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Melancho

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Donnerstag, 24. August 2017, 11:33

Heimopferrentengesetz

Ich habe jetzt den positiven Bescheid der PVA erhalten.
Auszug im Anhang.
MfG Melancho
»Melancho« hat folgende Datei angehängt:
  • HOG.png (60,66 kB - 111 mal heruntergeladen - zuletzt: 19. Oktober 2017, 12:02)
Es würde viel weniger Böses auf Erden getan, wenn das Böse niemals im Namen des Guten getan werden könnte.

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grauerwolf

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Donnerstag, 24. August 2017, 16:06

Re: Heimopferrentengesetz

ich auch ....freu!!!!

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Sonntag, 27. August 2017, 09:18

Re: Heimopferrentengesetz

Hallo supper dss die pva usw den atrag schnell bearbeitet haben! Jetzt habe ich mal eine frage ich beziehe ja wohnbeihilfe! Im Gesetz steht das die 300 Euro nicht als einkommen an zu rechnen sind gilt das dann auch? meine Angst ist halt das die opfer pension dann doch angerechnet wirt bei der Errechnung meines Einkommens bei weiter gewährungsi antrag der wohnbeihilfe! Ist es auch so das ich zeit hätte bis Dezember 2018 für die atrag einreichen und ich dann beizutragen erkennung rückwirkend das Geld bekomme also in Kraft tretten des Gesetzes! Ich möchte nicht eine watschen griegen wenn ich die pension ansuchen den ich zahle 600 unterhalt für meine zwei Mädels!
Ps. Info! mein Antrag auf verdienstendgang meinen Anwalt haben sie geschrieben das jetzt meine vorerkrankungen seit meiner Kindheit rückwirkend analysiert werden! Jetzt fängt das schon wieder an, es waren schon einmal das das bundessozialamt versucht hat mir mittels Gutachter analyse meinen Antrag damals auf Psychotherapie negativ zu bescheinigen was sie auch taten erst da vhg in letzter Instanz gab mir recht! Damals haben sie auch gutachten von der heilpädagischen Anstalt in kl. F herangezogen unter anderen auch das gutachten von dr. wurst bzw seiner gehilf in fr Dr kurzman Psychologin und beste Freundin seiner frau! Damals haben sie mich ja als schert geistigen behinderten eingestuft bzw begutachtet! Na ja für einen schwerst geistig behinderten habe ich zwei Beruf Abschlüsse und den Führer Schein was ich zu gebe ist das ich sicherlich schulisch nicht so ausgebildet wurde wie andere und meine kramatik unter Hund ist aber als kind habe ich ja keinen höraparat gehabt links taub rechts schwer hörig mit 13 Jahren bekam ich einen den ich dann aber nie drum weil die damaligen Geräte dauernd gepfiffen haben wie eine Sirene! Lg

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Sonntag, 27. August 2017, 14:01

Re: Heimopferrentengesetz

Lieber Michael

die Rente wird brutto für netto ausbezahlt. Das heißt, dass sie NICHT für die Wohnbeihilfe herangezogen werden darf! Sie ist auch nicht pfändbar!

Die Rente gilt auch nicht als Einkommen, sondern als Rente für erlittenes Leid im Heim. Sie wird jedes Jahr dem Index angepasst. Somit steigt die Rente jedes Jahr. Die Heimopferrente ist in der Verfassung verankert und kann nur mehr durch den Nationalrat mit 2/3 Mehrheit und anschließender Volksabstimmung gekippt werden. Dabei wird auch jede Stimme bei der Volksabstimmung gezählt.

Aus dem Parlament:

Grundprinzipien der Bundesverfassung

...[...]...

Gesamtänderung der Verfassung
Die Grundprinzipien der Verfassung bilden die Grundlage und den Rahmen für Politik, Verwaltung und Recht in Österreich. Daher sollen sie auch nicht einfach und unbedacht geändert werden können. Wenn eines dieser Prinzipien verändert wird, dann ist das bereits eine "Gesamtänderung" der Bundesverfassung.

Damit eine solche Gesamtänderung vorgenommen werden kann, müssen ihr zunächst zwei Drittel der Abgeordneten des Nationalrates zustimmen. Darüber hinaus ist im Anschluss an das parlamentarische Gesetzgebungsverfahren zwingend eine Volksabstimmung über den Änderungsvorschlag abzuhalten. Nur wenn die Mehrheit der BürgerInnen einer solchen Änderung zustimmt, kann diese auch durchgeführt werden.

Quelle: Grundprinzipien der Bundesverfassung


LG

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Donnerstag, 31. August 2017, 09:32

Re: Heimopferrentengesetz

Erste Fehler im HOG aufgetaucht!

Zitat

Eine Schwachstelle im neuen Heimopfergesetz bedingt, dass ein Teil der Anträge nicht mehr bearbeitet wird. Die Volksanwaltschaft ist um eine Lösung bemüht


Erste Fehler im neuen Heimopfergesetz aufgetaucht - Österreich - derStandard.at › Panorama

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Donnerstag, 31. August 2017, 21:49

betr: HOG neue nachricht im Standard

im Standard ist eine neue nachricht (von heute 17:00 uhr ) dass es beim HOG bei der verarbeitung der anträge etwas weitergeht

Erste Fehler im HOG aufgetaucht!




Zitat


Eine Schwachstelle im neuen Heimopfergesetz bedingt, dass ein Teil der Anträge nicht mehr bearbeitet wird. Die Volksanwaltschaft ist um eine Lösung bemüht


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Freitag, 1. September 2017, 10:27

Re: Heimopferrentengesetz

ja, es geht etwas weiter.

Ich habe Mitte Juli den Antrag gestellt und am 28, Aug. 2017 habe ich den positiven Bescheid erhalten. Das Sozialministerium Service arbeitet auch schneller, wenn die Beamten es wollen... grins

LG
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Mittwoch, 13. September 2017, 12:13

Heimopfergesetz

Liebe Forums Freunde,

da ich hier eine Grosse Unterstützung gefunden habe im Aufarbeiten meiner
Vergangenheit , möchte ich mich heute bedanken. Es ist ein riesen grosser Erfolg - dieses Ergebnisses,
eine Heimopfer Rente !
Ich habe den posetiven Bescheid schon schriftlich. Wo gibt es dies ?
Wir können alle froh und auch DANKBAR sein, was ihr alle für uns ehemaligen Heimkinder erreicht habt.
Vorallem, ich hätte nie daran gedacht und geglaubt ,daß ich eine Heimopfer Rente bekomme.

Es kam nicht alleine ZUSTANDE !!! EIN HERZLICHES DANKESCHÖN !

Ohne eure unbeirrbaren Einsätze, Gespräche mit allen möglichen Politikern/innen, Anwälten, ehemaligen
Heim und Pflegekindern,Schilderungen unserer Vergangenheit, alle die beteiligt waren am Erfolg.
Forumsmitglieder ,die gekämpft, die Anfeindungen wegen Ihrer hartnäckigkeit für unsere Belange ausgestanden haben :top
Ihr habt euch mit Herzblut da rein gehängt.


Alles liebe und Gute für euch alle.

Dagmar

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Sonntag, 17. September 2017, 16:50

Re: Heimopferrentengesetz

ich schließe mich dagmar an und sage ebenfalls: ein grosses danke für eure bemühungen!! :top
habe auch den positiven bescheid und bereits rückwirkend mit 1. juli die rente erhalten :s4uspbl12:
lg. grauerwolf

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Montag, 25. September 2017, 18:12

Re: Heimopferrentengesetz

ja, 1000 danke und noch mehr.

was ich so verfolgt habe war es ja ein langer weg, also ist schon ein bemerkenswerter aufwand was ihr da in eurer
freizeit für uns allen betrieben habt :top

bekommt man die rente ab dem tatsächlichen antrittsalter, also bei mir wäre es mit 65 oder auch wenn man früher geht, jetzt warum auch immer ?

ich habe ja eine entschädigung bekommen durch den weißen ring, was ich so mitbekommen habe bin ich also mit im boot
und brauche da mal bis zur pens nichts machen, außer sie jetzt mal zu erreichen :D .

wenn es dann soweit ist, melde ich mich wieder so in 15 jahren ;) .
bis dort hin wird es ja schon viele geben die mir sagen können was ich nun für die zuzahlung der jetzt € 300,- machen muss.

ja ansonsten allen eine angenehme woche.
lg detlef.

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Dienstag, 26. September 2017, 08:35

Heimopferrentengesetz

... bei uns in Deutschland, muss ich jegliche Rente bei der Krankenkasse angeben, wie auch in der Rentenversicherung!
Bei der Krankenkasse sagte man mir gleich bei der Abgabe des Bescheids, ich muss Sozialabgaben - Kranken und Pflegeversicherung
davon abführen. War schon sehr verwundert über diese Aussage. Da diese Hemiopferrente in Österreich dafon befreit ist.

Na sicher denke ich auch, hätte es ja nicht wenn ihr euch nicht alle dafür eingesetzt hättet.
Muss nun auf den Bescheid warten.
Sicher werde ich dieses so akzeptieren, wie der Bescheid auch immer ergeht.
Wollte euch einfach auch darüber informieren.

Die Einkommensteuererklärung muss ich ja dann 2018 abgeben.


Liebe grüsse Dagmar :)

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Dienstag, 26. September 2017, 09:58

Re: Heimopferrentengesetz

Hallo Dagmar,

du brauchst - wenn du die Rente erhältst - diese der Einkommenssteuer NICHT bekanntgeben, da die Rente kein Einkommen ist, sondern eine Entschädigung für erlittenes Leid in den Heimen.

Heimopferrentengesetz:

Einkommensteuer- und Gebührenfreiheit

§ 12. (1) Die Leistung nach diesem Bundesgesetz unterliegt nicht der Einkommensteuer.

(2) Die zur Durchführung dieses Bundesgesetzes erforderlichen Amtshandlungen, Eingaben und Vollmachten sind von bundesgesetzlich geregelten Gebühren und Verwaltungsabgaben mit Ausnahme der Gerichts- und Justizverwaltungsgebühren nach dem Gerichtsgebührengesetz, BGBl. Nr. 501/1984, befreit. Im Verfahren vor dem Arbeits- und Sozialgericht gilt § 80 des Arbeits- und Sozialgerichtsgesetzes (ASGG), BGBl. Nr. 104/1985, auch für dieses Bundesgesetz.


LG

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Dienstag, 26. September 2017, 14:29

Re: Heimopferrentengesetz

Ich würde das HOG ausdrucken und den deutschen Behörden vorlegen, nur so auf Nr. Sicher.

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