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Klagenfurt

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Freitag, 20. März 2015, 20:30

Bundesheer

Beim der Musterung habe ich ein Köpergewicht von 54kg gehabt Der eine Militärarzt sagte ich bin für das Herr nicht geeignet der andere sagte ich soll es einmal versuchen So bin ich halt eingerückt und nach 8 Tagen kam der Befehl abrüsten in meinen Akten war nachzulesen das ich aus psychische Gründen nicht geeignet war den Dienst zur machen somit war meine Militärzeit nach 8 Tagen wieder zur ende

L.G. Klagenfurt

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Sonntag, 22. März 2015, 17:37

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

Heute war ich in der Ehemalige HÜ und in der Schule, die Schule hat sich nicht verändert aber das KH. Das kleine Häuschen was früher unten war steht nicht mehr, da wo die Gruppe 1 und Gruppe 7 war ist auch ganz andres. Habe eh ein paar Fotos gemacht von der Schule, das KH und oben die Spielwiese lg
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Sonntag, 22. März 2015, 20:40

Damals 1965 -1974 (Ostern)

Wenn draußen in der Natur die Amseln fleißig im Laub nach kleinen Zweigerln suchen um ein Nest zu bauen und fröhlich durch die Gegend singen, hat der Frühling bereits begonnen. Um diese Zeit haben wir in Heim bereits die umbequemenen schweren Stoffmäntel in der Garderobe zurückgelassen und gegen die mehrmals geflickten Plastikregenmäntel ausgetauscht, wobei wir diesmal in den Mänteln schwitzten, wenn es warm und regnerisch war. Ja, zu den Osterfeiertagen ist fast die Hälfte aller Kinder von den Eltern abgeholt worden. Die übrigen Kinder mußte die Osterferien in Heim verbringen. Einige Stunden bevor die kleineren die Ostereier suchten, haben die Erzieherinnen (Strohmeier und Marianne) diese im Garten bereits versteckt . Nachher sind die beiden Gruppen in den Garten gegangen um die Ostereier, die der Osterhase versteckt hatte, zu suchen. Wenn man die Eier fand, durfte man sie nicht gleich verzehren, sondern mußte sie in einen Behälter legen und weitersuchen. Erst wenn fast alle Eier entdeckt wurden, war die Suche zu ende. Anschließend saßen wir bei einem Betonsockel, wo die Eier verteilt und gegessen wurden. Einige Eier waren sogar zerquetscht oder sind überhaupt nicht gefunden worden. Als das "Festmahl" vorbei war, durften wir uns im Garten austoben. Der Fußballplatz, welcher von einer Ziegelmauer umgeben war, konnte aber nicht oft benutzt werden, da er oft unter Wasser stand.



Frohe Ostern wünscht Euch Allen:

Johann.........................index.php?page=Attachment&attachmentID=1373Danke, Ernst für das Bild.

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224

Montag, 23. März 2015, 11:23

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

Lieber hans1973,

wie ich bereits beim Bedanken angemerkt habe: Diese mit eisernen Spitzen bewehrten, wie Waffen wirkenden Zäune scheinen mir irgendwie symptomatisch zu sein, für eine Kindheit und Jugend, in welcher man in Heime weggesperrt wurde.

Uns, auf der Hohen Warte, war es streng verboten, auch nur in die Nähe des Zaunes zu gehen, das Gebiet und das Unterholz davor wurde "Dschungel" genannt, und war absolut "tabu". War das bei Euch auch so?

In meinem Fall war einmal meine Großmutter gekommen, wie sie das gelegentlich tat, einfach, um mich neben der Portierloge am Haupteingang kurz zu sehen und mir Naschereien zu bringen, nur waren wir diesmal gerade draußen. Mit den üblichen zehn Schilling für den Portier erreichte sie, dass ich in diesem Fall vom Erzieher eine ausdrückliche Erlaubnis bekam, ausnahmsweise zu meiner Großmutter, und damit zum Zaun hingehen zu dürfen. Schon das alleine wirkte auf mich damals wie ein kleines Abenteuer, und als Lichtblick in meinem tristen Alltag dort.
Liebe Grüße,
Robert

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Montag, 23. März 2015, 11:35

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

Hallo Ex-Zögling :s4uspbl20:
Also zu meiner Zeit dürften wir nicht alleine in den Garten somit konnten wir gar nicht zum Zaun Wir waren nie alleine :a108: , auf das haben sie schon geschaut. Lg Wolfgang

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Montag, 23. März 2015, 18:47

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

Heute war ich in der Ehemalige HÜ und in der Schule, die Schule hat sich nicht verändert aber das KH. Das kleine Häuschen was früher unten war steht nicht mehr, da wo die Gruppe 1 und Gruppe 7 war ist auch ganz andres. Habe eh ein paar Fotos gemacht von der Schule, das KH und oben die Spielwiese lg
Das rote Gebäude muss neu sein, den der Eingang ist auch unten. Da war ja früher die gruppe eins und sieben, das Glas durchweg gibt es auch nicht mehr wurde weg gerissen

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Mittwoch, 25. März 2015, 07:42

Damals 1965 - 74 ( Das Gittertor )

Jahrelang haben das Gitter entlang immergrüne Sträucher die Sicht auf das Grundstück verdeckt. Auch uns wurde durch die Sträucher die Sicht zur Freiheit verwehrt.Das grüne Eisentor bestand aus zwei gleichgroßeTorflügeln, daneben war eine kleinere Eingangstür, beide waren meistens am Wochenende und feiertags verschlossen, ausgenommen, wenn die Eltern zur Ausgangszeit ihre Kinder am Wochenende abholten und zurückbrachten.Von Montag bis Freitag stand das große Gittertor den ganzen Tag offen, nur nachts war es versperrt.Links vom Eingang standen 2 oder 3 leere Milchkannen, die in aller Früh gegen volle ausgetauscht wurden.Da die Portierloge außerhalb der Ausgangszeiten nicht besetzt war, kam es vor, dass neugierige Menschen sich im hügeligen Areal umschauten.Erst oben, wo sich der Weg teilte, wurde man angesprochen und gegebenenfalls zurückgeschickt.Es gab auch Eltern, die unter der Woche ohne Voranmeldung auftauchten, um ihre Kinder zu besuchen. War der Zögling anwesend, durfte er mit ihnen sprechen oder sogar ausgehen, wenn Dir. Häusler einverstanden war. Man sah es aber lieber, wenn die Eltern zur Ausgangszeit kamen. Mein Onkel hat mich einmal nur so aus Neugierde in der Schule besucht, um zu sehen, ob ich noch lebe. Mit leeren Händen ist er gekommen und auch wieder gegangen, nicht einmal Naschereien hatte er dabei.

L.G. Johann......... index.php?page=Attachment&attachmentID=1375....index.php?page=Attachment&attachmentID=1376...

Die Portierloge würde heute noch stehen, wenn, man sie damals saniert hätte, die Bauschäden sind noch deutlich auf den Foto zu erkennen. Aber so ist ein kleines Stück Vergangenheit beseitigt worden, und eines Tages sind auch wir nicht mehr hier. Das ist eben der lauf der Zeit,

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michael wimmersdorf

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Mittwoch, 25. März 2015, 11:59

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

Hallo Klagenfurt,

du Glücklicher, nur acht Tage Bundesheer! Bei mit dauerte diese Prozedur ganze 23 Tage bis
man mich aus psychischen Gründen untauglich schrieb.
Ich kann dir raten die damaligen Befunde einzuholen da ja dein damaliger Gesundheitszustand dokumentiert
wurden. Kann man evtl. beim Finanzamt (Kinderbeihilfe) oder SMS (Verdienstentgang) als Beweis vorlegen.

Lg. Michael

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Klagenfurt

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Mittwoch, 25. März 2015, 19:19

Hütteldorf 1972-1979

Hallo Lieber Michael

Danke für die Information ich werde der Sache nachgehen und mich erkundigen

L.G Klagenfurt :s4uspbl12:

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Mittwoch, 1. April 2015, 08:20

Damals 1966-1977 (Nebengebäude)

Die ersten Jahre meiner Kindheit im Heim verbrachte ich in der Gruppe von Schwester Strohmeier, diese hatte ihren Gruppenraum im Erdgeschoß des Nebengebäudes, rechts neben dem Stiegenaufgang.
Links gegenüber befanden sich die Schlafstätten für die kleineren Kinder, die Bettnässer waren. Wenn wir den Weg in Richtung Hausgarten gingen um zu spielen, kamen wir immer bei der Baustelle vorbei. Dort konnten wir beobachten, wie gearbeitet wurde, wie zum Beispiel ein Bagger das Fundament aushob. Die Bauarbeiten gingen flott voran, mir ist nicht bekannt, daß der Bau zwischendurch länger still stand. Nach einiger Zeit stand der Rohbau bereits da, wir wußten jedoch nicht, daß hier neue Tagräume entstehen würden, jeder erzählte etwas anderes. Bereits nach etwa zwei oder drei Jahren waren die Arbeiten abgeschlossen, und die Räumlichkeiten waren benutzbar. Ich bin damals zu Schwester Hannis Gruppe ins neue Gebäude eingezogen, gleich links nach dem Durchgang befand sich unser Zimmer. Schwester Marianne und Schwester Mimi (ich glaube, so ähnlich hieß sie) hatten ebenfalls dort ihre Gruppen.

L.G. Johann..........................index.php?page=Attachment&attachmentID=1380 index.php?page=Attachment&attachmentID=1381

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johann

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Sonntag, 5. April 2015, 14:00

Magistratsabteilung 11

Wir leben in einer so schönen Stadt, das Rathaus, welches von Baumeister Freiherr v. Schmid entstand, ist ein Anziehungspunkt für viele Touristen. Viele Besucher strömen nach Wien, um die kulturellen Veranstaltungen vor dem Rathaus zu sehen. Und gerade in diesem Haus befindet sich auch die berühmte MA 11 welche unsere Akten dort sorgfältig aufbewahrt. Hat man das Glück im Ordner lesen zu dürfen, vergeht einem die Freude an dieser Stadt. Nicht nur, dass uns unsere Freiheit sowie Kindheit genommen wurde, ist auch unsere Persönlichkeit massiv angegriffen und beleidigt worden. In den Akten ist zum Beispiel etwas von "debil" zu lesen, von "grenzdebil" sowie "klebrigem Inventar" usw. Es dürften hier ein "gescheiter Mann" des Magistrats (Amtsrat) und die Fürsorgerin nicht lange überlegt haben, was sie eigentlich schreiben sollten. Komischerweise sind solche Wortlaute auch in anderen Akten öfters verwendet worden, wie ich von einigen ehemaligen Hütteldorfern erfahren habe.
Ich frage mich, welche Rolle hat Dir. Häusler hier eigentlich gespielt? Nirgends ist ein Bericht in seiner Handschrift zu lesen. Hat er überhaupt Einfluss gehabt, was uns betrifft oder waren wir total der Fürsorge und dem leitenden Amtsrat ausgeliefert? Oft hörte man Dir. Häusler bis ins Stiegenhaus taktlos hineinklopfen in seine mechanische Schreibmaschine. Bestand vielleicht seine Aufgabe nur darin, Ausgangszetteln für die Eltern zu verfassen und nebenbei das Personal zu verwalten? Oder sind doch Schriftstücke von ihm weitergeleitet worden, wo uns der Zugriff verwehrt bleib? Vom Lehrlingsheim Augarten wiederum sind die jeweiligen Berichte mit Namen der beiden Erzieher sowie des Heimleiters angegeben. Mag sein, das man mir die Berichte von Hütteldorf mitzugeben vergessen hat - Wie ist Eure Meinung dazu?

L.G. Johann



index.php?page=Attachment&attachmentID=1388 index.php?page=Attachment&attachmentID=1389index.php?page=Attachment&attachmentID=1390

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Montag, 6. April 2015, 10:33

Hütteldorf 1972-1979

Ja,der neue Zubau ist mir noch gut in Erinnerung geblieben Oft bin ich den Gang entlang gegangen alleine oder in der Gruppe ich war damals in der Gruppe 4 bei der Sw.Marianne In der Gruppe befand sich auch ein Aquarium wo bunte Fische waren



es ist aber alles schon so lange her

Liebe Grüße euer Klagenfurt

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Montag, 6. April 2015, 20:00

Hütteldorf 1972-1979

Ja Johann,meine Unterlagen der MA 11 sind von einen Professor Doktor geschrieben Bei der Berufsfähigkeit steht folgendes:(Er ist recht hilflos,wenn er sich auch recht bemüht oder Er hat keine Neigung in irgendwelcher Richtung) Heute habe ich zwei Abschlusszeugnisse von der Gartenbauschule als Gärtner 3 Jahre und den Koch Kellnerberuf in der Tasche.Gerne möchte ich heute gewiesen Personen die Urkunden vor das Gesicht hinhalten um den Gesichtsausdruck zu sehen

Mit lieben Grüßen euer Klagenfurt

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Dienstag, 7. April 2015, 08:25

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

möchte ich heute gewiesen Personen die Urkunden vor das Gesicht hinhalten

Hehe...ich bin 1991 extra nach HÜ gefahren, habe dort die Inge "besucht"
und ihr meine Zeugnisse & Gesellenbrief unter die Nase gehalten :D

LG,CB

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Sonntag, 12. April 2015, 17:54

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

Nachdem ich mit 15 Jahren und Ende der Schulzeit ins LH Augarten verfrachtet wurde, habe ich nie wieder einen Fuß auf das Gelände des KH Hütteldorf gesetzt. Selbst wenn ich aus beruflichen Gründen o.a. in die Nähe mußte, habe ich es bis jetzt gemieden.

Gruß "arnolddarfalles"

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Sonntag, 12. April 2015, 22:56

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

Hallo arnolddarfalles

Gestern, 11.04.2015 hatten wir ein kleines Hüttlertreffen, 5 Ehemalige und meine Frau. Wir spazierten von der U-Bahn bis zur Schule und anschließend zum Heim und frischten unsere Erinnerungen auf. Jede einzelne Änderung an den Bauten wurde besprochen. Da wir gemeinsam eine Zeit von 1952 bis 1985 abdeckten waren die Geschichten, die wiederkehrenden Gedanken und Gebräuche sehr unterschiedlich aber doch auch immer sehr ähnlich. Wir gingen dann noch rund um das ehemalige Zwangsquartier und anschließend in ein Gasthaus. Dort wurden dann noch Bilder herum gereicht und analysiert. In wirklich guter Stimmung und mit vielen wieder erweckten Erinnerungen (fast nur positive nur vereinzelt negative) beendeten wir diesen schönen Nachmittag.

Liebe Grüße

Helmuth

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Montag, 13. April 2015, 08:20

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

Danke

Ich habe mich in Wien die drei Tage sehr wohl gefühlt, und möchte mich bei dieser Gelegenheit bei allen die Anwesend waren recht herzlich Bedanken Besonders möchte ich mich beim Michael Wimmersdorfer bedanken für die intensive Gespräche und für seine einfühlsame Worte die mir Kraft gegeben haben Auch nicht zur vergessen die Lieben Damen die am Tisch saßen und ebenfalles meine Wörter lauschten und mich nachher getrötet haben es war ein sehr schöner Abend mit euch noch einmal Danke
mit lieben Grüßen euer Klagenfurt

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michael wimmersdorf

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Montag, 13. April 2015, 09:35

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

Lieber Michael,

du brauchst dich für gar nichts bedanken!!!
Ich müsste mich bei dir bedanken da du mit deinen klaren Worten das Unrecht
das dir passierte mir näher gebracht hast. Es freut mich, dass du trotz widriger Umstände
dein "Erwachsenen Leben" so gut gemeistert hast und zu einen wichtigen Teil unseren erlebten
Unrecht wurdest indem du deinen "Fall" öffentlich gemacht hast.

Bleib wie du bist und Lg. nach Klagenfurt

Michael

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Montag, 13. April 2015, 10:21

Hütteldorf

das Gelände des KH Hütteldorf gesetzt. Selbst wenn ich aus beruflichen Gründen o.a. in die Nähe mußte, habe ich es bis jetzt gemiede

Irgendwie zieht es mich ab und zu in diese Gegend (Kinderheim Hütteldorf), sie weckt ja doch die Erinnerung an meine Kindheit, die ich dort verbracht habe. Es ist wie ein Fundament, auf dem alles steht, und das kann ich nicht verleugnen oder verdrängen. Vielleicht kommt die Zeit, wo ich genug davon habe, dann schließe ich einfach ab. Es tut mir einfach gut, jene zu kontaktieren, die das Gleiche erlebt haben, und mich daher besser verstehen können als welche von außen. In der Zwischenzeit dringe in immer tiefer in die Probelematik dieser Zeit ein, durch ständige Informationen der Mitglieder. Ich bewundere z.B. die Kraft und Ausdauer von Michael Wimmersdorf, der ständig bemüht ist, für uns etwas zu erkämpfen. Oder die Obfrau Romana, die in ihrer Freizeit durch ganz Österreich fährt, um die Anliegen der ehemaligen Heimkinder zu vertreten. Ebenfalls den "Strengen Erzieher Koal", welcher im Hintergrund arbeitet. Solchen Personen und vielen anderen, die in unserer Sache interveniert haben oder es noch tun werden, kann ich nur einfach danke sagen.
L.G. Johann

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Montag, 13. April 2015, 20:56

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

Auch wenn ich, wie ich vorher gepostet habe, das ich seit damals nicht mehr in der Nähe von diesem Heim war, werde ich irgendwann demnächst mich dazu durchringen es doch zu tun. Ich bin nun seit geraumer Zeit in psychologischer Betreuung. Mein Ziel ist es über meine Vergangenheit ganz offen reden zu können ohne irgendwelche flashbags zu bekommen. Das gelingt mir schon sehr gut und ein Besuch dorthin interessiert mich immer mehr. Schade das ich bei eurem Treffen nicht dabei war. Aber vielleicht gibt es wieder eines. Das werde ich mir sicher nicht entgehen lassen. Vorallem würde es mich sehr freuen den ein oder anderen von euch persönlich kennenzulernen.
Nochwas!
Ich bin sehr froh das ich durch dieses Forum einen Menschen wieder gefunden habe, der zur selben Zeit wie ich in Hütteldorf war. Der daran interessiert war und ist, Kontakte mit uns und unter uns herzustellen.

Hallo Johann, DANKE!!!
Du hast diesem Forum mit deinen Beiträgen neuen Input gegeben und ich bin echt froh, dich auf diesen Weg wieder gefunden zu haben.

Lg "arnolddarfalles"


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