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Freitag, 29. Mai 2015, 20:40

Grüße an Euch allen....

Hallo,Eine schöne Erinnerung an einen netten Nachmittag mit lieben Menschen.Hoffe wir können so ein Treffen bald mal wiederholen.Schicke dir im Anhang auch einige Fotos.
Lg Romana (Obfrau )




index.php?page=Attachment&attachmentID=1412 index.php?page=Attachment&attachmentID=1413

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Dienstag, 9. Juni 2015, 11:07

Wer kennt das Gebäude?

Das Bild zeigt eine Zeichnung aus dem Jahre 1920.
Beim näheren Betrachten hat sich am Gebäude nicht viel verändert.
Sogar die kleine Portierloge ist zu erkennen, jedoch sah sie zu unserer Zeit anders aus.
Das Dach der beiden Gebäude ist nicht mehr so schön wie auf dem Bild.
Die Bäume und Sträucher haben heute die Sicht zur Fassade verdeckt.



L.G. Johann...............................index.php?page=Attachment&attachmentID=1416.......(Das Bild habe ich von Robert Volek)

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Mittwoch, 10. Juni 2015, 19:18

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

Hallo Johann!
Für euren Ehrgeiz und die Mühe mit dem Du, Ernsti und all die anderen diese Bilder und Beiträge zustande bringen, möchte ich mich auf diesem Weg herzlich bedanken.
Natürlich ist auf dem Bild Hütteldorf (Seuttergasse29) zu sehen. Bei Entstehung dieser Zeichnung, so erscheint mir, war die Welt noch in Ordnung. Nur was war es zu diesem Zeitpunkt?
Es gibt ja da unzählige Gerüchte. Kadettenschule,Sanatorium,Kaserne +++ ???

Gruß "arnolddarfalles"

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Mittwoch, 17. Juni 2015, 07:16

Die Küche

Der Duft der Speisen drang oft bis zum Durchgang hinaus, somit konnten wir erahnen, was heute auf dem Tisch kam.
Neben dem Kartoffelkeller war der Eingang zur Heimküche. Ein prächtiges Gewölbe schmückte die Decke, die Seitenmauern waren mit weißen Wandfliesen umgeben. Rauch und Wärme durchzog die ganze Küche, das Küchenpersonal lief emsig umher und war damit beschäftigt, für uns Essen zu machen. In der Mitte des großen Raumes stand ein großer mehrflammiger Gasherd, auf dem einige Töpfe standen und dampften. Seitlich an der Wand sind niedrige Gasherde gestanden, auf welchen die größeren Kessel standen. Auch ein großer Backofen stand seitlich, Reisauflauf oder Geflügel wurden hier gebacken. Ein großer Holztisch, von Sesseln umgeben, stand vor dem Fenster, das zur Seuttergasse zeigte, grüne Sträucher und Bäume nahmen die Sicht bis zur Straße.
Die Küchenchefin Helli saß oft vormittags alleine bei Tisch, um den Speiseplan zu erstellen. Sie war stets bemüht, das Beste für uns zu kochen, auch hat sie uns oft zusätzlich etwas zubereitet.
Die fertigen Mahlzeiten und das dazugehörgie Geschirr sind von größeren Heimkindern über die Wendeltreppe hinauf bis zum Speisesaal gebracht worden. Eine Aufsichtsperson hat anschließend im Speisesaal das Essen an die Kinder verteilt.
Gelegentlich kamen auch Lehrer in die Küche, um dort das Mittagessen einzunehmen.
An Sonn- und Feiertagen war weniger Hektik in der Küche, ruhige Musik klang aus dem Radio und erfüllte den ganzen Raum. Meistens waren Stiedry oder Ernstl mit einigen Küchengehilfinnen bei der Arbeit. Vor meiner Heimzeit sind noch glückliche Hühner auf der Wiese vor der Küche herumgelaufen. Von Zeit zu Zeit landete das eine oder andere Federvieh im Kochtopf und wurde von Dir. Häusler verzehrt.

LG. Johann.....................index.php?page=Attachment&attachmentID=1417 hier befanden sich die glücklichen Hühner

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Mittwoch, 17. Juni 2015, 13:53

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

...an den von Sesseln umgebenen Holztisch in der Küche erinnere ich mich bestens;
Da habe ich meine "extra" Portion Schokoladepudding gegessen,
welche mir die Fr.Liesl reserviert hatte, wenn es diesen mit Semmelschmarrn gab.

Zirka ab Herbst 1984 wurden die Mittag- & Abendessgepflogenheiten in HÜ dahingehend verändert,
dass jede Gruppe in der Selbigen ihre Mahlzeit(en) einnahm.

Manchmal war in den Töpfen, welche die Grösseren von uns in die Gruppe trugen,
noch etwas von dem jeweiligen Essen drinnen,
und einige von uns bekamen dann vom Gruppenerzieher noch Nachschlag.

Zugegeben, ich war damals kein grosser Esser und hatte oft mit einer Portion genug,
aber von dem besagten Schokopudding hätte ich noch gerne etwas gehabt,
aber sowohl die Schwester Inge als auch die Erika(kennt ihr die Beiden noch?)
wollten mir nie welchen davon mehr geben.

Also habe ich mich für´s Küche-Essen-holen & -zurücktragen freiwillig gemeldet
und in der Küche bei Fr.Liesl, Fr.Radar oder Fr.Franzi(ska) noch etwas davon bekommen...;)

Frage an euch auch-Hütteldorfer: Weiss vielleicht jemand den Familiennamen der Erika?
Ich wüsste nur zu gerne, ob diese inzwischen an Leberzirrhose und/oder Lungenkrebs gestorben ist :D

LG,CB

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Donnerstag, 18. Juni 2015, 19:47

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

Hallo ChristianB

Das möchte ich auch wiesen den die war immer blau wenn sie in den Dienst gekommen ist hat die nicht die Gruppe 7 gehabt ich weiß noch das sie ab und zu Lederbrieftaschen verkauft hat im Heim in meinen Augen war sie sehr dumm über das Essen kann ich nichts sagen Mittwochabend war das Nachtmahl immer kalt so wie am Sonntag glaube ich so nun hoffe ich das es euch allen gut geht und wünsche euch einen schönen Sommer bis bald

euer Michael




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Freitag, 19. Juni 2015, 09:13

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

Hallo Michael

Zur Erika: "Irgendwann" 1981 bekam meine Gruppe (damals 1oder2) anstelle "unserer" Marianne
die Erika als Gruppenschwester;
Ich weiss noch: Wir alle dachten, die Hölle hat uns die Erika geschickt.
Zehenhalten, Hocke-stehen mit ausgestreckten Armen...so richtig "super" war Erika zu uns...!

Von 3.Volksschule bis Ende 1.Hauptschule war ich dann in Gruppe4 (Dachgeschoss-Hauptgebäude) bei der Inge.

Wo während dieser Zeit die Erika "stationiert" war, kann ich leider nicht sagen;
Ca. im Sommer 1985 bekam Erika die Gruppe4 anstelle der Inge.

Die Gruppe4 hatte ganz hinten rechts nach dem Fernsehraum die Toiletten;
Die Linke war für uns Kinder, die Rechte war nur für die Schwester.
Diese WC-Türe war auch immer mit einem Vierkantschlüssel abgesperrt,
damit wir Kinder diese ja nie benutzen konnten.

Von kindlicher Neugierde getrieben, kletterte jemand von uns in "unserem" WC per Spülkasten/WC-Türe hoch,
sodass man ins Schwester-Klo sehen konnte und entdeckten Weinflaschen hinter(!) der Klomuschel.

Das kalte Abendessen am Mittwochabend waren ja diese Speckbrote und Brote mit Puszta-/Balkanaufstrich.
Erinnert ihr/Du euch noch an das Frühstück; Milch, dünner Kakao oder Tee in roten Plastik-Zahnputzbechern? :D

Dass die Erika bereits zu "Deiner Zeit" bereits Lederbrieftaschen verkauft hatte, ist sehr interessant;
Ich kann mich daran erinnern, aber für mich erstmalig in meinem letzten HÜ-Jahr 1986/87,
weil irgendwann "da" angeblich ihr Mann gestorben und die Brieftaschen aus seinem Geschäft wa(h)ren...!

LG an euch ;)
CB

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Freitag, 19. Juni 2015, 12:35

An alle im Forum

Was zum Nachdenken

Leben gegen das Vergessen

Folgen des Missbrauchs an Heimkinder sind ich träume nicht ich verzeihe nicht ich fühle nicht vergesse nicht die Seele ist tot



liebe grüße an euch michael

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Freitag, 19. Juni 2015, 19:10

Erika

Ja das Morgendliche Frühstück und immer das gleiche tag für tag der ganze Heim Ablauf war immer das gleiche tag für tag Du Christian Erika wahr so glaube ich eine großes frau mit langen Harren das habe ich auch gehört das Ihr Mann verstorben ist Sie hat auch einen Garten mit einem Holzhaus gehabt ich glaube das war nicht weit vom Heim glaube ich wir waren auch ab und zu bei der Inge zur Hause bei einer Tankstelle auch nicht weit vom Heim und bei Marianne so wie so und auch nicht weit vom Heim Christian wir sollten uns einmal Treffen ich bin in August wieder in Wien so nun noch ein schönes wochenende

l.g Michael

euch allen ein schönes Wochenende

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Montag, 22. Juni 2015, 07:06

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

Hallo Ernestro

:welcome3: Schön das du jetzt auch dabei bist liebe grüße michael

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Freitag, 26. Juni 2015, 05:08

Ernstro

Hallo Ernestro


wo bist du mit deinen Beitrag über Hütteldorf ich wahrte schon sehr darauf

liebe grüße Klagenfurt michael

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Freitag, 26. Juni 2015, 20:39

Ernestro

wo bist du mit deinen Beitrag über Hütteldorf ich wahrte schon sehr darauf

Vor einer Woche hat sich Ernestro registriert und später angemeldet, in der Zwischenzeit ist keine Rückmeldung für die Bestätigung eingetroffen. Sollte diese Hürde überwunden sein, wird er sich gerne bei Euch liebe Hütteldorfer melden.

LG. Johann

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Sonntag, 28. Juni 2015, 20:16

Die Halle zum Speisesaal

Kein Tageslicht drang in den Durchgang, nur das elektrische Licht führte den Weg nach oben zum Stiegenaufgang. Durch die weiß gestrichenen Wände erstrahlte der Gang, am Plafond liefen die Stromleitungen und Wasserrohre in beide Richtungen. Ab und zu tropfte Wasser aus den Leitungen und bald war mitten auf dem Weg eine Pfütze, denen wir auswichen. Danach stand man plötzlich vor einer hellen Halle. Vier Steinsäulen trugen das hohe Gewölbe. Bunte Bodenfliesen, die aus kleinen Mosaiksteinchen Blumenformen bildeten, die mit gelben Linien durchzogen waren, belebten den Raum.
Der runde Stufenaufgang führte weiter zu den privaten Räumlichkeiten von Dir. Häusler. Niemand durfte hier hinaufgehen, es war für uns eine Tabuzone.
Das Privileg hatte jedoch eine gefleckte Katze, die durfte damals nach Herzenslust hinauf und runter laufen, ob sie in Begleitung anderer Katzen kam oder nicht konnte ich nicht beobachten. Schwester Anita (vielleicht wäre sie im Tierheim glücklicher geworden) hatte einmal eine junge Katze in ihren Armen, die sie abgöttisch liebte.
Gegenüber der Speisesaaltür befand sich ein Holzfenster, es zeigte eine Säulenreihe, die einen langen Balkon trugen, der nicht oft beschritten wurde, dahinter Laubbäume und der Waldweg zum Spielplatz.
Laut Stiedry gab es früher sogar bunte Fensterscheiben, welche aus Kostengründen nicht mehr renoviert wurden.
Auch einige Tische mit Sesseln standen seitlich im Hallendurchgang, die benutzt wurden, wenn der Speisesaal überfüllt war.

LG. Johann................index.php?page=Attachment&attachmentID=1419 .................Ein Bild von Ernestro

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Dienstag, 7. Juli 2015, 19:25

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

Tische mit Sesseln ... im Hallendurchgang...

...oooh ja, die gab es noch ca. bis Herbst1984 / Frühjahr1985 an selbiger Stelle,
und wenn jemand aus irgend einem Grund seine Hausaufgaben nicht fertig hatte
(zB. durch "Haltungsturnen" am Nachmittag bei Fr. Meier in der Ha-Kai-Schule,
Arztbesuch auswärts...usw.),
dann musste der "Glückliche" diese dort erledigen, während alle Anderen im Speisesaal zu Abend aßen.

Irgendwann 1985 wurde ein zu dieser Zeit leerstehender Raum links neben dem Speisesaal,
welcher via Doppelflügeltür mit dem Selbigen verbunden war, "adaptiert",
die Tische vom Hallendurchgang wurden in diesem Nebenraum hineingestellt,
und meine damalige Gruppe 3 (Edith Czermak, Anm.) wurde gegen Ende 1985
vom Hauptgebäude 1.Stock (über dem linken Waschbeckenraum) nach dort hinunter übersiedelt.
Auch gangseitig war eine Türe zu diesem (späteren) Gruppenraum;
Etwas schräg vis-à-vis vom Stiedry-Zimmer.

Erinnert ihr euch noch an den Tischtennisraum im Erdgeschoss rechts,
wenn man am Stiedry-Zimmer vorbei nach hinten weiter zu den Schlafsälen ging?
Der Tischtennis-Tisch wanderte rückwärts hinaus ins Freie und wurde da im überdachten Bereich aufgestellt,
welcher auf dem "Gebäude"-Foto von Ernestro/Johann zu sehen ist.

LG,CB

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Montag, 13. Juli 2015, 18:16

Tischtennis


Erinnert ihr euch noch an den Tischtennisraum im Erdgeschoss rechts,
wenn man am Stiedry-Zimmer vorbei nach hinten weiter zu den Schlafsälen ging?





Am Nachmittag, wenn die Schulaufgaben erledigt waren, und Eerzieher Neuwirth nach dem Schachtunier Lust hatte, Tischtennis zu spielen, holte man eine grüne Spanplatte hervor und legte sie auf vier Holztische. Die anderen Tische und Sesseln im Raum wurden zur Wand gestellt, damit genügend Platz zum Spielen war.

Es gab verschiedene Spielarten, manchmal wurde zu viert gespielt, dann wieder liefen mehrere Kinder um den Tisch herum, und wenn jemand den Ball nicht traf, mußte er ausscheiden.
Zum Schluß haben die zwei Besten mit einander gespielt, bis einer gewann.
Soweit ich mich erinnern kann, gab es nur eine Tennistischplatte im ganzen Heim, die befand sich bei Erzieher Neuwirth, andere Gruppen stellten einfach nur die Holztische auf und spannten in der Mitte ein Netz.
Wir hatten damals keinen eigenen Raum, wo wir laufend spielen konnten, auch im Freien bot man uns keine Möglichkeit dazu.

L.G. Johann

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Montag, 13. Juli 2015, 22:51

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

...Tischtennis zu spielen, holte man eine grüne Spanplatte hervor...

Deshalb schreibe ich, wo ich es noch weiss, häufig die jeweiligen Jahreszahlen dazu ;)

Während meiner Zeit gab es tatsächlich einen Tischtennistisch in einem versperrten Raum im Hauptgebäude,
und wenn Erzieher/Schwester es erlaubten, dann holte jemand aus der Kanzlei den Schlüssel dafür ;)
Woher jedoch Ball und Tischtennisschläger "kamen", weiss ich nicht, da ich selbst nie gespielt habe.

Der Garten im Heim sowie der hintere Bereich des Hauptgebäudes wurden erst ab ca. 1984 "genützt",
ich glaube sogar, dass das mit der Heim-Übergabe Häusler->Dr.Otto zusammenhing;
Manche (auch hier im Forum) halten vom Otto vielleicht nicht besonders viel,
aber ich als "langjähriger" Hütteldorfer habe auch heute noch den Eindruck,
dass Otto sich zumindest bemüht hatte, das Hü-Heim zumindest ein bischen zu "verbessern".

Auch sportliche "Wettbewerbe" zwischen HÜ und Stadt des Kindes in der Selbigen fanden erstmals 1984 statt;
Zumindest habe ich all die Jahre vorher niemals davon gehört...!
Ebenfalls nicht zu vergessen: Das Fahrradfahren; Vor 1984 konnten wir "Hüttler" nur davon träumen,
aber ab 1984 konnten wir mit älteren "Exponaten" nach Stadt des Kindes und zurück fahren,
der Erzieher Roman (Gruppe 6) glaubte von sich, ein guter Radmechaniker zu sein...naja!

LG,CB

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Dienstag, 14. Juli 2015, 17:33

Zeitgeschichte Hütteldorf

Wenn ich eure Beiträge so lese kommt es mir vor als würde ich noch dort sein Ihr habt alle so gute Erinnerungen an die Zeit dort es sind Geschichten die mich nachdenklich machen den vieles weiß ich nicht mehr so wie Ihr ich weiß nur das ich dort war ich wusste nicht einmal das wir einen Tischtennistisch gehabt haben oder vieles andere bin ich blind die acht Jahren Tuch das Heim gegangen ich bewundere sehr das sich viel Hütteldorfer aus vielen Jahrzehnten über Ihre zeit berichten den der eine hat das erlebt und der andere das und wenn ich das von euch so Lesse über eure zeit im Heim dann Leuten bei mir ab und zu die Glocken da für möchte ich mich heute bei ALLEN rechtherzlich bedanken es ist wunderbar es war keine leichte Kindheit aber ab und zu gab es auch schöne Stunden viele von euch sind vielleicht zum Wochenende nach Hause zu den Eltern gefahren ich und andere Jungs waren immer im Heim da haben wir bis Sonntagabend das Heim für uns gehabt schön war es wenn alle wieder zurück kamen auch wenn es für viele nicht immer leicht war wieder in das Heim zurück zur kommen ich hoffe sehr das ich noch vieles über unser Kinderheim Hütteldorf Lessen werde

liebe grüße an alle euer Michael

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Dienstag, 14. Juli 2015, 20:00

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

Hallo Klagenfurt und all die anderen!
Auch du trägst mit der ein oder anderen Geschichte dazu bei, dass wir uns an diese Erlebnisse wieder erinnern. Wenn ihr so erzählt, was sich so ab 1984 so alles änderte, beneide ich euch ein wenig. Bis 1976, war von all dem noch keine Spur. Ich erinnere mich z.b. daran, als ein Fernseher im Hauptgebäude/ Dachgeschoss aufgestellt wurde. Natürlich wurde nur 2-3 x im Jahr, wenn ein Fußballspiel/Länderspiel stattfand eingeschaltet. Sehen durften das nur die bravsten. Also ich war da nie dabei.

Gruß "arnolddarfalles"

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Sonntag, 26. Juli 2015, 18:57

Fernsehen zu meiner Zeit

Als ich noch einen Teil meiner Kindheit im Nebengebäude verbrachte, durfte unsere Gruppe einige Mal bei Dir. Häusler in der seiner Kanzlei fernsehen. Wir saßen auf dem Fußboden ohne Decke oder Polster in einem Halbkreis vor dem Bildschirm, das war damals die einzige Röhre in der ganzen Anstalt. An einem Tag, an den ich mich erinnern kann, spielte es gerade den "Kasperl".

Einige Jahre später wurde ein zweiter TV- Apparat angeschaft, für das Hauptgebäude. Am Dachboden befand sich ein nicht sehr goßer Raum, wo das Gerät links neben der Tür auf einem Tisch aufgestellt war. Ein oder zwei Mal am Wochenende, meinstens am Nachmittag sind hauptsächlich die Gruppen von Schwester Hilde und Erzieher Neuwirth dort anwesend gewesen. Da der Raum relativ klein war, wurden die Tische, welche an der Wand standen, als Sitzgelegenheit benützt. Manchmal war das Zimmer so überfüllt, daß wir sogar am Fußboden saßen, somit war es unmöglich, hinauszugehen.

Wer nicht mehr in den Raum paßte, stand am Gang und mußte sich mit dem Ton begnügen. Da die kleineren Kinder sehr selten kamen, um fernzusehen, ist es verständlich, daß Michael aus Klagenfurt sich nicht mehr genau erinnern kann.

Schwester Emma, die einen Stock unter dem Fernsehraum ihre Gruppe hatte, ging nie hinauf. Sie zog es vor, bei Kerzenlicht Märchen aus "1000 und einer Nacht" zu erzählten. Mit viel Fantasie veränderte sie ab und zu die Erzählungen.

Wer recht gut mit Stiedry auskam, durfte auch außertourlich fernsehen, heimlich, da schon die Nachtruhe ausgerufen worden war und niemand auf dem Gang sein durfte. Oft starrten drei bis vier Köpfe bei der Tür hinein, um etwas zu sehen. Ich hab nur ab und zu die Nachrichten geschaut. Wenn die Aufsichtsperson in der Nähe war, liefen wir wieder in die Schlafzimmer zurück, um nicht erwischt zu werden.

Auch in der Schule gab es eine Flimmerkiste, die besonders dann laut lief, wenn die Schisportsaison begonnen hatte. Ansonsten sahen wir vormittags das Schulfernsehen an, das meistens sehr trocken und eintönig war.

L.G. Johann

.............................................................................index.php?page=Attachment&attachmentID=1424

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Montag, 27. Juli 2015, 13:35

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

...ein zweiter TV- Apparat angeschaft, für das Hauptgebäude...
Jaa, den kenne ich noch; Dieser TV stand bis min. Sommer 1984 in diesem Raum,
was danach wurde, weiss ich nicht mehr, denn im September 1984 übersiedelten GerhardB. und ich
einen Stock tiefer in die Gruppe3 zur Edith Czermak, welche beinahe neben der Gruppe6 war.

die kleineren Kinder sehr selten kamen
Kunststück...wir durften ja auch gar nicht fernsehen kommen.
Sporadisch "passierte" es, dass der/die Nachtdienst-habende einige "Lieblingskinder" aus ihren Betten holte,
aber der Grossteil von uns schöön brav schlafen musste.
Und am nächsten Morgen erzählte uns einer, der aus aus unserem Zimmer geholt wurde,
dass er und noch ein paar Andere in der Kanzlei (Nebengebäude,Anm.) Derrik oder DerAlte angeschaut haben.

Und am Ausgang-Wochenende, wo ja nicht viele im Heim waren, "durften" alle Kinder in der linken Kanzlei,
wo normal unsere Wäsche-Mädels Rosi & Maria gebügelt haben, fernsehen.
Aaaber: Die Schwestern-Kretze Inge war grantig, wenn sie allen Kindern das Fernsehen erlauben "musste";
Auch jenen, die sie so üüberhaupt nicht mochte, also hat Inge gewartet,
bis entweder diese Kinder gegähnt haben oder aufs Klo mussten, dann hat sie gesagt:
"Geh, Du gähnst ja eh schon, geh schlafen" und wenn aufs Klo: "Ja, und dann gehst gleich schlafen".

Letzteres ist auch mir passiert, weil ich so überhaupt nicht ihr Liebling war.
Aufgefallen ist mir das erst dann, als mich die Inge einmal beim Fernsehen fragte: "Musst aufs Klo?"
Ich "Nein!" Inge: Na, dann geh trotzdem schlafen, schaust eh schon ganz müde aus!"
Im Zimmer hab ich mir im Radio die American Top40 (Casey Kasem) angehört,
welche von 19-22Uhr in Ö3 liefen... ;)

LG,CB

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »ChristianB« (28. Juli 2015, 08:02) aus folgendem Grund: Eigenen Schreibfehler bei "Czermak" korrigiert...


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