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Gandalf

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Freitag, 5. Juli 2013, 15:29

Re: Einladung MAG ELF (Veranstaltung "Tag der Begegnung")

klar konnten wir so ohne weiters raus gehen...rein in eine Wachstube und anzeige erstatten..
...ich bezweifel dass du jemals in einem heim warst... ;)
Ich kann Dir versichern, im EHW gewesen zu sein. Das kann ich auch belegen.

Es gab dort Wochenendausgänge. Die Amtstuben der Polizei haben 7 Tage/ 24 Stunden offen. Als Minderjähriges Kind ist so eine Anzeige gewiß schwieriger durchzuführen, das habe ich in meinem Beitrag aber gar nicht in Erwägung gezogen. Es war die Rede von Volljährig. Eine Verjährung von kindesmißhandlung sexueller Natur tritt bekanntlich erst ab Volljährigkeit in Kraft und gilt in minderen Fällen 10 Jahre, 15 Jahre in schweren Fällen. Das kann man schon als ausreichende Bedenkzeit gelten lassen, nicht wahr?

Servus
G.
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schloss-altenberg nö

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Freitag, 5. Juli 2013, 15:35

Re: Einladung MAG ELF (Veranstaltung "Tag der Begegnung")

belegen musst du mir gar nichts...
ich schreibe die ganze zeit hier von kindern und jugendliche...von kinderhäfen!!!!...da war nix mit anzeigen,aber bitte ich denke dass muss ich nicht weiter erläutern dass weißt du auch so...und wer bitte traute sich danach anzeige zu machen? die wenigsten...und wer hätte uns heimbaugert´n schon geglaubt...für ganz viele war es sogar normal ...dass man uns so behandelte...

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Freitag, 5. Juli 2013, 15:43

Re: Einladung MAG ELF (Veranstaltung "Tag der Begegnung")

Gewöhnlich jede Polizeidienststelle. Aber klar: Wer vetraut schon ausgerechnet der Polizei? Auch das Jugendamt wäre verpflichtet gewesen, auf Bitte diesen Dienst zu erweisen.
Es gab Kinder die der Polizei vertrauten und sich an diese wandten. Die zuständige Führsorge wurde eingeschaltet und alles verlief im Sand. Meistens wurden die Kinder in andere Heime verschoben, noch weiter weg von ihren Angehörigen. So einfach war das. Es hat die Behörden einen Furz gekümmert. Die allgemeine Auffassung war es wird schon nicht so schlimm sein.
Und wie das Jugendamt mit derartigen Meldungen umgeht, kann man bis heute verfolgen.

Und wenn dir deine ganze Kindheit hindurch, eingebleut wird, du kannst eh nix ändern und mußt diesen Umgang mir dir hinnehmen, so aktzeptierst du das irgendwann und konzentrierst dich aufs überstehen.
Fein das es diese Möglichkeit der Anzeige seit 1955 gibt, leider wußte ich in meiner Heimzeit nix davon und es hat auch niemand notwendig gefunden mir bei einer Anzeige behilflich zu sein.
Es gab dort Wochenendausgänge.
Bei uns gab es die nicht, manche durften in den ferien nach hause fahren, die anderen bewegten sich jahr ein jahr aus immer am selben Gelände. Auch der Schulunterricht wurde dort abgehalten. Zu anderen Kindern oder Erwachsenen gab es kaum Kontakt.
lg.S.







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schloss-altenberg nö

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Freitag, 5. Juli 2013, 16:00

Re: Einladung MAG ELF (Veranstaltung "Tag der Begegnung")

danke liebe Sissy
du hast es so gebracht wie es war...ausserdem habe ich geschrieben dass ich mich mal beschwerd habe...GRUPPENDECKEL...war die antwort...von dem recht dass wir KINDER ...anzeige tätigen können...( die eh fürn orsch worn) wusste ich auch nichts....dir ging es da weit besser...frage...hast du anzeige ....oder war es bei dir nicht notwendig...? hat dich ein erwachsener begleitet?...unser heim lag im wald...da war nix mit kontakten...immer die selben gesichter...ich kenne jeden baum dort...unser dorf-Sheriff war ein freund der heimleitung...der hätte sicher die anzeige voll genommen...

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Samstag, 6. Juli 2013, 07:06

Re: Einladung MAG ELF (Veranstaltung "Tag der Begegnung")

Es gab schwer traumatisierte Kinder, deren Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen des Erziehungsstils gebrochen wurde.
Einer der erregendsten Augenblicke der Existenz, wird von einer Gefühlsexalation begleitet, und diese Eigenbetrachtung hört niemals auf.
Die Anpassung ist also mit Qualität verbunden und zwar diese mit dem Leitbild der Erzieher.
Das gebrochene Kind wird also das ganze Leben darunter leiden!
Die Folgerung dessen ist, kein Selbstbewusstsein zu haben. Also wie kann eine Person die Rechtsstaatlichkeit in Anspruch nehmen, bei einer so schweren Traumatisierung?
Ich habe dieses Unrecht schon 1970 aufgezeigt, der AUf und der Studentenbewegung SPARTAKUS die einiges in Bewegung setzten.
Die Heime wurden mit System geschlossen, doch alles andere, der Aufarbeitung dienlichen, wurde mit den Worten "das linke Gesindel rebelliert schon wieder" abgetan.
Nicht zu vergessen, dass sogar heute noch, bei so manchem von uns, es ein Ding der Unmöglichkeit ist, zur Geschichte der Heimkinder und dessen Aufarbeitung, in irgendeiner Form, beizutragen.
L.G.M.

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Heimkind

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Samstag, 6. Juli 2013, 15:35

Re: Einladung MAG ELF (Veranstaltung "Tag der Begegnung")

hallo gandalf,

ich empfehle dir noch einmal den historikerbericht von reinhard sieder/andrea smioski zu lesen, da werden alle deine fragen beantwortet:
>> http://www.wir-heimkinder.at/bericht-der…ission-2012.pdf

meine meinung geht mit denen von analysis, schloss altenberg nö, margit, maxmuhmann und koarl konform.
auch ich habe über viele jahre in den steuertopf einbezahlt (mir wurde im monat das an steuern abgezogen, was ein sozialhilfeempfänger bekommt) und wurde nicht gefragt, was damit geschehen soll! bin ebenfalls dafür, dass meine gelder für entschädigungen und opferrente für misshandelte "heimkinder" aufgewendet wird!
"anzeigen" gab es damals genug, nur wurde ihnen nicht nachgegangen! (auch im historikerbericht genau beschrieben)
kinder und jugendliche mussten damals arbeiten für firmen und heim verrichten. diese gelder wurden zuzgl.. zur kinderbeihilfe, renten (z.b. weisenrente) alimente, eingeforderte zahlungen der eltern (meine eltern mussten 1000 ös im monat für mich entrichten, das war 1975) für unsere erziehung/"bildung" aufgewendet.....
für meine "bildung" bin ich finanzell selbst aufgekommen, da ich das heim ohne schulabschluss und schwanger verlies.... auch bekam ich das geld, dass mir im heim für meine arbeit versprochen wurde, nie ausbezahlt.
für meine schwere chron. erkrankung (autoimmunerkrankung), die zur frühzeitigen pensionierung führte, sind lt. psychologischen gutachten von der opferschutzorganisation "weisser ring" höchstwahrscheinlich die damaligen misshandlungen in der heimerziehung schuld .... noch fragen?

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Samstag, 6. Juli 2013, 16:57

re einladung ma11

kann leider nicht kommen da ich arbeite. aber ich hoffe das wird für euch ein angehnemer vormittag ohne probleme . außerdem hoffe ich das ich nächste oder übernächste woche meine heimakte bekomme . bin darauf vorbereitet was die sogenannten pädagogen über mich verfasst haben

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Samstag, 6. Juli 2013, 19:27

Re: Einladung MAG ELF (Veranstaltung "Tag der Begegnung")

Es gab schwer traumatisierte Kinder, deren Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen des Erziehungsstils gebrochen wurde.
...
Das gebrochene Kind wird also das ganze Leben darunter leiden!
....
Die Heime wurden mit System geschlossen, doch alles andere, der Aufarbeitung dienlichen, wurde mit den Worten "das linke Gesindel rebelliert schon wieder" abgetan.

Ich glaube in diesen Punkten sind wir einig.

Schon damals habe ich den Großteil meiner Schicksalsgemeinschaft nicht verstanden und vice versa. Wir waren mehr, wir waren stärker und wir waren einig. Trotzdem ist es nie gelungen eine "Massenrebellion" zu starten. 5 oder 8 aus der Gruppe hatten den nötigen Schneid, die restlichen 20 sind immer auf Seiten der Unterdrücker gestanden, wenns drauf ankam.

Wissend, daß das jetzt nicht so gut ankommt: Wir haben es diesen etwa 20 damals schon vorausgesagt.

Das die Heime serienweise geschlossen wurden, war hauptsächlich den explodierenden Kosten zu verdanken. Ja, freilich, auch die zwischenzeitlich publik gewordenen "Einzelfälle" haben über die Medien den Politikern geholfen andere Formen der Unterbringung zu fordern.

Servus
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Samstag, 6. Juli 2013, 22:37

Re: Einladung MAG ELF (Veranstaltung "Tag der Begegnung")

meine meinung geht mit denen von analysis, schloss altenberg nö, margit, maxmuhmann und koarl konform.
...
"anzeigen" gab es damals genug, nur wurde ihnen nicht nachgegangen! (auch im historikerbericht genau beschrieben)

Meine Lebenserfahrung hat mich gelehrt, eine Straftat ist an der Spitze der Hierarchie bekannt zu machen, wenn ich eine unweigerliche Verfolgung beabsichtige. Je niedriger in der Hierarchie ich anfange, desto unwahrscheinlicher wird das an "gefährliche" Stellen eskaliert. Behörden "bekleckern" sich gegenseitig nur, wenn ein strategisches Interesse vorliegt. Das hat sich seit 50 Jahren nicht geändert.

Zitat

kinder und jugendliche mussten damals arbeiten für firmen und heim verrichten. diese gelder wurden zuzgl.. zur kinderbeihilfe, renten (z.b. weisenrente) alimente, eingeforderte zahlungen der eltern (meine eltern mussten 1000 ös im monat für mich entrichten, das war 1975) für unsere erziehung/"bildung" aufgewendet.....
.... noch fragen?

Das unterstreicht meine Unterstellung: Raffgier nach Geld und Macht hat die Mitwirkenden angetrieben, mit "Falscher Flagge" Teile der Gesellschaft auszubeuten. Den nötigen Rückhalt hat man sich mit hehren Zielen verschafft, die niemals erreichbar waren/sind. Ich erinnere nur an die ewige Lüge, das EHW wäre ein Waisenhaus gewesen. Gestiftet von der Gräfin Franziska Seraphika Andrassy. (Panoramio - Photo of villa hohe warte; waisenhaus der gräfin franziska seraphika andrassy , geb. hablav(w)ez (1838-26.10.1902))

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Samstag, 6. Juli 2013, 23:10

Re: Einladung MAG ELF (Veranstaltung "Tag der Begegnung")

Ich erinnere nur an die ewige Lüge, das EHW wäre ein Waisenhaus gewesen. Gestiftet von der Gräfin Franziska Seraphika Andrassy.


Die Hohe Warte war mal ein Waisenhaus. Gestiftet ca. 1865 von der Gräfin Andrassy.

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Sonntag, 7. Juli 2013, 07:57

Re: Einladung MAG ELF (Veranstaltung "Tag der Begegnung")

Ich erinnere nur an die ewige Lüge, das EHW wäre ein Waisenhaus gewesen. Gestiftet von der Gräfin Franziska Seraphika Andrassy.


Die Hohe Warte war mal ein Waisenhaus. Gestiftet ca. 1865 von der Gräfin Andrassy.

Nein, eben nicht. Geschichtlich gesichert ist die Überlieferung, daß diese Gräfin in dem vergleichsweise winzigen "Mäderlhaus" einige Waisenkinder (nur Mädchen) untergebracht und ernährt hatte. Diese wurden zu loyalen Dienstboten erzogen, das wars auch schon.

Später ist das gesamte Anwesen in baufälligem Zustand an die Gemeinde Wien übertragen worden, die das große Haus renoviert, und als Erziehungsheim für schwererziehbare Kinder ausgebaut hat. Das Mäderlhaus wurde bis Beginn der 60er als ebensolches verwendet, bis keine Mädchen mehr aufzutreiben waren, die den Fortbestand wirtschaftlich gerechtfertigt hätten. Bis zur neuerlichen Renovierung in den 70ern diente es als Kleiderkammer und Handarbeitswerkstätte für die Buben.

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Sonntag, 7. Juli 2013, 09:39

ma 11

ich finde das ganze eine augenauswischerei jetzt wo alles in denn medien war wierd alles aufgearbeitet früher hat dir keiner geglaubt auch wenn du zur polizei gegangen bist es war ja bekannt seid denn 70 jahren was da alles abging und keiner hat was unternommen und für was das treffen gut sein sollte von der mag 11 frage ich mich ich glaube kaum das wir was von einer enschuldigung haben weil jeder hat spätvolgen körperlich so wie sellisch und was basiert kommen wir zu unseren recht glaube kaum es wierd einen nur alles erschwert der mensch ist die grösste sau weil ein tier würde dir das nie andun gruss melli

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Sonntag, 7. Juli 2013, 12:18

Re: Einladung MAG ELF (Veranstaltung "Tag der Begegnung")

liebe melli
da gebe ich dir recht...ich weiß auch nicht was diese Einladung bezwecken soll ...jetzt auf einmal!!!ich würde am liebsten gar nicht hingehen...verarschen kann ich mich selber auch!!!wie sollen die uns antworten geben???...die haben ja nicht die geringste Ahnung...und was haben wir von einer Entschuldigung?...da steckt doch wieder nur bla bla bla dahinter...die sollen mal Fakten setzen...in euros!!!alles andere nützt uns sowieso nicht´s...wieso schickt man weitere Heimkinder die schon über 60 zig jahre alt sind zum AMS...fad im schädl...?diese leute sind krank köperlich wie auch seelisch...sind in Therapie müssen ihre Vergangenheit auf arbeiten...und kommen in Wirklichkeit gar nicht zur ruhe...weil dass AMS...auch immer wieder Termin vergibt...und so könnte ich stundenlang weiter schreiben...und doch führt es zu nichts!...lg.anita

Ps:natürlich komme ich am mittwoch...ich sehe es als freunde und bekannte treffen an...

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Sonntag, 7. Juli 2013, 14:41

Re: Einladung MAG ELF (Veranstaltung "Tag der Begegnung")

hallo schlossi
gerade wegen solche fragen solltest du hingehen. wirst ja sehen ob du eine antwort kriegst.
mich stört an den ganzen das alles nach strengen regeln geht,wird so sein wennst unahngenehme fragen hast werden die dich vor die tür setzen :D :D
bin gespannt ob die unangehneme fragen auch zulassen.
und ned locker lassen zeigt denen das sich ehem. heimrotzen ned verbiegen und blenden lossen.
lg. bert ;)

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schloss-altenberg nö

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Sonntag, 7. Juli 2013, 16:09

Re: Einladung MAG ELF (Veranstaltung "Tag der Begegnung")

lieber bert
falls ich überhaupt zum reden komme... :) da ich sicher bin dass die hier mitlesen...so bereiten sie sich vor....und ehrlich dass war die erste und letzte bla bla bla wohin ich gehe...lg.anita

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Waldfee

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Sonntag, 7. Juli 2013, 22:14

Re: Einladung MAG ELF (Veranstaltung "Tag der Begegnung")

Zitat

1)


Meine Lebenserfahrung hat mich gelehrt, eine Straftat ist an der Spitze der Hierarchie bekannt zu machen, wenn ich eine unweigerliche Verfolgung beabsichtige. Je niedriger in der Hierarchie ich anfange, desto unwahrscheinlicher wird das an "gefährliche" Stellen eskaliert. Behörden "bekleckern" sich gegenseitig nur, wenn ein strategisches Interesse vorliegt. Das hat sich seit 50 Jahren nicht geändert.


2)


Das unterstreicht meine Unterstellung: Raffgier nach Geld und Macht hat die Mitwirkenden angetrieben, mit "Falscher Flagge" Teile der Gesellschaft auszubeuten. Den nötigen Rückhalt hat man sich mit hehren Zielen verschafft, die niemals erreichbar waren/sind

1) Es erstaunt mich wieviel Lebenserfahrung Du bei Deiner Entlassung aus dem Heim schon hattest. Da frage ich mich warum Du sie nicht mit Deinen Schicksallsgenossen teiltest. Denen wäre dann viel Leid erspart geblieben. Warum der Sardonismus? Heute wissen wir auch besser bescheid. Damals nicht.

Die berühmte Krähenweisheit kennen wir alle, in diesem Punkt hast Du recht, denn das ist Heute noch so.


2) Was hat Dich denn angetrieben 16 Std. am Stück zu arbeiten? Sicher nicht die "Liebe" zur Arbeit. Ja, wer arbeitet fördert das BSP, dass ist bekannt. Ferner will man sich was schaffen u. weiter kommen, nur nicht allen ist dieser Charakterzug gegeben.
Schon Sigmund Freud attestierte, dass Kinder, die schweres, vorallem Mißbrauch u. Folter, erlebten, ihr ganzes weiteres Leben darunter Leiden und dadurch auch in ihrer weiteren (Sozialen-) Entwicklung gehemmt sind.

Warum wirfst Du alle in einem "Topf"?
...... Viele lassen doch hier im Forum nur ihren Frust ab, da sollte man auch als Kyniker, einwenig zwischen den Zeilen lesen. :top
Freundschaft!...

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Sonntag, 7. Juli 2013, 22:18

Re: Einladung MAG ELF (Veranstaltung "Tag der Begegnung")

lieber ernst
ich habe dein posting verstanden...und ich kann dich gut verstehen...weiters gebe ich dir recht...lg.anita

liebe waldfee
na ich bin gespannt,notfalls stehen die auf und gehen...
:) ...lg.anita

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olga (08.07.2013)

rotweintrinker

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Sonntag, 7. Juli 2013, 22:29

Re: Einladung MAG ELF (Veranstaltung "Tag der Begegnung")

Die Hohe Warte war mal ein Waisenhaus. Gestiftet ca. 1865 von der Gräfin Andrassy.

Nein, eben nicht.


Hast recht! Die Hohe Warte wurde erst um 1907 erbaut.
Keine Ahnung wie ich auf 1865 gekommen bin.

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rotweintrinker

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Sonntag, 7. Juli 2013, 22:55

Re: Einladung MAG ELF (Veranstaltung "Tag der Begegnung")

???...die haben ja nicht die geringste Ahnung...und was haben wir von einer Entschuldigung?...da steckt doch wieder nur bla bla bla dahinter...die sollen mal Fakten setzen...in euros!!!alles andere nützt uns sowieso nicht´s


So sehe ich das auch! Deshalb werde ich da auch nicht hingehen.

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MaxMumann

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Montag, 8. Juli 2013, 11:19

Re: Einladung MAG ELF (Veranstaltung "Tag der Begegnung")

Möglich Georg. Mich beschäftigt dieses Thema erst seit ein paar Wochen. Mir fehlen bestimmt viele Informationen.

Hallo Gandalf!

Ich will einmal zu deinen Kommentaren Stellung nehmen:

Zöglinge hatten keine Ausgaben, wozu und wieviel sollen sie auf Rückzahlungen klagen?
Wie ich an anderer Stelle hier schon berichtet habe, wurden von amtswegen meine Alimente und Kinderbeihilfe für den Heimaufenthalt vom Jugendamt eingezogen. Trotzdem habe ich persönlich dieses Geld nicht vermißt, weil ich es zuvor von meinen Eltern als Einkommen auch nicht zur Verfügung hatte. Mir ist nie in den Sinn gekommen, daraus eine offene Forderung an die Solidargemeinschaft zu konstruieren.


Aber theoretisch wäre dieses Geld für deine Bedürfnisse zur Verfügung gestanden (einmal ein Eis, ein Kinobesuch, neue Klamotten, ein Fahrrad, bessere Schulausbildung, usw.

Wieviel benötigt der Einzelne für ein Leben ohne Sorgen & Kummer?
Dir erscheinen € 1.500.- angemessen? Als Sockelbetrag oder Deckel? Wie viele Steuerzahlende kannst Du von dieser Idee begeistern? Welcher Politiker soll es wagen, seinen Wählern gegenüber so eine einseitige Umverteilung schmackhaft zu machen? Wie realistisch ist es, Ex-Zöglingen eine monatliche Summe auf ihr Konto zu überweisen, damit diese nicht in einem Sozialamt vorstellig werden müssen?


Wenn du es direkt umrechnest, bleibt nicht soviel für den Staat zum dazuzahlen übrig.
In meinem Fall werde ich um die 900-1000 € Pension bekommen und dann fehlen noch 500-600 €. Hätte ich meine Ausbildung „normal“ weitermachen können (HTL) dann würde mein Leben anders aussehen. Und wieviele Steuerzahlende ich davon überzeugen kann? Wer hat mich gefragt, ob ich für die Kinder der Ausländer, die gar nicht hier leben, mitzahlen / oder „Jeder EU-Ausländer, der seinen regulären Wohnsitz in „A“ hat, hat Anspruch auf die Mindestsicherung. D.h. ein ungarischer Pensionist, der nach „A“ übersiedelt, hat automatisch Anspruch auf die Differenz zwischen seiner Pension in „H“ und der österreichischen Mindestsicherung. WER HAT MICH GEFRAGT, OB ICH FÜR DIE MITZAHLEN WILL!

Und wie kommen die Steuerzahler dazu, mehrheitlich diese Last zu tragen?
Sippenhaftung gibt es in der Österreichischen Gerichtsbarkeit seit dem 1. Weltkrieg nicht mehr.


Die Sippenhaftung gibt es sehr wohl noch immer. Ich hatte meine Geschäftsanteile 2001 verkauft und mein Rechtsnachfolger hat nicht gesetzeskonform weitergearbeitet – Resultat: Das Gericht ist zu mir gekommen und er hat mir DIREKT ins Gesicht das Wort SIPPENHAFTUNG gesagt.

Wie hoch war der Bevölkerungsanteil der Adepten , die Schuld für unser Dilemma auf sich geladen haben?
Wäre es wirklich gerecht, die Solidargemeinschaft für die Benachteiligung unserer Minderheit zu belasten, wissend, daß es zu gleicher Zeit österreichischen Kindern ohne Heimaufenthalt (in großer Zahl) teilweise noch schlechter ergangen ist?
Klar kommen sicherlich einige zusammen, die "wissentlich geschwiegen" haben. Das beantwortet meine Frage nicht annähernd ausreichend. Wieviele? 1.000, 100.000, 1.000.000? Wie hoch schätzt Du die Größenordnung?

Da ALLE verantwortlichen Politiker und auch über die Medien bereits in den 60er- und 70er-Jahren darüber geschrieben wurde, nehme ich alle dafür in Verantwortung. Wie hoch war in den 70er-jahren die SPÖ-Wahlbeteiligung über 50% und da sind wir in einem 7-stelligen Bereich!

Ich finde keine Gerechtigkeit.
Sprengt es wirklich Deine Vorstellung, daß die begrenzten Heimplätze primär vergeben wurden an Kinder, deren Eltern real gezwungen werden konnten, die anfallenden Kosten zumindest zum Großteil zu tragen? Das Jugendamt war nie das Sozialamt, hatte auch nicht deren Aufgaben zu tragen. Das Jugendamt hatte kaum Möglichkeiten, verheirateten Paaren die Kinder streitig zu machen, nicht einmal in deren Erziehungfragen dreinzureden. Verheiratete Musterfamilien aus Vater+Mutter+Kind waren tabu. Es gab sowieso ausreichend Opfer bei Alleinerzieherinnen (formal Unverheiratete, Geschiedene) zu finden.
Einverstanden bin ich anderseits mit Schmerzensgeldforderungen für alle, denen ein Gericht diese zugesprochen hat, weil ein SCHULDIGER, ein TÄTER erwiesener Maßen zu einer Schandtat verurteilt wurde. Diese Täter müssen angezeigt werden und alle Kosten tragen!
Das Leben an sich ist lebensgefährlich. Mancher kann das Pech haben, gesetzlich vorgegeben Fristen zu versäumen. Das ist ärgerlich. Andereseits war es jedem unbenommen, ab der Volljährigkeit ohne Vormund zu klagen. Soviel zur rechtlichen Situation. Kein leichtes Unterfangen, weil es in Heimen nicht gelernt wurde. Kindesmißbrauch in jeder Form ist aber ein Offizialdelikt und wird automatisch von der Staatsanwaltschaft verfolgt, sobald eine simple Anzeige dort einläuft. Als Opfer muß man nicht Rechtsgelehrter sein - benötigt nicht einmal einen Anwalt; und es entstehen keine Kosten.


Ich beglückwünsche dich dazu, dass du alles hinter Dir lassen konntest und ein glückliches Leben genießen konntest.
LEIDER IST DAS VIELEN UNTERSAGT GEBLIEBEN und die kämpfen Tag für Tag ums Überleben. Die meisten wegen den psychischen und physischen Vorfällen und auch viele mit dem Geld.
Das dir das erspart geblieben ist, freut mich für dich.


Auch das Jugendamt wäre verpflichtet gewesen, auf Bitte diesen Dienst zu erweisen. Dort liegt sogar ein Formular dafür auf, weil die Beamten mit "Kasterl ankreuzen" besser vertraut sind als mit Schriftsätzen.

Spaß ohne: Niemand muß sich auf eine Weiterleitung verlassen. Jeder Bürger kann (seit 1955) mittels Anzeige oder einer simplen Sachverhaltsdarstellung einen formlosen "Kaszettel" bei der Staatsanwaltschaft beim Posteinlauf abgeben oder auch per Post zustellen lassen. In modernen Zeiten wie den heutigen, geht das sogar per E-Post. Inzwischen gilt nicht einmal mehr verpflichtend, so einen Schriftsatz in Amtsdeutsch abzufassen.


Du bist nicht wirklich auf dem Laufenden.
Bereits in den 80er-Jahren wurde ein Heim angezeigt. Und was ist herausgekommen. Das wir alle Lügner und Betrüger sind. (Darum waren wir ja in dem Heim.) Und glaubst du wirklich, das Jugendamt hääte etwas unternommen?????????

Und „Einzelfälle“ waren das wirklich nicht. Dann wären es ja alleine in unserem Heim fast 100 Einzelfälle gewesen.

BITTE, BITTE lies dich einmal in unserem Forum ein und auch die offiziellen Historikerberichte, bevor du von Einzelfällen und Möglichkeiten schreibst.

Servus
G.

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