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Donnerstag, 12. Februar 2015, 17:46

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

Hallo Johann!

Ich habe endlich dies Gelegenheit, dir und Ernst nochmals zu sagen, wie sehr ich mich über das Treffen vorige Woche gefreut habe. Mann! Das waren sage und schreibe fast 40 Jahre wo wir uns das letzte Mal gesehen haben. Man stelle sich das einmal vor.
Ausserdem muß ich sagen, dass du JOHANN eine Bereicherung für uns hier bist.
Du hast mit deinen Beitragen und Bilder in so kurzer Zeit einiges bewegt und sehr viele Erinnerungen in uns wachgerüttelt. Auch ich möchte mich dafür herzlich bedanken.
Auch ich habe hier ein echt altes Bildchen, dass mir letztens Ernsti geschenkt hat. Du weist ja, dass auch mein Bruder darauf ist. Doch vielleicht erkennt sich der ein oder andere auch auf diesem Bild. Ich werde das bei Gelegenheit einstellen.

Viele liebe Grüsse an dich und allen Hütteldorfern

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Donnerstag, 12. Februar 2015, 20:43

Danke

index.php?page=Attachment&attachmentID=1332] Lieber Arnolddarfalles,

Ernst war sehr positiv Überrascht, wie Du Dein Leben gemeistert hast. Ohne fremde Hilfe hast Du das Beste aus Deinem Leben gemacht. Ernst hatte die Erfahrung gemacht, dass leider ein gewisser Teil der Zöglingen im Leben versagt haben.

Michael aus Klagenfurt hat das so schön treffend gesagt: " Wir haben Hütteldorf nur mit einem Plastiksackerl verlassen" Übrigens auch Dir lieber Michael, Hut ab was Du geleistet hast. Auch bei Dir möchte ich mich für das lange Telefonat bedanken, wir konnten Stundenlang miteinander reden,doch der Akku streikte .Es würde mich freuen, Dich in Wien mit anderen Hütteldorfer begrüßen zu dürfen. Es ist nicht unser Ziel über die ErzeiherInnen zu schimpfen, vielmehr geht es uns um die Vergangenheitsbewältigung. Und da hoffe ich, sind wir auf dem richtigen Weg.

Liebe Grüße, Johann


Das Foto oben bekam ich von Ernst R., wo auch mein älterer Bruder darauf zu sehen ist.

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Donnerstag, 12. Februar 2015, 21:20

Hütteldorf 1972-1979

Lieber Johann kannst du mir bitte sagen wie alt das Foto ist und wer die Frau ist es ist wichtich für mich danke

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Freitag, 13. Februar 2015, 07:38

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

Hallo Klagenfurt!

Soviel ich in Erinnerung habe, ist das die Marianne. Vermutlich entstand das Bild zwischen 1965 - 1970

lg arnolddarfalles

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Freitag, 13. Februar 2015, 09:45

Hütteldorf 1972-1979

Lieber arnolddarfalles das habe ich mir schon gedacht das das Marianne ist ich war 7 Jahren bei ihr in der Gruppe das letzte Jahr war ich bei Hilde die Fotos die JOHANN REIN stellt die sind mit so vielen Erinnerungen verbunden 36 Jahre ist das alles schon her eine lange zeit ich hoffe sehr das wir uns einmal in Wien treffen können wir haben so viel zu bereden mit lieben grüßen und DANK für deine auskumft



an alle Hütteldorfer ich kann leider nicht so gut schreiben wie manche von euch aber ich hoffe ihr könnt das lesen was ich so schreibe mit lieben grüßen Klagenfurt (Michael)

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Freitag, 13. Februar 2015, 15:15

Hütteldorf 1965 - 1974

Wer kennt dem Auszug von der Operette der Zigeunerbaron:" Ja das Schreiben und das Lesen ist nie mein Fach gewesen usw ". Es ist sehr Amüsant das Lied zu singen und doch war es für uns eine ernste Sache. Und so war es leider im Hütteldorf, man nahm sich nicht die Mühe oder Zeit uns zu bilden. Relativ spät habe ich zum Bücherlesen und somit auch zum Schreiben begonnen. Wir konnten nicht einmal einen Satz richtig aussprechen, wir Plapperten einfach unüberlegt dahin. Erst in der Gewerkschaftsschule habe ich zum ersten Mal gehört: " Wissen ist Macht" Die Macht lag bei den Erzieher, wir durften nur brav und ruhig sein. Daher lieber Michael, keiner wird Dich hier jemals kritisieren, wir waren alle im gleichen Boot. Laut Schwerster Emma und Stiedery, haben die Angestellten im Heim- Hütteldorf zur damaligen Zeit sehr gut verdient. Und dennoch fand keiner die Zeit, uns für das öffentliche Leben vorzubereiten bzw. zu informieren. Das ist ein Punkt der Unverzeihlich ist, da gibt es einfach keine Ausreden, so sind eben die Fakten. Unsere Persönlichkeit wurde zur Nichte gemacht, heute sieht man die Früchte davon. Leider ist heute noch der Staat nicht bereit, die Sonderschulen zu schließen, obwohl es schon lange gefordert wurde, vielmehr hat sich die Schülerzahl erhöht. Es ist einfach zum Weinen, wie langsam sich hier etwas bewegt.

Liebe Grüße: Johann index.php?page=Attachment&attachmentID=1333

Dieses Foto zeigt rechts Erzieherin und Lehrerin Strohmeier und links die Religionslehrerin Name ?

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Freitag, 13. Februar 2015, 15:59

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

hehe...also die Strohmeier hab ich seit 1987 nimmer gesehen, aber ich erkenne sie, wenn ich sie sehe.
Diese Religionslehrerin neben ihr kenne auch ich nicht; Sie war scheinbar komplett vor meiner Zeit da.
Zu meiner Zeit gab es eine Reli-Lehrerin namens Monika Ebner;
Sie war sehr nett und sogar recht hübsch :P

die Mühe oder Zeit uns zu bilden

...also "unsere" Schwester Marianne war da sicher die rühmliche Ausnahme;
Sie sass nach den Hausaufgaben mit W.Bogart(h?), mir und einigen anderen und übte mit uns lesen.
Ich kann mich nicht erinnern, dass je eine andere Erzieher-Kraft in Hü mit den Kleinen geübt hätte...!

LG,CB

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Freitag, 13. Februar 2015, 18:49

Hütteldorf 1965 - 74

Mag sein das Schw. Marianne sich die Mühe machte, das Lesen zu lehren. Wenn man seinen Beruf liebt, leistet man gerne mehr als gefordert wird. Es handelt sich hier nicht um ein Produkt das Verkauft werden soll, sondern um Menschen die Gefühle haben. Um schwache Lebewesen die aus der Familie entrissen wurden und hilflos dastehen und nicht wissen wie es weitergeht. Und gierig nach Liebe und Zuneigung suchen die es nicht gibt. Von einem Altbundeskanzler (Kreisky) habe ich den wunderbaren Satz gelesen " Um in die Politik zu gehen soll man die Menschen mögen". Wenn uns die Erzieher wirklich gemocht hätten, und den Beruf als Berufung gesehen hätten, wäre viel anders gewesen. Aber seinen wir uns Ehrlich, haben wir wirklich ausreichend Informationen Schulungen oder sonstige Erfahrung mitbekommen auf dem Weg in die Freiheit. Ich kann mich nicht daran Erinnern nur annähernd es erlebt zu haben. Das ist ein Thema das nicht einfach wegzuwischen ist, es gehört einfach Ausdiskutiert. Ich nehme an, ihr Versteht mich was ich zum Ausdruck bringen möchte. Es gab einfach kein qualifiziertes Personal welches mit der Zeit mitgegangen ist. Die alten Strukturen sind weiterhin angewendet worden bis zum totalen Zusammenbruch. Heute stehen wir vor einem Scherbenhaufen und versuchen den Schaden so gering wie möglich zu halten.

Liebe Freunde es tut mir einfach gut, solche Sätze zu Formulieren. Und an jene weiterzuleiten die das gleiche Schicksal Erlebten wie ich.



Liebe Grüße, Johann ............................................... index.php?page=Attachment&attachmentID=1334



Als kleines Dankeschön noch ein Bild: Lehrer Bousska

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Freitag, 13. Februar 2015, 19:42

Hütteldorf 1965 - 1974

Ja ja die Strohmeier die hat gut strafen können. Ecke stehen,Linial über die fingernägel , medizinball mit ausgestreckten händen und in der hocke stehen, watschen , am abend wenn sie nachtdinst gehabt hat stunden lang in hocke mit ausgestreckten Händen in unser schönen nachtgewand (Weiss sehr luftig ggg) stehen. Was ich nie vergessen werde ist wie sie nachtdinst gehabt hat , es war so 24°° da musste ich aufs Klo ich schlich mich vorsichtig aufs Klo wie ich fertig war ging ich leise zurück auf einmal steht sie hinter mir mit der taschenlampe leuchtet mir ins gesicht und fragt mich was ich da mache nicht mal antworten konnte ich da haut sie mir eine Watsche rein das ich gleich auf den Boden gefallen bin (das waren nicht mal drei sekunden) ich könnte nicht einmal aufstehen den sie nahm mich an den Harren und schliff mich ins Bett und dort ging es erst richtig los sie schlug auf mich ein und schrie dabei ich soll aufhören zum weinen und schreien ich wollte aufhören zum schreien aber es ging nicht sie kniete auf mir im bett hielt mir mit einer hand den mund zu und mit der anderen schlug sie auf mich ein ich wehrte mich und wollte mich befreien da nahm sie den Holzschlapfen und schlug auf mich ein sie hat nicht einmal geschaut wo sie hinhaut von kopf bis zum a... nach ca 15 minuten hat sie aufgehört weill sie keine kraft mehr gehabt hat dan sagte sie zu mir in fünf minuten kommt sie wieder vorbei und wenn dan noch keine ruhe ist dan darf ich mich auf eine lange nacht einstellen der ganze stock hat das gehört in meinen zimmer hatt sich keiner gerührt alle haben sich unter der decke versteckt am nächsten tag durfte ich nicht in die schule gehen (sie war auch meine lehrerin) sondern ins krankenzimmer ich war am ganzen körper und im gesicht rot und blau und die abdrücke von den schlapfen mit den weißen Quadraten ich bin eine woche lang im Krankenzimmer gewessen. Strohmeier werde ich mein ganzes leben nicht vergessen so wie Blazek , Neuwirth (Kinderschänder selbst miterlebt) Hilde , Ilse , Marianne , Sonja, Nicol , Anita so genug für heute wenn rechtschreibfehler dann Sorry Lg Wolfgang Schwind
Stiedery

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Freitag, 13. Februar 2015, 21:55

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

@Wolfgang;
Das mit nachts-aufs-Klo, erwischt werden und anschliessend tüchtig Watschen kassieren,
habe ich mit der Schwester Inge erlebt; Genau wie Du schreibst, a Wahnsinn, ich habe mein "Erlebnis" vor Augen.

Ich weiss es noch: Nebengebäude, 1.Stock, das mittlere Zimmer rechts,
wenn Du nach hinten zu den Gruppen von Hilde & Ilse gingst;
Ich war vielleicht 1, max 2Monate in Hü, und hab da im Nachtdienst die Inge "kennengelernt":
Im Zimmer waren damals 4 Betten; Zwei links und zwei rechts an der Wand,
dazwischen war das Fenster zum Garten.
Wir haben das nächtliche "Klo-Problem" irgendwann "so" gelöst, dass einer aus unserem Zimmer
an der Türe mit Blickrichtung Kanzlei, wo sich der/die Nachtdiensthabende aufhielt, "Schmiere" stand,
und wer von uns Kindern musste, hat dann das Fenster geöffnet und einfach hinaus ins Grüne...!

Du hast (ebenfalls) recht damit, dass die Strohmeier gut strafen konnte.
An ihre Watschen kann ich mich noch erinnern, und weil ich mal nachts mit Markus Z. sprach,
musste ich wochenlang, immer wenn sie Nachtdienst hatte, im Krankenzimmer schlafen...!

Es hatte ja jede Nacht wer anderer Nachtdienst:
Am Mittwoch die Fr.Heli(Stanislav) und Freitag die Hilde Usati,
die anderen Tage hab ich vergessen; Ich musste "irgendwann" 1983 ins Hauptgebäude umziehen;
Und ab da hatten wir hauptsächlich den Stiedery...!

An dieser Stelle ein Dankeschön Dich, Johann für die vielen schönen & guten Foto´s;
Trotz grossteils negativer Hü-Erinnerungen hab ich mich sehr darüber gefreut... ;)

LG,CB

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Montag, 16. Februar 2015, 18:15

Damals 1965 bis 1974

Lieber Wolfgang 68,

sollte das Datum von 1965 bis 1974 stimmen, so waren wir beide zur gleichen Zeit im Hütteldorf. Vielleicht sind Dir meine Beiträge bekannt vorgekommen, die ebenfalls in dieser Zeitspanne sich ereigneten. Ich selbst habe Strohmeier mit Harren reisen oder anderen Strafen oft erlebt, aber so Intensiv wie Deine Schilderung war, habe ich sie nicht erlebt. Es mag auch sein, dass ich solche Bilder bereits verdrängt habe, vielmehr sind mir die unangenehmen Erinnerungen von Neuwirth geblieben. Das einschalten des Reptiliengehirn stand leider bei den meisten Erzieher bzw. Erzieherinnen im Vordergrund. Und wir waren immer die Opfer, der dominierenden Erwachsenen. Wir haben innerlich viel Enttäuschungen hinnehmen müssen, welche verdrängt oder unauslöschlich geblieben sind. Im Unterbewusstsein liegt der ganze Müllhaufen, würden wir Hypnotisiert, käme alles ohne Ausnahme an die Oberfläche.

Man ist in der Gehirnforschung so weit, dass man mit Sicherheit sagen kann, es ist im Grunde ein positiv denkendes Organ mit Gefühlen. Wenn man zum Beispiel gewusst Lügt, so haben Messungen ergeben, sträubt sich innerlich das Gehirn dagegen und verformt sich. Jetzt stellt sich die Frage, was ging im jugendlichen neu entwickelten Gehirn vor sich, wenn wir körperliche Strafen erdulden mussten. Wäre interessant die Meinung der Wissenschaften zu hören. Ich nehme an, das dadurch zum Beispiel die Freude und Interesse am Lernen für lange blockiert war. Das heißt unsere Persönlichkeit ist auf jeden Fall mit Gewalt negativ beeinträchtigt worden. Wir haben leider im Leben die ganzen Nachteile dieser damals "modernen Erziehung" bis heute spüren müssen,entweder bewusst oder unbewusst.

Mit Grüße, Johann................................................ index.php?page=Attachment&attachmentID=1335



Auf dem Bild ist Schwester Hilde zu sehen in ihrer Gruppe.

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Dienstag, 17. Februar 2015, 06:45

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

...als die Strohmeier (Maria?) bis ca. 1982 auch als Erzieherin tätig war,
erinnere ich mich, dass sie mit der flachen Hand Watschen austeilte,
wenn jemand etwas angestellt hat.

Und wenn die Strohmeier im Nebengebäude Nachtdienst hatte,
hab ich von ihr irgendwann im Schlaf eine am A... bekommen, weil ich "schlecht zugedeckt" war;
Wir, die damals Kleineren,(Anm.), trugen diese neckischen, kurzen weissen Nachthemden,
und die Strohmeier hat das gestört, wenn jemand (sicher unabsichtlich) seine Kehrseite zeigte.

Ich erinnere mich, dass nicht nur ich, sondern auch Andere im Zimmer aus "selbigem Grund" eine bekamen,
nur verstand ich erst etwas später nach eigener Erfahrung, "warum".

Dagegen, was den Neuwirth betrifft, so habe ich erst hier im Forum erfahren,
was der in HÜ so alles gemacht hat und war auch dementsprechend geschockt,
zumal ich zugegeben nur wenige, jedoch nur positive Erinnerungen an ihn hatte.

@Johann: Danke für das Hilde-Foto; Wer sie nur von "später" kannte,
der kann sich gar nicht vorstellen, dass die auch mal jung & "knusprig" war ;)

LG,CB

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Donnerstag, 19. Februar 2015, 19:13

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

Hallo Johann nein wir waren nicht zusammen ich war von 25.8.1977-2.7.1983 in Hütteldorf.

Mein Lebenslauf bis zum 15 Lebensjahr :
erste Station :
1.) 28.05 1968 Geburt bis 28.05 !970 bei meiner Mutter
2.) 29.05.1970 -21.06.1970 Kdh Hinterbrühl
3.) 22.06.1970-10.08.1970 Mutter
4.) 11.08.1970-25.08.1970 J. Tandler Heim (Küst)
5.) 26.08.1970-23.03.1972 Kdh Hinterbrühl
6.) 24.03.1972-26.02.1976 Pflegeeltern
7.) 27.02.1976-01.09.1976 Küst B Station
8.) 02.09.1976-24.08.1977 Kdh Pitten
9.) 25.08.1977-02.07.1983 Kdh Hütteldorf

Schöne erste 15 Jahre :gthammer:

Lg Wolfgang Schwind

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Donnerstag, 19. Februar 2015, 19:37

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

Erlebtes in den ersten 15 Jahre : watschen Schläge Mishandlung Vergewaltigung usw.....

Danke Staat Österreich für die gute Erziehung

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Donnerstag, 19. Februar 2015, 19:58

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

Dieses Foto zeigt rechts Erzieherin und Lehrerin Strohmeier und links die Religionslehrerin Name ?

Hallo Johann!
Ich glaube die Religionslehrerin hies Rosensteiner.

lg arnolddarfalles

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Donnerstag, 19. Februar 2015, 21:58

Damals 1965-1974

Lieber Wolfgang,

im Betrag Nr. 150 steht groß und fett geschrieben " Hütteldorf 1965- 1974". Daher habe ich angenommen Du bist zu dieser Zeit dort gewesen. Um solche Irrtümer zu vermeiden, würde ich vorschlagen die Überschrift mit dem richtigen Datum zu schreiben. Wenn man es ganz genau nimmt würde man folgendes schreiben :" Hütteldorf 1949 - 19?? "weil so lange bestand das Kinderheim. Es ist leider schwierig das Jahr zu bestimmen wo manche Zöglinge dort waren, weil gewisse Erzieher bis zur Pension den Beruf ausübten.

Liebe Grüße, Johann

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Freitag, 20. Februar 2015, 08:03

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

...oder hier seine Aufenthaltszeit & -Dauer eintragen: Hütteldorf

@wolfgang68: Du & ich waren sicher einige Zeit zusammen in HÜ :)

@johann: Vor längerer Zeit wurden einige HÜ-Threads von der damaligen Moderation zusammengelegt,
wodurch es manchmal gelegentlich zu Irrtümern / Missverständnissen kam & kommt;
Ursprünglich lautete die Themen-Überschrift "Kinderheim Hütteldorf 1977 - 1986"... ;)

LG,CB

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Freitag, 20. Februar 2015, 08:47

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

Jo wenn man irgend wie psychisch so weit ist geht Einen der Film ab über die Vergangenheit. Einmal War ich bei meinen Therapeuten dan habe ich so gar eine Zeichnung angefertigt,ich zeichnete auf wie mich der erzieher Robert St. In görtschach halb erschlug und ich da durch Fraktur im Gesicht ritten habe. Der therapeutischen griff dann ein und stopte mich in dem er laut sagte aus. Ich War drei tage gestört über meine Erinnerungen kam auch nur bis zu einer gewissen
Szene. Mein Therapeut sagte mir das ich sehr aufpassen muss und dies nicht tun darf wenn ich alleine bin usw. Ja es kann sehr gefährlich seits ich zu erinnern nein überhaupt wenn man nicht in Therapie ist. Heute ist es so das ich zurzeit keine Lust mehr habe mich an die kindheit zu erinnern weil es sehr anstrengend ist! Einen Film man, warum immer über die Opfer, stellen wir mal die täter ins Rampenlicht psychisch beleuchtet das warum des grauen ins öffentliche Licht! Wir betroffenen werden so wie so immer beleuchtet kommision akten Gutachten usw man fragt uns aus ohne Skrupel hinterfragt man jede Erinnerung als Abfertigung geben Sie einen das Ruhe ist ein paar Euro der betroffene bleibt dann zurück mit all seinen Quallen des Erinnerns und der psychosomatischen Reaktionen posttraumatischen Beschwerden! Wer keine Hilfe hat landet meist im Wahnsinn! Lg.mike

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Samstag, 21. Februar 2015, 10:35

Damals 1965 - 1974

Es irrt der Mensch, solang er strebt. Goethe



Ich würde vorschlagen, die Programmierer zu überzeugen, dass es besser währe zu schreibe,







Hütteldorf 1949 - 1986

Dadurch fühlt sich niemand, in der Runde benachteiligt. Weiter soll er anschließend die genaue Zeiteingabe eintragen können, um eventuell Kontakte zu knüpfen.

Wie laute Eure Meinung, lohnt es sich hier etwas zu verändern oder soll es so bleiben wie bisher?. Würde mich freuen lieber @ChristianB Dich überzeugt zu haben. Auch andere Hütteldorfer, welche nicht oft schreiben, sind herzlich eingeladen hier ihre Meinung zu äußern.

Liebe Grüße, Johann

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Samstag, 21. Februar 2015, 19:10

Hallo @Wolfgang68

Dein sogenannter kurzer Lebenslauf, sagt uns mehr, als wenn Du Seitenweise darüber schreiben würdest. Du hast eine sehr bewegte Jugendzeit hinter Dir, ohne jemals richtig Fuß gefasst zu haben. Du bist einfach nur hin und her geschoben worden. Nicht einmal die Pflegeeltern haben Dich laut Deinen Beitrag behalten! Von woher hast Du, die Information sowie das genaue Datum erhalten? Ich war auch relativ kurz in der Lustkandelgasse, und bin anschließend nach Hütteldorf gekommen. Wo bereits mein älterer Bruder, dort auf mich gewartet hat. Ich hoffe, dass für Dich nach Hütteldorf eine ruhiger Zeit begonnen hat.

Liebe grüße, Johann

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Karin1958 (23.02.2015), Klagenfurt (23.02.2015), arnolddarfalles (25.02.2015)