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Osferatus

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Mittwoch, 10. Oktober 2012, 14:49

Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)


Foto: Robert Volek

Hallo, bin durch zufall auf diese Seite gestoßen und wollte einen Kinderheim Hütteldorf Film drehen da ich noch alles weiß was ich in den Neun Jahren erlebt habe und wo alles war. Im Traum lebe ich noch im Kinderheim und durchstreife es und sehe die negativen als auch die Positiven aspekte. Zuerst das grüne Tor, dann ging es hinauf, in der Mitte des Aufstiegs war eine kleine Hütte des Portiers. Ganz oben ging es in drei Wegen weiter. Rechts ins Nebengebäude, Gerade aus zum Brunnen und zum hinteren Teil des Hauptgebäudes sowie zu unserem Waldspielplatz mit improvisiertem Fussballplatz. Links zur Waschküche und Küche des Hauptgebäudes. Links neben dem Brunnen ging es durch eine Tür in den Waschraum und zu den Duschen. Erster Raum Waschbecken mit Umkleidebänken, zweiter Raum Duschen und dritter Raum mit Waschbecken und Spiegeln. Durch ein paar Stufen ging es ins Heizraum da habe ich mich immer gefürchtet. Die Türen gingen von selbst zu durch den Spanner und mir wurde es immer mulmig in der warmen Finsternis durchzugehen. Dann durch die nächste Tür kommt ein schmaler Gang. Rechts am Anfang des Ganges, eine Tür zu einem kleinen Raum habe nie gesehn was da drin ist. Linke Tür Mitte des Ganges zur Küche und am Ende eine Tür gerade aus wieder kleiner Raum. Links ging eine U Treppe in den ersten Stock. Ein schöner Raum der zum Speisesaal führte und ein Gang der zu den Schlafsälen sowie Fernsehraum führte. Im Zweiten Stock nur Schlafsäle und im dritten Stock ein Gruppenraum sowie der Wohnraum des Amerikaners Max. Das Nebengbäude: Nach zwei Türen der Raum des Hausmeisters der mit mir eine kleine Hütte gebaut hat oben im Wald des Kinderheims. Er hatte so 5kilo Kugeln und ich kann mich erinnern dass ich sie 365mal aufgehoben habe. Daneben vom Hausmeister ein Gruppenraum und durch die nächste Tür: Rechts zum Chef Dr. Otto, links zu den Schlafsälen, Wäscheraum und WC. Die Treppe führt zum ersten Stock. 1. Stock: Links zum Schwesternzimmer sowie Waschraum. Rechts der Gang Schlafsälen, Krankenzimmer und durch eine gläserne Durchführung zu den 3 Gruppenräumen. Im Zweiten Stock 2 Wohnräume in der ich einige Jahre gelebt habe da ich mich nichts von den Erziehern hab gefallen lassen. Ich bin 7 mal abgehauen und bekam immer schmerzhafte Strafen. Musste 1000 Kniebeugen machen während der Erzieher mitzählt, Holzsessel 1 Stunde lang mit gestreckten Armen halten. Oder mit Stab auf meine Fingerkuppeln geschlagen, ein ganzes Buch auf Papier aufschreiben, Ausgehverbot, Spielverbot, kein Abendessen, Fernsehverbot. Einmal lag ich im Bett erster Stock Hauptgebäude, da kam ein Kind in mein Bett und fing an mir einen zum Blasen da rief ich den Betreuer und wollte ihm das melden aber der Betreuer sagte: Ruhe! Sonst wirst du zwei Stunden draußen in der Ecke stehn. Ich konnte nichts dagegen machen. Einer namens Manfred Brückler ist eines Tages zu mir gekommen hat sich vor mir geniet und sagte: Bitte, Bitte, darf ich deinen Schwanz lutschen? Ich wollte nicht. Dann wurde er aufdringlich und wild und wollte mich dann nicht aus dem WC rauslassen. Dann habe ich es halt zugelassen bevor ich mit den Betreuern schwierigkeiten bekomme. Ein anderer Andreas Szelianski hat die Schweißfüsse meines kranken Bruder im Krankenzimmer abgeleckt. Es gab eine sehr hohe Homosexualität zwischen den Kindern und den Jugendlichen und den Erziehern kümmerte das nicht. Ich kann mich erinnern an einen Petar Radivojovic war auch in meinem Zimmer einer der große Muskeln haben wollte. Ich habe immer gesehn das jugendliche den großen Topf von der Küche in den Speisesaal trugen und wollte auch mal gerne so stark sein. Als ich ihn dann endlich tragen durfte war er ja gar nicht so schwer. Ich möchte keine Rosinen aber bei dem Essen Gebackene Semmelstücke mit Zucker, Zimt und Schokoladen Sauce musste ich sie essen. Ich wollte nicht und die Erzieherin Inge steckte sie mir in den Mund und ich kotzte mich an. Dann musste ich alles aufwischen bekam aber nichts mehr zu Essen und musste mit Hunder schlafengehn. Der Küchengehilfe Stidl hat mir dann Butterbrote gegeben und bei dem konnten wir immer heimlich bis 22 Uhr Fernsehen. Die Erzieherin Hilde hatte öfters die Gruppe im Nebengebäude ganz am Ende nach den Stiegen. Kurz vor Weihnachten hat jemand was versteckt und die Hilde sagte wir alle sollen es suchen. da ich gut im suchen war fabd ich es kurzerzeit später und Hilde beschuldete mich dass ich es versteckt hätte. Ich leugnete es und dann bekommen wir alle kein Weihnachtsgeschenk sagte sie. Das fand ich aber ungerecht und gab es als unschuldiger zu dass ich es war damit die anderen ein Weihnachtsgeschenk bekamen. Ich bekam nur viele Strafen. Die Erziherin Ilse war genau so blöd wie die Hilde. Sie hatte einen Hund einen Pudel der aggresiv war und mich immer beißen wollte. Bei einem Spaziergang wollte er mich beißen und ich schlug mit dem Fuss auf ihn ein. Ilse gab mir eine Ohrfeige denn ihr Hund bedeutete ihr mehr als wie ein Kind. Oder: In der Gruppe bei der Ilse Dienst hatte habe ich zwei Raufbolde auseinander genommen und in dem Moment kam Ilse ins Zimmer. Natürlich bekam ich die Strafen weil die Erzieher sind für Gerechtigkeit zuständig nicht die Kinder. Ein Raum habe ich vergessen. Rechts neben dem Gruppenraum ganz am Ende des Ganges im Nebengebäude spielten wir alle, es gab ein Tischtennistisch und eine Tür dass in den Garten führte. Links vom Gruppenraum ein großer WC Raum. Ich wollte gerne einen darüber drehen mit Kinder wie es damals in diesem Heim war. Damit jeder sehen kann wie es in der Seuttergasse war. Von meiner Halbschwester bekam ich zwei Meerschweinchen, das weibchen legte 8 Frischlinge und das Männchen tötete das weibchen. Ich und mein Bruder Franz begruben es aber wenig später grub es ein Leichenfledderer aus dem Heim aus und schmiss es in den Mistkübel. Die acht jungen durfte ich nicht behalten die kamen in ein Tierheim. Dann erinnere ich mich noch an Namen: Manfred Pichler, Holzschuh Franz, einem gewissen Toni, Ich Erich und mein Bruder Franz, gut kam ich aus mit dem Erzieher Gerhard Blazek. Mit ihm gingen wir häufig ins Hannapistadion. Kann mich erinnern als Rapid damals Neusiedl mit 10:0 aus dem Stadion schoss. Sicher fallen mir später noch mehr sachen ein weil ich ein Fotograpisches Gedächtnis habe und nichts vergesse.



Edit: Boney111 wegen Zeit vor 1977 in Hütteldorf. LG Boney111

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sandra9802

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Mittwoch, 10. Oktober 2012, 15:03

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

hallo osferatus willkommen im forum. deine erzählung ist wirklich fotografisch und sehr eindrucksvoll. fühl dich wohl bei uns.

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Osferatus (10.10.2012)

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Mittwoch, 10. Oktober 2012, 15:31

Danke schön

Ja ich möchte gerne für den zukünftigen Film des Kinderheimes Hütteldorf Erfahrungen und erinnerungen von anderen Leuten einholen um es mal im Kinderheim nachzuspielen. Ich bin Profi Filmcutter und mein Vater Profi Filmer. Möchte gerne eine Filmische Dokumentation des Kinderheims machen da viele Leute sich nicht vorstellen können wie es in einem Kinderheim war auch wenn sie es erzählt bekommen. Erst im Film können sich die Leute mit dem Leid identifizieren und können in unsere Seele reinleben wie es damals war.

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sandra9802

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Mittwoch, 10. Oktober 2012, 15:35

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

oh , das wäre super, habe schon den vorschlag gemacht einen film zu machen und du kommst ja wie gerufen.

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Osferatus (10.10.2012)

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Mittwoch, 10. Oktober 2012, 15:50

Film machen

Hast du denn schon Ideen wie du den Film machen willst? Ich möchte gerne alle die in diesem Kinderheim waren, die in diesem Forum sind zur Mitarbeit bewegen um diesen Film gut zu gestalten. Mein Vater ist Filmer und dann brauchen wir noch einen guten Sprecher, ich kanns nicht sein da ich Sprachfehler habe. Und dann bekommt der Sprecher Notizen wie es war im Kinderheim und da werden dann Personen Dokumentiert die dort waren und sich noch erinnern können.

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olga (10.10.2012)

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Mittwoch, 10. Oktober 2012, 16:05

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

Mein Bruder war von 1968 - 1978 in Hütteldorf . Es war die Hölle , denn ich habe ihn , als ich schon groß genug war , immer am Wochenende geholt und die folgen der Schläge waren kaum zu übersehen . Habe ihm immer bis ans Tor zurückgebracht , wo er sich an meinen Fuß klammerte und schrie das ich ihm nicht mehr in dieses Hölle bringen sollte .

Aber da war ich 16 , selbst erst aus dem Heim entlassen und meine Mutter und die MA 11 verweigerte es mir meinen Bruder zu mir zu nehmen . 1 Jahr dauerte der Kampf dann hatte ich es geschafft und konnte ihn aus dieser Hölle befreien und zu mir nehmen !

Ja ein Film wäre interessant , schade das man da auch nicht andere Heime mit einbinden kann denn es gibt Heime die eigentlich niergendwo erwähnt werden :girl_to_take_umbrage:

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sandra9802

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Mittwoch, 10. Oktober 2012, 16:21

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

Hast du denn schon Ideen wie du den Film machen willst? Ich möchte gerne alle die in diesem Kinderheim waren, die in diesem Forum sind zur Mitarbeit bewegen um diesen Film gut zu gestalten. Mein Vater ist Filmer und dann brauchen wir noch einen guten Sprecher, ich kanns nicht sein da ich Sprachfehler habe. Und dann bekommt der Sprecher Notizen wie es war im Kinderheim und da werden dann Personen Dokumentiert die dort waren und sich noch erinnern können.
mhhh einen sprecher gäbe es, das ist der estragon , findest ihn hier im forum. meine idee wäre so eine art spielfilm, also auf jedenfall sollte der film so sein, das ihn sich die leute ansehn, angelehnt an doku-spiel-spannend würzig, aber kennst dich eh aus. er sollte unter die haut gehn zum nachdenken anregen aber auch unterhalten. er sollte auch zeigen wie es in der seele der kinder ausgesehen hat und in der der folterer...eben anspruchsvoll, so das damit ein oscar zu holen wäre was weis ich...kenn mich mit der materie net aus.

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Mittwoch, 10. Oktober 2012, 16:40

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

Immer Immer wieder!

Kurz um, Nächte schwarz verschwommen, im Augenblick erwacht

Der Traum im Kerzenlicht sich wieder spiegelt.
Die Erinnerung sich in einen schmerz ergießt.
Das Hirn anfängt seiner Erinnerung anzunehmen.
Wenn gleich der schatten der Vergangenheit sich sich immer immer wieder sträubt.

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Mittwoch, 10. Oktober 2012, 18:56

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

Hallo herzlich Willkommen!

Einige dieser Erzieher habe ich angezeigt, nur leider keinen Erfolg gehabt.

lg Karin

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Osferatus (23.10.2012), hoe (13.07.2015)

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Mittwoch, 10. Oktober 2012, 19:35

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

lieber osferatus,

nun, ich bin nicht abgeneigt für einen film (doku?) mit zu mischen. ich war von 1959 bis 1966 in hütteldorf, bei didi heisla. neuwirth, ich kenne noch einige erzieherInnen aus deine zeit. strohmaier maria, anita, emma (?), hilde, dann küchenfee helli, käthe, anna die hinkende, paula, didi heislas gattin, frank die näherin, sowie einige lehrerInnen von hackinger kai 15,...

erkläre mir mal genau, welchen film du machen willst. ich habe nicht dein ganzes thema gelesen, da ich nebenbei auf meinem pc eine dvd brenne und nur mit meinem tablet herinnen bin. aber ich verspreche dir, alles zu lesen, wenn ich wieder einen freien pc habe.
trotzdem will ich dich herzlich willkommen heissen. fühle dich in unserem forum recht wohl.

liebe grüße robert

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analysis (10.10.2012), Osferatus (23.10.2012)

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Mittwoch, 10. Oktober 2012, 19:51

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

Lieber Osferatus,
auch ich heiße dich herzlich Willkommen in unserem Forum.
Lg Romy :welcome3:

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Osferatus (23.10.2012)

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Mittwoch, 10. Oktober 2012, 19:59

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

nochmals ein hullo osferatus,

ist dir bewusst, dass dieses kinderheim jetzt eine private schule ist. walddorfschule oder so ähnlich, heißt sie.

ich glaube nicht, dass wir drinnen filmen dürfen, denn ich wollte mal im feber des jahres mit hans weiss das ehemalige hütteldorfer heim besuchen und bekam die auflage, über meine vergangenheit NICHT zu sprechen, da es für die ërziehung¨der schülerinnen nicht förderlich ist, wenn man die vergangenheit mit den jugendlichen aufarbeiten will. ich habe dann diesen besuch abgesagt, da ich nicht lügen kann, wenn mich jemand fragt und ich auch nicht lügen will.

lg robert

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analysis (10.10.2012), Osferatus (23.10.2012)

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Donnerstag, 11. Oktober 2012, 03:03

Lieber Osferatus!

Ein herzliches Willkommen in unserem Forum!

Neuen Ideenreichtum,der auch realisierbar ist,wird gerne angenommen!

Liebe Grüße,Margit!

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Osferatus (23.10.2012)

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Samstag, 13. Oktober 2012, 14:17

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

servus Osferatus ha he wir werden immer mehr :D :top

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ChristianB

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Samstag, 20. Oktober 2012, 22:29

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

Servus Erich "Osferatus";

Auch von mir ein heerrzliches Willkommen!

Ich kann mich an Dich und an Deinem Bruder Franz bestens erinnern!

Habe vor einiger Zeit (m)ein uralt-GruppenFoto eingescannt;
Erkennst Du Dich und Deinen Bruder noch? Lange her, was? :D


LG,
C.B.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ChristianB« (28. November 2014, 23:05) aus folgendem Grund: Verknüpfung zum Gruppen-Foto erneuert / aktualisiert


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Osferatus (23.10.2012)

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Dienstag, 23. Oktober 2012, 14:08

Filmen im Kinderheim

Ich habe vor 2 Jahren den Direktor der Schule gefragt ob ich dort Filmen dürfte da ich dort 9 jahre wohnte. Er hatte nichts dagegen gehabt. Aber es wurde nichts daraus dort zu filmen da mir die Leute fehlten. Ich fuhr jedes Jahr zur Seuttergasse 29 hin damit ich es nicht vergesse. Es ist irgendwie so als würde man einen Hund irgendwo einsperren, es kommt dorthin immer wieder zurück.

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Dienstag, 23. Oktober 2012, 14:24

Danke an Christian B.

Danke für das Foto dass du hier reingestellt hast es hat Erinnerungen wach gerufen, und an andere die noch Fotos haben, bitte stellt sie hier rein damit wir sehen können, wie wir damals ausgesehen haben.

Osferatus

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Mittwoch, 24. Oktober 2012, 23:17

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

Mir ist heute wieder was eingefallen. Wir sind ja damals von Hütteldorf immer mit der Stadtbahn nach Friedesbrücke gefahren zum Zahnarzt. Als ich in Hütteldorf mit einer Gruppe in die Stadtbahn einstieg saß ein Wagon dahinter eine schöne Frau die in meinem Blickfeld war. Ich machte immer lauter küsschen zu ihr zu und bei der Station Meidling Hauptstrasse ging sie in mein Wagon schenkte mir 100 Schilling. Ich kaufte mir eine Uhr aber die war binnen einer Woche kaputt. Seither trage ich auch keine Uhren da alle Uhren die ich trug nicht länger als ein Monat funktionierten. Jetzt da ich in der unbegrenzten Invaliditätspension bin brauche ich keine Uhr mehr. Jetzt kann ich endlich so leben wie ich es immer wollte. Machen das mir spass macht, Schlafen und aufstehn wann ich will, und so richtig bis zum Lebensende das leben geniessen.

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Mittwoch, 24. Oktober 2012, 23:44

Re: Kinderheim Hütteldorf 1950 - 1986 (August Aichhorn Haus)

Hallo Osferatus,
Nicht böse sein, aber mich würde interessieren, mit welcher Begründung du in Pension bist.
Ich habe etliche Bandscheibenvorfälle, inklusive Operationen usw., kann mich oft vor Schmerzen nicht rühren und wurde dreimal Abgelehnt.
Wie macht man das???
Verstehe es bitte nicht als Angriff, sondern wirklich nur als Frage.
Wenn du es hier nicht Posten willst kann ich es verstehen, kannst mir ja eine Antwort über PN schicken.

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analysis (25.10.2012)

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Donnerstag, 25. Oktober 2012, 17:08

Meine Geschichte

Als ich 5 war wollte meine Mutter mich nicht in ein Kindergarten bringen sondern ich sollte schon die erste Schulstufe drücken. Meine Mutter bestach den Lehrer damit er mich in die zweite Schulstufe mitnimmt da ich lauter 4er und 5er hatte. Danach hatte meine Mutter Schwierigkeiten in ihrer Arbeit und konnte mich nicht mal abholen kommen. Ich wohnte damals in der Thaliastrasse 94 und musste von der Piaristengasse im 7. Bezirk von der Piaristenschule alleine den Weg nach hause finden. Glücklicherweise hatte ich ein Ortungssystem im Gehirn und konnte mir immer den Weg merken den meine Mutter mit mir nahm. So konnte ich mit 6 alleine nach hause fahren. Irgendwann aber konnte ich nicht mehr lernen und spielte während dem Unterricht mit meinen Matchbox Autos. Zu Schulschluss schimpften die Kinder mich aus, ich bin ein Dummer etc. und von da her kam mein Sprachfehler den ich jetzt noch immer habe.

In der Schule im Hakinger Kay 15 der Heimschule war ich in der Sonderschule beim Hubert Heger. Wir mussten alle Ziffern und Worte so schnell aussprechen wie wir konnten und Heger stoppte die Zeit. Ich war mit dem Sprachfehler immer letzter und bekam immer einen Schlag auf meinem Hinterkopf. Der Lehrer Heger hat sich an meinem Hinterkopf wirklich ausgetobt und da wackelte mein Kopf förmlich 14 Tage so wie es der Mundl sagte. In der Pause aß Hubert H. immer ein Butterbrot mit Heidelbeer Joghurt von Nöm Mix.

Mein Bruder Franz hatte es geschafft von der 8. Sonderschule die 4. Haupt B Zug zu machen mit lauter 2er und 1er.

Ich kann mich erinnern einmal hatten wir von der Schule einen Ausflug und sammelten Parasole. In der Klasse im ersten Stock links von der Treppe kamen wir alle zusammen und wir lernten wie man die Parasole schält, wäscht, schneidet und sie zubereitet wie Wiener Schnitzel. Ich kann das bis heute noch immer da ich den Film vor meinen Augen abspielen kann.

Mit dem Franz H. hatte ich später auch noch Kontakt. Ich traf ihn bei der Unterführung der Philadelphiabrücke zum Schedifkaplatz und da hatte er eine Frau und zwei Kinder.

Im Kinderheim bin ich 8 mal abgehauen. Die längste Zeit die ich weg war, war beim 8. mal. Ich nahm mir 800 Schilling von meinem Bankkonto ( da ich schon Lehrling war in der Lehrwerkstätte Stadlau Wagner Biro) und nahm mir einen anderen mit, schlichen uns aus dem Kinderheim und fuhren mit dem Zug nach Ybss an der Donau. Wieso? Weil der Franz H. schon vorher entlassen wurde aus dem Heim und ich nicht ohne ihn leben wollte. Er war mein bester Freund. Als ich bei ihm war sagte seine Mutter dass sie mich nicht aufnehmen konnten und so musste ich wieder nach Wien fahren.
Habe aber den Rückfahrt Anschluss der bahn versäumt und so sind wir in die Ortschaft Ybss gegangen und haben Ausschau gehalten nach Unabgesperrten Fahrräder. Wir wurden jedoch fündig und fuhren mit die Ein - Gang Damenräder in die nächste Ortschaft. Dort wieder Fahrrad ausgeborgt und die nächste Ortschaft angepeilt. Das haben wir solange gemacht als eine Gendarmerie und auf dem Pannenstreifen ohne Licht auf der Gegenfahrbahn der Westautobahn entdeckte. Wir borgten insgesamt 28 Fahrräder aus. Natürlich ohne zu fragen.
Die Polizei fuhr uns nach Klosterneuburg in die Polizeiwachstube. Von dort aus wurden wir ausgeforscht und die Wiener Polizei fuhr uns dann ins Kinderheim Hütteldorf.
Dort angekommen sagte ein Erzieher ich muss 1000 Kniebeugen machen. Der Erzieher stand daneben und zählte mit. Danach waren meine Beine so schwer dass ich nur noch auf allen vieren gegangen bin.
Am nächsten Tag kam ich zum Dr. Otto und er sagte mir dass ich für den Rest meines Aufenthaltes kein Weihnachtsgeschenk und Ausgehverbot habe. Als mein Vater kam um mich Sonntags abzuholen sagten sie ihm, ich sei Krank und könne nicht heraus. Sie sperrten mich ins Krankenzimmer ein damit ich nicht raus rennen kann und meinem Vater das Gegenteil beweisen kann.
Nachdem mein Vater weg war sperrten sie das Krankenzimmer wieder auf sperrten mich ins Obere Zimmer im 2 Stock des Nebengebäudes ein und war den ganzen Tag alleine ohne Essen und Trinken.
In den nächsten Tagen musste ich einen Holzsessel stehend mit gestreckten Armen eine Stunde lang halten, man schlug mich mit einem Stab auf meine Finger Kuppeln, musste ein Buch mit kleinen Buchstaben auf Zetteln aufschreiben usw.

Einmal lag ich im Bett im Erdgeschoss im Nebengebäude und träumte von dem, wo wir immer Schlange standen vor dem WC. Ich spürrte im Schlaf dass ich Pinkeln müsse und ging im Schlaf zu dem WC. Ein gutes Gefühl den Druck loszuwerden aber plötzlich bemerkte ich etwas warmes an meinen Füssen. Ich wachte auf und sah dass, ich gar nicht am WC war sondern ins Bett gepinkelt habe.

Mein Bruder Franz hat oft ins Bett gepinkelt denn er war ein chronischer Bettnässer. Als er dann Medizin bekam wurde seine Bettnässer Orgien immer weniger.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Heimkind« (25. Oktober 2012, 17:40) aus folgendem Grund: Familiennamen wurden gekürzt! Bitte die Nachnamen nicht ganz ausschreiben,- Datenschutzverletzung!


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RDJL (25.10.2012), Kurt (25.10.2012), olga (25.10.2012), weudi (25.10.2012), Susi (25.10.2012), hoe (27.07.2015)

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