich bereits vergessen, aber Du hast es gewagt. Leider hat keiner Dein Sportler Talent gesehen und gefördert, aber dafür bist Du gesund und sportlich bis heute unterwegs.
Nicht zu vergessen in der Früh gehst Du jeden Tag zu Fuß von der Krottenbacherstraße bis nach Grinzing, die Richtung zur Feuerwehr hinauf bis zum Garten wo die Tiere auf frisches Futter warten.

Als Belohnung gibt es von Nachbar Helmut, dafür eine Tasse Kaffee mit Kuchen, was will man noch mehr in der Pension.


Liebe Grüße: Johann

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Donnerstag, 25. Juli 2019, 09:23

Radfahren

ICH BEDANKE MICH VIELMALS FÜR DEINE ZEILEN DIE DU FÜR MICH GESCHRIEBEN HAST: MEINE BESTE LEISTUNG MIT DEM FAHRRAD WAR, ICH FUHR MIT MEINEN RAD 20 JAHRE LANG IN DIE ARBEIT UND ZWAR AM TAG HIN UND ZURÜCK 50 KILOMETER. 5 MAL IN DER WOCHE. BEI JEDEM WETTER. DESHALB BIN ICH AUCH HEUTE NOCH FIT.
LIEBE GRÜSSE ERNESTRO:

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Donnerstag, 25. Juli 2019, 14:04

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

DESHALB BIN ICH AUCH HEUTE NOCH FIT

...also ich bin 94/95 Freitag Abend mit dem Fahrrad von meiner damaligen Wohnung im 2.Bezirk
in meine damalige (Zweit)Arbeitsstelle (Druckerei) in den 20 Bezirk, und um ca. 2Uhr früh nach Hause geradelt.
Würde ich die selbe Strecke heute per Rad fahren, dann hiesse es für mich "bitte röcheln". ;)

LG,CB

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Freitag, 26. Juli 2019, 07:52

Fussball

STATT DEM FAHRRAD, SPIELE ICH LIEBER FUSSBALL. SOMIT BLEIBE ICH WEITERHIN FIT.DENN BEI DEM HEUTIGEN VERKEHR IST RADFAHREN SEHR GEFÄHRLICH. MÖCHTE NOCH CA. 10 JAHRE MEIN LEBEN GENIESSEN.
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Freitag, 26. Juli 2019, 10:32

Meine Fahrradgeschichte

Mein erstes Fahrrad habe ich mir, als Lehrling in Lehrlingsheim Augarten angeschafft.
Vorher übte ich auf einen leeren Autoparkplatz, neben den Naschmarkt.
Es war mühsam die ersten Runden zu drehen, ohne dabei das Gleichgewicht nicht zu verlieren.
Als ich einigermaßen fahren konnte, ging ich ins Radgeschäft Dusika und kam mit einen Rennrad wieder heraus. Zufrieden fuhr ich ins Lehrlingsheim zurück und stellte es im Hof ab, wobei auf der Straße vor dem Heim die Sicherheit für das Fahrrad nicht gegeben war. Nur in meiner Freizeit, bin ich mit meinen Rad herumgefahren, zur Berufsschule und in die Arbeit habe ich die öffentliche Verkehrsmitteln benützt. Probleme machten mir die Verkehrszeichen, welche ich nicht alle auswendig wußte, daher fehlte mir die absolute Sicherheit im Straßenverkehr. Vorher war ich den Straßenverkehr nie richtig ausgesetzt gewesen, in einer Kindergruppe überquerten wir die Straßen ohne auf den Verkehr zu achten. Auch nicht zu vergessen die Schienen der Straßenbahnen waren eine große Gefahr für die Reifen, um hier hineinzugeraten was sehr schlimm. In der Stadt zu fahren war nicht immer lustig, ständig mußte gebremst werden, um die Autofahrer auszuweichen, die immer Vorrang hatten. Auch gab es keine Radwege, so wie heute die ins Grüne führten, ohne dabei die Abgase der Autos hinten einzuatmen zu müssen.
Einen ehemaligen Hütteldorfer der auch in Lehrlingsheim war, habe ich das Fahrrad geborgt, leider war danach die vordere Gabel und der Vorderreifen schwer beschädigt. Somit war der Traum von eigenen Fahrrad für lange Zeit ausgeträumt.
Erst viele Jahre später habe ich mir ein Mountainbike gekauft und bin oft in Richtung Prater Hauptalle oder Donauinsel, Lobau gefahren. Es war einfach toll, die Hügeln auf und ab zu fahren, ohne einen Sturz zu riskieren. Auch die engen Wege durch Wiesen und Waldränder zu fahren, waren keine Schwierigkeiten mehr, die absolute Freiheit in der unberührten Natur.

Liebe Grüße Johann

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Mittwoch, 31. Juli 2019, 11:00

Bauen

AUCH AUS STEINEN, DIE MIR IN MEINER LEHRZEIT IN DEN WEG GELEGT WURDEN, KANN MAN SCHÖNES BAUEN.
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Donnerstag, 1. August 2019, 14:45

Die Erziehung eines Kleinkindes

Während ich mit meiner Katze in der Tierordination wartete, kam eine hoch schwangere Frau mit ihren Mann und den dreijährigen Sohn herein.
Als die Familie sich von der Anreise erholt hatte, sprang unerwartet der keine Bub auf, und legte seinem Kopf zur Mutter aufs Ungeborene.
Mit fühlender Hand streichelte er liebevoll den Bauch der Mutter, es entstand ein leises Zwiegespräch zwischen beiden, wobei das Embryo im Mittelpunkt stand.
Dieser Vorgang hat mich innerlich berührt und nachdenklich gestimmt, eine solche Kindheit zu erleben ist keine Selbstverständlichkeit, sondern ein Geschenk des Himmels.
Beim anschließenden Gespräch, sagte mir die Mutter, „ Ich versuche nur alles erdenkliches meinen Kindern beizubringen, damit diese später alleine auf beiden Füßen stehen können und das beginnt schon im Embryoalter und dauert bis zum sechsten Lebensjahr, danach sei es viel zu spät noch etwas nachzuholen“.
Ich war momentan verwirrt von der ungeschminkten Aussage dieser Frau, unsere Kindheit verlief in die gegengesetzte Richtung.
Bis zum sechsten Lebensjahr in irgendeinen Kinderheim dahinzuvegetieren und nicht einmal ein Spielzeug zu bekommen, welches zum Lernen anregen soll.
Die Schwangerschaft unzähliger Mütter wurde sogar in der Öffentlichkeit früher oft verheimlicht, um keine peinlichen Fragen anderer zu riskieren.
Als plötzlich das Kind die Welt erblickte, sagte man den Geschwistern, der Storch habe das Kind gebracht oder man lieferte es ins nächste Heim ab, weil die Fürsorge es so gut mit uns meinte.
Im Kindergarten wird bereits spielerisch eine Fremdsprache gelernt, bei uns war das ein Luxus. Außer man hatte das große Glück von Erzieher Neuwirt persönlich unterrichtet zu werden. Es war der einzige Erzieher im Heim der ein Maturazeugnis hatte.
Daher war er auch sehr wählerisch in seiner Auswahl, andere Zöglinge aus seiner Gruppe zu fördern.
Doch danken wir der Schöpfung für unser wunderbares Gehirn, welches in unserer Heimzeit zum Schweigen verurteilt war, und zusätzlich nicht unangenehm Auffallen durfte.
Nach der Anstalt mußte dieses Denkorgan, viele neue Erfahrungen erlernen und neu begreifen.
Diese Vergangenheit wird uns nie ganz verlassen können, ob wir es wollen oder nicht.



Liebe Grüße: Johann

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Freitag, 2. August 2019, 08:07

Zetgeschichte

JA LIEBER JOHANN! MAN KANN NICHT UNSERE HEIMZEIT MIT DER JETZIGEN ZEIT VERGLEICHEN. WIR HATTEN EIN SCHLECHTES SCHICKSAL ERLEIDEN MÜSSEN. ABER VIELE VON UNS HABEN DEN RICHTIGEN WEG GEFUNDEN. SIND WIR FROH DAS ES FÜR UNS POSITIV AUSGEGANGEN IST. DAHER SIND WIR DEN HEUTIGEN KINDERN NICHT NEIDIG.
LIEBE GRÜSSE ERNESTRO:

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Sonntag, 18. August 2019, 08:46

Endzeit

WIR BEFINDEN UNS SCHON IN DER ENDZEIT. HOFFEN WIR, DAS ES UNS DANACH BESSER GEHEN WIRD. ES WIRD NICHT MEHR LANGE DAUERN. DENN HIMMEL UND ERDE WERDEN VERGEHEN UND WIR SIND DANN ALLE ERLÖST VON DIESER WELT. ICH FREUE MICH SCHON DARAUF AUF DAS EWIGE LEBEN IM PARADIES!
LIEBE GRÜSSE ERNESTRO:

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ChristianB (20.08.2019)

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